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Statt Apple und BMW: China-Hersteller geben den Ton in Russland an

Wird in Russland nicht mehr angeboten: Das Apple-Ökosystem bestehend aus iPhone, iPad, Apple Watch und AirPods. (© GIGA)

Im Zuge des Ukraine-Kriegs haben sich viele westliche Marken und Hersteller aus Russland zurückgezogen. Oft ist das Teil von Wirtschaftssanktionen, teilweise wollen die Unternehmen selbst kein Geld mehr in Russland lassen. In diese Lücke preschen jetzt chinesische Anbieter und erobern den Markt.

 
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Xiaomi bereit: Apples Position wird von China-Hersteller übernommen

Ikea, McDonalds, BMW und Mercedes, Apple, auch Samsung – die Liste der Marken und Firmen, die 2022 als Reaktion auf den Angriff Russlands auf die Ukraine ihr Russland-Geschäft aufgegeben haben, ist lang. Vom Smartphone-Hersteller bis zum Autobauer lassen die Unternehmen damit eine große Lücke zurück, die inzwischen von Alternativen aus China ordentlich ausgefüllt wird.

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So haben etwa Apple und Samsung gemeinsam Ende 2021 noch 53 Prozent des russischen Marktes mit iPhones und den Galaxy-Smartphones abgedeckt. 2022 spielen sie mit einem Gesamtanteil von 3 Prozent kaum noch eine Rolle. Ersatz bietet vor allem der China-Riese Xiaomi, der auch hierzulande beliebt ist: In Russland kommt Xiaomi allein auf einen Marktanteil von über 50 Prozent, wie aus Zahlen der Analysten von Counterpoint Research hervorgeht (Quelle: CNN).

Auch Realme wird dort zunehmend beliebt. Insgesamt machten die chinesischen Smartphone-Hersteller im vergangenen Jahr 95 Prozent des russischen Markts unter sich aus.

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Chinesische Autos in Russland auf dem Vormarsch

Doch das Phänomen geht weit über Smartphones hinaus: Auch auf der Straße haben die Chinesen in Russland zunehmend das Sagen. Die deutschen Marken Mercedes und BMW etwa sind einer Marktanalyse von S&P Global Mobility zufolge aus Russland verschwunden. Dafür haben Great Wall Motors (GWM) und der staatliche Autokonzern Chery aus China einen Platz unter den Top 10 der Autoverkäufer in Russland ergattert, auch Geely ist auf dem Vormarsch.

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Auch hierzulande wird der Anblick chinesischer Automarken alltäglicher:

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Insgesamt sind die Verkaufszahlen chinesischer Autohersteller dem CNN-Bericht zufolge um 7 Prozent gestiegen – während der Fahrzeugmarkt ingesamt eingebrochen sei. Neben den China-Marken habe außerdem Lada als russische Eigenmarke deutlich zugelegt. Das ist kein Wunder, denn viel mehr Auswahl gibt es nicht mehr: Neben Mercedes und BMW sind auch VW, Hyundai, Kia, Peugeot und weitere Marken in Russland nicht mehr offiziell zu haben.

Kunden aus Russland können zwar auf dem Umweg über Importe aus Drittländern weiter an manche Produkte wie Autos und Smartphones kommen. Doch dann greifen keine Garantien mehr, Services, Apps und Updates sind in der Regel nicht verfügbar.

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