LG G7 ThinQ im Test: Endlich keine Kompromisse mehr?

Peter Hryciuk

Ungewöhnlich lange mussten wir in diesem Jahr auf das LG G7 ThinQ warten. Nun ist das neue High-End-Smartphone in Deutschland verfügbar und bei uns im Test. Beim Vorgänger musste man viele Kompromisse bei der Ausstattung machen. Das LG G7 ThinQ besitzt hingegen fast eine Komplett-Ausstattung. Doch kann das Handy wirklich im Alltag überzeugen? Genau das verraten wir euch in unserem Testbericht.

LG G7 ThinQ im Test: Endlich keine Kompromisse mehr?
Bildquelle: GIGA - LG G7 ThinQ.

LG G7 ThinQ im Test: Inhaltsverzeichnis

Erster Eindruck vom LG G7 ThinQ im Video

LG G7 ThinQ Hands-On: Erster Eindruck zum Featuremonster.

Kurz nach der Vorstellung konnten wir uns bereits einen ersten Eindruck vom LG G7 ThinQ machen. Insgesamt war dieser recht positiv – wobei uns der hohe Preis von 849 Euro doch schon abgeschreckt hat. Der Preisverfall des LG G7 ThinQ hat aber schon begonnen.

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Unser Testurteil zum LG G7 ThinQ

LG Mobile wiederholt beim LG G7 ThinQ zum Glück nicht den gleichen Fehler, der beim LG G6 begangen wurde. Die technische Ausstattung des neuen Flaggschiff-Smartphones entspricht dem aktuellen Standard. Es ist ein Snapdragon-845-Prozessor verbaut, der das Smartphone antreibt und für genügend Leistung sorgt. In Kombination mit den 4 GB RAM ist die Performance der stark angepassten Oberfläche ziemlich gut. Es kommt zwar ab und zu zu minimalen Verzögerungen, doch diese sind sehr selten und zudem kaum zu bemerken. Das LG G7 ThinQ gehört damit zu den schnellsten Smartphones auf dem Markt, die wir bisher getestet haben.

Das Smartphone kann aber nicht die volle Leistung entfalten. Der Prozessor wird sehr schnell gedrosselt, sodass in 3D-Benchmarks etwas schlechtere Ergebnisse erreicht werden, als beispielsweise beim OnePlus 6. Spüren tut man diesen Nachteil beim Spielen oder im normalen Gebrauch aber nicht.

LG G7 ThinQ mit größerem Display und Notch

LG-Smartphones wachsen von Jahr zu Jahr. Das ist beim LG G7 ThinQ nicht anders. Es misst in der Diagonale stattliche 6,1 Zoll und besitzt ein Seitenverhältnis von 19,5:9. Dadurch ergibt sich eine auf den ersten Blick komische Auflösung von 3.120 x 1.440 Pixeln. Das liegt etwas über den Smartphones der Konkurrenz, wobei LG auf einen Bildschirm mit Einschnitt im oberen Bereich setzt. Ein Teil der höheren Auflösung entfällt also auf die zusätzliche Fläche neben dem Notch. Dort werden Benachrichtigungen, die Uhrzeit und andere Symbole angezeigt. In den Einstellungen hat man die Möglichkeit, den Notch „auszuschalten“. Dabei wird die Fläche aber nur geschwärzt. Alternativ kann man sie aber auch mit benutzerdefinierten Farben auffälliger machen.

Anders als beim iPhone X, wo der Notch einen Teil des Bildes bei Videos verdeckt, passiert das beim LG G7 ThinQ nicht. Die Darstellung wird immer auf den Bereich ohne Notch begrenzt, sodass man die Kerbe des Displays nie so wirklich störend wahrnimmt. Dafür wird das Display beim Betrachten eines Videos und beim Spielen etwas verkleinert. LG geht hier einen brauchbaren Kompromiss ein.

Verbaut ist ein LC-Display, das mit bis zu 1.000 Nits eine sehr hohe Leuchtkraft besitzt. Und tatsächlich lässt sich der Bildschirm im Freien immer gut ablesen. Die hohe Helligkeit hat aber den Nachteil, dass die Akkulaufzeit darunter leidet. Das Display des LG G6 war zu dunkel, das des LG G7 ThinQ ist extrem hell – verbraucht aber zu viel Energie. Die Lösung wäre ein größerer Akku, doch auf diesen hat das Unternehmen verzichtet. Im Vergleich zum Vorgänger wurde der Akku sogar verkleinert.

