Mit dem Surface Pro 7 Plus stellt Microsoft eine neue Variante seines Windows-Tablets vor. Es erhält einen ausdauerstärkeren Akku, Intels neueste Core-Prozessorgeneration und optionale LTE-Advanced-Konnektivität. Doch es gibt einen erheblichen Haken.

 

Surface Pro

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Von außen hat sich nicht viel getan: Die Maße des Surface Pro 7 Plus sind bei 12,3 Zoll identisch mit denen des Vorgängers, dem Surface Pro 7. Dafür legt Microsoft im Innern noch eine Schippe drauf. In der neuen Surface-Version kommen Intels Tiger-Lake-Chips zum Einsatz. Die Prozessoren arbeiten schneller bei weniger Energieverbrauch. Mit mehr Akkukapazität sollen so bis zu 15 Stunden Laufzeit möglich sein. Die LTE-fähigen Geräte schaffen mit 13,5 Stunden knapp weniger. Damit erfüllt Microsoft bereits Erwartungen, die an das Surface Pro 8 gerichtet wurden.

Microsoft optimiert Surface Pro 7 Plus fürs Home Office

Preislich zieht das Surface Pro 7 Plus im Vergleich zum Vorgänger an: Die günstigste Ausstattung mit Intel Core i3-Prozessor, 8 GB RAM und 128 GB SSD-Speicher gibt es für 1.029 Euro. Die Top-Version – ausgerüstet mit Intel Core i7, 32 GB Arbeitsspeicher und 1 TB SSD – lässt sich Microsoft hingegen stolze 3.149 Euro kosten. 4G-LTE-Advanced ist nur bei den Modellen mit i5-Prozessor verfügbar. Die gibt es für 1.329 Euro oder 1.849 Euro, je nach weiterer Ausstattung. Bei allen Modellen kann über die austauschbare SSD-Karte der Gerätespeicher variiert werden.

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Punkten kann das Surface Pro 7 Plus mit diversen Anschlüssen: USB A und USB C sind ebenso verbaut wie je ein Surface-Connect- und Surface-Type-Cover-Anschluss. Dazu gesellt sich eine 3,5mm-Klinkenbuchse. Je nach Variante sind ein MicroSDXC- oder ein Nano-SIM-Slot vorgesehen. Für die Nutzung im Home Office habe man laut Microsoft auf hochwertige Mikrofone und Dolby-Atmos-Lautsprecher gesetzt. Auch bei der Kameraauswahl – 5 MP an der Front- und 8 MP an der Rückkamera, beide Full-HD – seien die Herausforderungen während Corona eingeflossen.

Neues Windows-Tablet kommt nicht für Privatkunden

Hier liegt aber ein Manko: Das Surface Pro 7 Plus ist laut Microsoft für die Nutzung im gewerblichen - und Bildungssektor optimiert und soll nur für Geschäftskunden und Bildungseinrichtungen vertrieben werden. Privatkunden gehen nach aktuellem Stand leer aus. Wer sich privat ein Surface holen will, muss auf den Vorgänger Surface Pro 7 zurückgreifen. In den USA wird das neue Windows-Tablet ab 15. Januar ausgeliefert.