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Strompreis 2023: Neue Teuer-Welle rollt auf Verbraucher zu

Beim Strompreis gibt es wohl auch 2023 keine Entlastung. (© IMAGO / Bihlmayerfotografie)

Überall in Deutschland wird an der Preisschraube gedreht. Eine Teuer-Welle historischen Ausmaßes trifft die Bundesbürger. Besonderer Preistreiber sind die Energiekosten. Bislang steht vor allem der Gaspreis im Fokus. Doch auch beim Strompreis werden die Deutschen 2023 deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen. Die wichtigen Netznutzungsentgelte steigen im kommenden Jahr auf Rekord-Niveau.

Ob im Supermarkt, an der Tankstelle oder beim Friseur: Nie war das Leben in Deutschland teurer als heute. Zuletzt sprang die Inflation auf 10 Prozent und damit so hoch wie seit 70 Jahren nicht mehr. Wer angesichts der Teuer-Welle 2022 auf Besserung im kommenden Jahr hofft, dürfte aber enttäuscht werden.

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Netznutzungsentgelte machen Strompreis 2023 noch teurer

Zumindest beim Strompreis ist keine Besserung in Sicht. Laut Vergleichsportal Verivox steigen die wichtigen Nutzungsentgelte 2023 durchschnittlich um 20,4 Prozent. So einen starken Preisanstieg hat es noch nie gegeben (Quelle: Tagesschau).

Für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden liegen die Entgelte voraussichtlich bei 367 Euro netto. Das macht ein sattes Plus von 62 Euro gegenüber dem Vorjahr. Die Netznutzungsentgelte sind eine Art Porto für den Stromtransport. Steigende Kosten werden an die Verbraucher weitergegeben.

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Wie hoch die Belastungen ausfallen, ist regional allerdings unterschiedlich. Oben an der Spitze steht Mecklenburg-Vorpommern. Hier steigen die Kosten um 52 Prozent, was unterm Strich eine jährliche Mehrbelastung von 208 Euro ausmacht. Den geringsten Kostenzuwachs verzeichnet Baden-Württemberg mit 10 Prozent.

Auch ein Balkonkraftwerk kann die Stromrechnung drücken:

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Energie-Experte fordern Eile bei Strompreisbremse

„Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet das weiter steigende Strompreise“, so Energie-Experte Thorsten Storck von Verivox. Er fordert Eile bei der Strompreisbremse, die die Ampel-Koalition Anfang September angekündigt hat. Nur so können Haushalte in der Energiekrise entlastet werden.

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Wer nicht auf den Staat warten will, kann bislang nur eines: Energiesparen. Das klappt zum Beispiel mit energieeffizienten Haushaltsgeräten. Welche Waschmaschine besonders wenig Strom verbraucht, hat zuletzt die Stiftung Warentest verraten.

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