Die Darstellung des Displays wirkt auf den ersten Blick ungewöhnlich blass, besonders wenn man direkt von einem Samsung- oder Huawei-Smartphone mit OLED-Display umsteigt. Die Farben wirken nicht ganz so kräftig. In den Einstellungen kann man aber nachbessern und das haben wir auch getan. Mit diesen Einstellungen:

Erst damit wirkten die Farben so, wie sie uns gefallen. Ansonsten hatte man immer den Eindruck, dass das Display des LG G7 ThinQ etwas schlapp und farblos wirkt. Ist natürlich eine persönliche Vorliebe und nicht als Nachteil zu werten, da man die Einstellungen des Displays individuell anpassen kann.

LG G7 ThinQ mit durchwachsener Akkulaufzeit

Die Kapazität des Akkus im LG G7 ThinQ hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht vergrößert, sondern um 300 mAh verkleinert. Dieses Mal sind es nämlich nur 3.000 mAh. Im Akku-Test hat das Smartphone so eine Display-On-Zeit von knapp unter 4 Stunden erreicht. Man kommt im normalen Betrieb also über den Tag und hat mit Glück noch eine minimale Reserve für den Abend. Power-User könnten zum Ende des Tages aber Probleme bekommen. Mit der Schnellladefunktion ist das Smartphone zügig wieder voll aufgeladen.

Nicht verzichtet hat LG Mobile dieses Mal auf Wireless Charging, was bei einem Gehäuse aus Glas auch absolut Sinn ergibt. So lässt sich das LG G7 ThinQ mit dem Qi-Wireless-Charger kabellos wieder aufladen. Dauert zwar länger als per Kabel, funktioniert aber komfortabler. Diese Ladestationen kosten mittlerweile .

„Boombox Speaker“ mit Vor- und Nachteilen

Während die Konkurrenz mittlerweile auf Stereo-Lautsprecher in Smartphones setzt, verzichtet LG beim G7 ThinQ darauf. Das Smartphone besitzt einen „Boombox Speaker“ an der Unterseite. Hört sich toll an und ist auch sehr laut. Trotzdem passiert es beim Spielen sehr oft, dass man den Lautsprecher mit dem Finger verdeckt und dann gar nichts mehr hört. Stereo-Lautsprecher wären schon nicht verkehrt.

Doch es gibt noch einen anderen Nachteil des neuen Boombox-Speakers. Die Rückseite vibriert recht stark. Was man als tolles Klangerlebnis beschreiben könnte, weil man den „Bass“ richtig spürt, empfinden wir nach einiger Zeit einfach nur noch als störend. In jedem Video vibriert die Rückseite aus Glas. Egal ob Musik läuft oder man sich einfach ein Video anschaut, in dem jemand normal spricht. Die Rückseite fühlt sich dadurch auch extrem dünn an. Als könnte man das Glas einfach eindrücken. Steckt man das Smartphone in ein Cover aus Kunststoff, wird der Effekt gedämpft. Bei .

Wirklich toll sind die mitgelieferten LG-Kopfhörer. Die In-Ears sitzen gut und hören sich dank Quad-DAC und DTS:X überraschend gut an. Da kann bisher kein anderer Kopfhörer mithalten, den ein Smartphone-Hersteller mitgeliefert hat. Musikliebhaber werden ihre Freude haben. Wichtig ist dabei natürlich, dass auf den Kopfhöreranschluss nicht verzichtet wurde. Die 3,5-mm-Klinkenbuchse bleibt erhalten. Danke LG!

LG G7 ThinQ mit tollem Design

Das LG G7 ThinQ hat sich im Vergleich zu Vorgänger deutlich verändert. Damit ist nicht nur die Kerbe im Display gemeint, sondern das komplette Smartphone. Es ist runder, gefälliger und liegt angenehmer in der Hand. Passend dazu unsere Bilderstrecke zum Design, wo einige interessante Details ans Licht kommen:

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LG G7 ThinQ in Bildern: Es gibt viel zu entdecken.

Wie es sich für ein Flaggschiff-Smartphone gehört, ist das LG G7 ThinQ auch gegen Staub und Wasser geschützt. Es besitzt die IP68-Zertifizierung und mit MIL-STD-810G zusätzlich einen Militärstandard, der ein sehr robustes Gerät auszeichnet. Kann man sich bei einem Gehäuse fast komplett aus Glas kaum vorstellen.

