Mit dem Xperia 5 IV hat Sony sein kompaktes High-End-Smartphone vorgestellt. Es kommt in diesem Jahr etwas später als das Xperia 1 IV auf den Markt, dafür müsst ihr nicht so lange auf das Handy warten und es wurde an entscheidenden Stellen verbessert. Einen Bereich hat Sony aber ausgelassen.

 
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Sony Xperia 5 IV mit 6,1-Zoll-Display

Sony hat dazugelernt. Denn das Xperia 5 IV wird nicht ein halbes Jahr nach der Ankündigung auf den Markt gebracht, sondern schon in Kürze. Amazon listet das Smartphone mit einem Termin zum 23. September. Offiziell ist von Mitte September die Rede. Dieses Mal geht es also sehr schnell, was schon sehr ungewöhnlich ist. Bezahlen müsst ihr für dieses Smartphone 1.049 Euro (bei Amazon anschauen). Das ist nicht wenig, wenn man bedenkt, dass das Samsung Galaxy S22 (Test) für 849 Euro auf den Markt kam und mittlerweile günstiger zu haben ist.

Doch was bekommt ihr für 1.049 Euro? Ein Top-Smartphone mit 6,1-Zoll-OLED-Display, das 120 Hz unterstützt, den schnellen Snapdragon 8 Gen 1 als Prozessor und genug Arbeitsspeicher und internen Speicher. Der Akku ist auf 5.000 mAh angewachsen, was spürbar mehr ist als die 4.500 mAh beim Vorgänger. Zudem könnt ihr das Smartphone nicht mehr nur per Kabel laden, sondern auch kabellos. Das war ein großer Nachteil beim Vorgänger. Die Kameras lösen jeweils mit 12 MP auf und sollen für gute Fotos sorgen.

Was das Sony Xperia 5 IV drauf hat, könnt ihr euch im Video anschauen:

Sony Xperia 5 IV: Kompaktes High-End-Smartphone vorgestellt

Worauf hat Sony verzichtet?

Da wären zwei Dinge zu nennen:

  • Es kommt der ältere Snapdragon 8 Gen 1 und nicht der Snapdragon 8+ Gen 1 zum Einsatz. Beim Xperia 1 IV hat sich gezeigt, dass der Prozessor wie bei vielen anderen Herstellern schnell überhitzt. Beim Plus-Modell ist die Wärmeentwicklung und Effizienz deutlich besser. Fast alle neuen High-End-Smartphones in der zweiten Jahreshälfte besitzen diesen Prozessor. Sony hätte eigentlich umsteigen müssen. Das ist ein klarer Nachteil.
  • Der Fingerabdrucksensor befindet sich weiterhin an der Seite des Smartphones. Das muss man mögen. Die meisten Hersteller setzen auf einen Unter-Display-Fingerabdrucksensor. In der Preisklasse ist das eigentlich Standard.

Tests werden zeigen müssen, ob Sony vielleicht die Kühlung optimiert hat, um das Problem mit dem Prozessor zu lösen.

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