Für Facebook und WhatsApp ist es ein wichtiger Erfolg. Der Messenger hat eine Funktion eingeführt, die bisher versucht wurde zu verhindern. Doch ein Land öffnet WhatsApp den Markt, der nun komplett verändert werden könnte.

 

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WhatsApp Pay startet in Indien

WhatsApp hat einen wichtigen Erfolg errungen. Der Messenger kann dort nun genutzt werden, um Geld hin und her zu schicken, ohne die Kontonummer der anderen Person zu kennen. Es reicht aus, dass man den Kontakt besitzt. Nachdem der Dienst in Brasilien an einem Veto der Notenbank gescheitert ist, kann WhatsApp nun in der drittgrößten Volkswirtschaft Asiens einen neuen Anlauf starten. Im Gegensatz zu Google oder Apple Pay kann WhatsApp Pay auch dazu genutzt werden, um Geld von Privatpersonen zu erhalten. Komplett autark arbeitet das System aber nicht. Man benötigt ein Konto von den 140 unterstützen Banken in Indien. Dann kann man aber einfach Geld hin und her schicken. Der Dienst ist kostenlos.

Besonders in Indien bietet sich so ein Dienst an, da man so einfach kleine Transaktionen per WhatsApp bezahlen kann. Komplett neu ist die Idee nicht. In China kann man mit Wechat Pay auch schon alles direkt mit dem Handy bezahlen. Einfach QR-Code scannen und der Betrag wird vom Konto abgezogen. Menschen können auch untereinander Geld hin und her schicken. In Indien ist WhatsApp Pay bisher auf 20 Millionen Nutzer beschränkt. Insgesamt wird der Messenger dort von 400 Millionen Menschen verwendet. Klappt der Testlauf, könnte WhatsApp Pay auch in andere Länder ausgeweitet werden – falls sich die Banken nicht quer stellen.

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WhatsApp erweitert Funktionsumfang

WhatsApp ist aber nicht nur in Indien aktiv, sondern auch in Deutschland. Es wurden kürzlich zwei neue Funktionen eingeführt. Einmal die ablaufenden Nachrichten, die sich automatisch nach sieben Tagen löschen. Zudem kann man den Speicherplatz auf seinem Handy nun viel leichter aufräumen. Es tut sich also etwas bei WhatsApp. GIGA hält euch auf dem Laufenden, falls WhatsApp Pay hierzulande startet.