LG G7 ThinQ mit Dual-Kamera

LG Mobile hat, wie viele andere Smartphone-Hersteller, eine Kamera-Software entwickelt, die von künstlicher Intelligenz unterstützt wird. Die „AI CAM“ erkennt Objekte, passt die Einstellungen an und soll so bessere Fotos ermöglichen. Im Gegensatz zu Huaweis Smartphones ist dieser Modus aber nicht voreingestellt, was auch eine gute Entscheidung ist, wie unser Kamera-Test zeigt:

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19 Bilder
LG G7 ThinQ: Dual-Kamera im ausgiebigen Test.

Tatsächlich funktioniert die Kamera mit künstlicher Intelligenz überraschend schlecht. Dafür ist die normale Kamera-Funktion mit automatischem Modus überzeugend. Dabei sollte man dann auch bleiben.

LG G7 ThinQ mit Taste für den Google Assistant

Statt einen eigenen persönlichen Assistenten zu entwickeln, wie es Samsung mit Bixby oder Apple mit Siri getan haben, verwendet LG Mobile beim G7 ThinQ den Google Assistant. Dafür wurde sogar eine zusätzliche Taste auf der linken Seite des Smartphones verbaut. Einmal kurz gedrückt, startet der Google Assistant, zwei Mal gedrückt startet Google Lens. Wer diese Funktionen häufig verwendet, wird sicher Spaß damit haben. Das LG G7 ThinQ besitzt aber noch einige zusätzliche Sprachkommandos, die ganz nützlich sind. Besonders die Selfie-Funktion. Der Auslöser kann per Sprachbefehl betätigt werden.

LG G7 ThinQ mit stark angepasster Oberfläche

Wie bei allen LG-Smartphones ist die Android-Oberfläche des G7 ThinQ stark angepasst. Die Optik wirkt nicht ganz so bunt wie bei Samsung, ist aber trotzdem gewöhnungsbedürftig. Die Einstellungen sind in vier Tabs aufgeteilt. So findet man im Grunde alle Optionen. Stellt man auf die Listenansicht um, ändert sich der Inhalt deutlich. Da muss man umdenken. Insgesamt ist der Aufbau verständlich, könnte aber weniger verschachtelt sein.

Der LG-Launcher kann aber trotzdem nicht ganz mit der Konkurrenz mithalten. Es gibt beispielsweise keine Möglichkeit eine App auf dem Startbildschirm oder App-Drawer direkt zu löschen. Wenn man ein App-Icon länger drückt, erhält man nur die App-Info. Erst wenn man dort drauf geht, erhält man die Möglichkeit die App zu deinstallieren. Das muss wie bei der Konkurrenz einfacher gehen.

Vorinstalliert sind einige Apps von Google, Facebook, McAfee aber auch LG-eigene Software. Echte Bloatware ist das aber nicht – zumal sich viele der Apps, die nicht zum Smartphone gehören, deinstallieren lassen. Nachinstalliert haben wir mit Gboard die Google-Tastatur, da die LG-Tastatur einfach zu schmal ist und viele Fehleingaben entstehen. Das mache ich persönlich aber bei jedem Android-Gerät.

Das LG G7 ThinQ arbeitet mit Android 8.0 Oreo und ist damit nicht auf dem neusten Stand. Zum Zeitpunkt des Tests war auch nur das Sicherheitlevel für Mai 2018 verfügbar. Wenn LG wirklich eine Software-Initiative mit schnellen Updates starten will, wie es vor einiger Zeit angekündigt wurde, dann ist das ein schlechter Start. Da ist die Konkurrenz weiter.

LG G7 ThinQ: Etwas fehlt noch

Obwohl das LG G7 ThinQ im Test bei der Ausstattung im Grunde genommen keine Schwächen zeigt, fehlen noch zwei Dinge:

  • Es gibt keine Dual-SIM-Funktion. Mittlerweile fast schon ein Standard im High-End-Sektor. Diesen Trend hat LG etwas verschlafen.
  • Es wird nur eine Konfiguration mit 64 GB internem Speicher verkauft. Der interne Speicher lässt sich immerhin per microSD-Karte aufstocken.

Diese Einschränkungen dürften vermutlich nur wenige Interessenten betreffen, müssen aber erwähnt werden. Besonders da Samsung die Zeichen der Zeit erkannt hat und die S9-Smartphones in mehreren Konfigurationen und im freien Handel mit Dual-SIM-Funktion anbietet.

LG G7 ThinQ: Was bleibt also?

