Samsung Galaxy F: Technische Daten des Falt-Smartphones durchgesickert

Simon Stich

Das Galaxy F von Samsung rückt wieder etwas näher: Jetzt sollen auch schon diverse Details zur Ausstattung feststehen. In Sachen Display, Arbeitsspeicher und Prozessor lässt sich der Hersteller nicht lumpen – doch beim Akku erwartet uns eine kleine Enttäuschung.

Samsung Galaxy F: Technische Daten des Falt-Smartphones durchgesickert
Bildquelle: GIGA – Samsung Galaxy Note 9.

Samsung Galaxy F: Starke Leistung, schwacher Akku?

Eine gefühlte Ewigkeit lang arbeitet Samsung schon an einem faltbaren Smartphone. Noch in dieser Jahreshälfte soll es endlich auf den Markt kommen – wobei die finale Bezeichnung immer noch nicht an die Öffentlichkeit geraten ist. Zunächst wurde von einem Galaxy X ausgegangen, dann von einem Galaxy F, was für „Fold“ oder „Flexible“ stehen könnte. Unter welchem Namen das faltbare Handy von Samsung auch immer auf den Markt kommen wird, viele Einzelheiten zur Hardware stehen jetzt bereits fest, schreibt das Blog MSPowerUser.

Wenig überraschend dürfte Samsung beim Galaxy F je nach Region auf den neuen Snapdragon 855 von Qualcomm oder auf Samsungs eigene Entwicklung Exynos 9820 setzen. Als Begleitung sollen satte 12 GB Arbeitsspeicher zum Einsatz kommen, gepaart mit 512 GB oder gar 1 TB Festspeicher. Anders als zuvor berichtet wird der Akku aber aller Voraussicht nicht auf eine Leistung von 6.000 mAh, sondern nur auf 4.400 mAh kommen – aufgeteilt auf zwei Einheiten, die jeweils 2.200 mAh bieten. Ob diese Kapazität ausreicht oder sich der Akku als Flaschenhals erweist, werden wir dann erst nach dem Release erfahren. Zum Vergleich: Im aktuellen Samsung Galaxy Note 9 kommt der Akku auf eine Leistung von glatt 4.000 mAh. Dieser muss allerdings nur ein Display mit Strom versorgen.

Wie sieht Samsungs faltbares Smartphone aus? Ihr erfahrt es im folgenden Video:

Samsung faltbares Smartphone: Das ist das „Galaxy X“.

Bei den Displays haben sich die bisherigen Gerüchte weiter verstärkt. Das große Haupt-Display im Verhältnis von 4,2:3 mit der Bezeichnung „Infinity Flex“ soll demnach auf eine Diagonale von 7,3 Zoll kommen und bei 420 ppi mit 2.152 x 1.536 Bildpunkten auflösen. Die Auflösung wäre damit geringer als beim Galaxy Note 9. Das zweite, wesentlich kleinere Display im Format von 21:9 löst mit 1.960 x 840 Pixel bei einer Diagonale von 4,58 Zoll auf.

Viele Fragezeichen gibt es bei der Kamera-Ausstattung. Angeblich soll Samsung hier auf eine Triple-Kamera setzen, wobei eine der Linsen einen Ultraweitwinkel bietet. Was genau der Hersteller hier vorhat und welche Auflösung geboten wird, ist weiter unklar. Gut möglich, dass sich Samsung hier an der Ausstattung des bald kommenden Galaxy S10 orientiert.

So könnte das Galaxy F von Samsung aussehen:

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Samsung Galaxy X: So könnte das geheime Smartphone aussehen.

Samsung Galaxy F: So teuer wird es wirklich

Das faltbare Smartphone von Samsung hat bislang vor allem mit seinem möglichen Preis für Furore gesorgt. Vor einigen Monaten hieß es, dass der Konzern das Galaxy F für umgerechnet etwa 1.500 Euro verkaufen wolle. Dann wurde der Preis erneut nach oben korrigiert: 1.660 bis 2.200 Euro sollten es angeblich werden. Nun ist von immer noch satten, aber günstigeren 1.159 Euro die Rede. Damit wäre das experimentelle Smartphone von Samsung teurer als das Galaxy S10 Plus, das für 999 Euro auf den Markt kommen soll. Wem das einfach zu viel ist, der sollte aktuell .

Mit einer Veröffentlichung des Galaxy F ist noch im ersten Halbjahr 2019 zu rechnen, eher im zweiten als im ersten Quartal. Bei den Farben dürfte es auf Schwarz und Silber hinauslaufen.

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