Das LG G7 ThinQ ist ein gelungenes Android-Smartphone mit Notch, guter Kamera, hoher Performance und schickem Design. Ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal fehlt aber. Der Google-Assistant-Button ist mehr Gimmick als wirklich nützliche Funktion. Kann man verwenden, muss man aber nicht. Und einen Extraknopf dafür verbauen? Dann lieber einen Kamera-Button. Der Akku ist zu klein für das helle Display, der Preis zu hoch und der Prozessor wird unter Last spürbar gedrosselt. Alles kein Beinbruch, wenn das Smartphone nicht so teuer wäre.

849 Euro verlangt LG für das G7 ThinQ. Das ist einfach zu viel in Zeiten, wo ein OnePlus 6 nur 519 Euro kostet und der Preisverfall des Galaxy S9 absurde Dimensionen annimmt. Deswegen verwundert es nicht, dass der Preisverfall des LG G7 ThinQ bereits mit dem ersten Verkaufstag begonnen hat. Sinkt der Preis auf 500 Euro, ist das Smartphone ein Geheimtipp. Das wird passieren, es ist nur eine Frage der Zeit. Bis dahin sollte man sich gedulden, etwas später zuschlagen und sich dann über ein schönes Android-Smartphone freuen.

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LG G7 ThinQ im Test: Bewertung

  • Verarbeitung, Haptik und Design: 5/5
  • Display: 4/5
  • Kameras: 4/5
  • Software: 4/5
  • Performance: 4/5
  • Telefonie und Audio: 4/5
  • Konnektivität und Speicher: 4/5
  • Akku und Alltag: 4/5

Gesamt: 83 %

Das hat uns am LG G7 ThinQ gefallen

  • Helles Display
  • Hohe Performance
  • Schickes Design
  • Gute Dual-Kamera
  • Wireless-Charging
  • BoomBox-Lautsprecher
  • 3,5-mm-Klinkenbuchse
  • Mitgelieferte Kopfhörer
  • Wasserdicht und gegen Staub geschützt
  • Fingerabdrucksensor

Das fanden wir am LG G7 ThinQ nicht so gut

  • Software etwas undurchsichtig und nicht zu Ende gedacht
  • Nur Android 8.0 Oreo und Mai-Sicherheitsupdate installiert
  • AI CAM verschlechter die Bildqualität in vielen Situationen
  • Preis
  • Keine Dual-SIM-Funktion

Gut zu wissen

  • Das Display wirkt etwas lasch und sollte unter Einstellungen, Anzeige und Farbdarstellung des Bildschirms den individuellen Bedürfnissen angepasst werden.
  • Bei der Aufnahme von 4K-Videos ist keine Bildstabilisierung vorhanden. 4K-Videos können zudem nicht mit 60 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Bildstabilisierung gibt es nur bei Full-HD-Videos mit 30 fps und geringerer Auflösung.
  • Da das LG G7 ThinQ ein LC-Display verwendet, ist der komplette Bildschirm aktiv, wenn die Alway-On-Display-Funktion genutzt wird. Unter Einstellungen, Anzeige und Always-On-Display kann man das Feature ausschalten und Energie sparen.
  • Die „AI CAM“ sollte nicht verwendet werden. Die Fotos sind deutlich schlechter als bei der Konkurrenz.

LG G7 ThinQ: Technische Daten im Überblick

Display 6,1 Zoll, LCD, 3.120 x 1.440 Pixel, 19,5-zu-9-Format, Notch im Display
Prozessor Snapdragon 845
Arbeitsspeicher 4 GB RAM
Interner Speicher 64 GB
Hauptkamera 16-MP-Dual-Kamera, Blende f/1.6 und f/1.9, „AI Cam“-Funktionen, Bokeh-Modus
Frontkamera 8 MP
Software Android 8.0 Oreo mit LG UX 6.0
Akku 3.000 mAh, Quick Charge 3.0, drahtloses Aufladen möglich
Konnektivität LTE, WLAN, NFC, Bluetooth 5.0, GPS, USB Type-C,
Farben New Aurora Black, New Platinum Gray
Maße 153,2 x 71,9 x 7,9 mm
Gewicht 162 Gramm
Sonstiges Fingerabdruckscanner, IP68-Zertifizierung, DTS:X 3D Surround Sound, Boombox-Lautsprecher, Gesichtserkennung, KI-Taste

Auf der nächsten Seite: Die besten Alternativen zum LG G7 ThinQ

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