Screenshot: Windows Programme und Tasten

Marco Kratzenberg

Einen Screenshot zu machen, ist leichter als man denkt. Einen Windows-Screenshot macht Ihr entweder mit einem passenden Programm oder gleich mit der eingebauten Methode. Hier die Möglichkeiten…

Screenshot: Windows Programme und Tasten

Einen Windows-Screenshot braucht Ihr immer dann, wenn Ihr einem Freund etwas zeigen wollt. Um also beispielsweise eine Anleitung zu illustrieren oder jemandem ein Beweisfoto zu schicken. Wer häufiger solche Windows Bildschirmfotos machen muss – wie zum Beispiel ich – der nutzt dafür spezielle Programme. Braucht man hingegen nur ab und zu mal einen Screenshot, dann kann man auch die Möglichkeiten nutzen, die Windows von Haus aus mitbringt.

Im nachfolfenden Vidoe zeigen wir euch, wie ihr einen Screesnhot machen und als Bild speichern könnt, ohne ein Programm installieren zu müssen.

Windows 10: Screenshot erstellen – Anleitung.

 

Windows Screenshot machen mit Bordmitteln

Wie mache ich einen Screenshot, wenn ich kein spezielles Programm dafür habe? Ein Windows-Screenshot-Tool ist im Betriebssystem bereits eingebaut! Ihr könnt einen Screenshot in Windows jeder Version machen. Es ist unerheblich, ob Ihr den Screenshot in Windows 7 machen wollt, oder einen Windows 10 Screenshot. Mit allen handelsüblichen Tastaturen könnt Ihr einen PC Screenshot machen. Tippt einfach mal auf die Taste „Druck“, die sich meist rechts neben den Funktionstasten und links über der numerischen Tastatur befindet, dann wird der aktuelle Bildschirminhalt als Bildschirmfoto in die Windows-Zwischenablage geschrieben. Damit lässt sich also auch ein XP- oder Windows 8 Screenshot erstellen, ohne dass man Zusatzsoftware braucht.

Jetzt geht es nur noch darum, diesen Screenshot in Windows als Grafik zu speichern. Alles, was sich in der Zwischenablage befindet, kann in ein Grafikprogramm oder Textprogramm mit Grafikfähigkeiten eingefügt werden.

Eine ganz einfache Möglichkeit, wie man hier oben sieht, ist also das Einfügen der Zwischenablage in Programme wie Word. Dort seht Ihr dann den Screenshot als Bild und könnt das Ganze als Word-Datei speichern. Will man z.B. den Bildschirm drucken, ist das die einfachste Option. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann Euer Freund das öffnen. Wollt Ihr auf Nummer sicher gehen, dann speichert es in Word als PDF-Datei. Die kann wirklich jeder öffnen. Doch wollt Ihr vielleicht noch den Screenshot bearbeiten, dann müsst Ihr einen anderen Weg gehen.

Wie bereits erwähnt, kann jeder so einen Screenshot betrachten, wenn er als Grafikdatei gespeichert wurde. Selbst wenn man niemals ein solches Programm unter Windows installiert hat, hat man eins auf der Festplatte. Das windowseigene Programm Paint, welches Ihr im Startmenü unter „Zubehör“ findet, ist zwar als Grafikprogramm kaum der Rede wert, aber für einen Windows Screenshot taugt es allemal.

Nachdem Ihr also mit der Taste „Drucken“ (oder manchmal „Print“) den Bildschirminhalt in die Zwischenablage gebracht habt, könnt Ihr aus dem Screen Capture eine Grafik machen, indem Ihr den Inhalt der Zwischenablage einfach in das Fenster von Paint einfügt. Das geht entweder mit der Tastenkombination Strg + V oder über die Funktion „Einfügen“ links oben im Menüstreifen von Paint. Nun könnt Ihr die Grafik noch skalieren oder ggfs. sogar zuschneiden und aufs Wesentliche beschränken. Und schließlich speichert Ihr den Screenshot als JPG– oder PNG-Bild ab.

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Screenshot in Windows mit einem Screenshot Programm erstellen

Für Windows-Screenshots gibt es mehrere sehr guter Screenshot-Downloads. Wir stellen zwei davon vor, die verschiedene Ansätze haben.

Der LightShot Download ist ein Screenshot-Programm, das von ausgewählten Bereichen des Monitors Screenshots erstellt. Löst man die Aufnahme aus, so wird das gesamte Bild abgedunkelt und Ihr zieht mit der Maus ein Rechteck über dem Gebiet, das im Bildschirmfoto enthalten sein soll. Anschließend könnt Ihr es nicht nur bearbeiten, sondern auch den Bildschirm drucken, bei Facebook und Co teilen oder zu einem kostenlosen Dienst hochladen, um die Adresse gleich einem Freund zu schicken. Natürlich lässt sich das Bildschirmfoto auch speichern oder in die Zwischenablage kopieren, um es in einem Windows-Programm weiter zu verwenden.

Noch wesentlich leistungsfähiger ist das Freeware-Screenshotprogramm Greenshot. Das deutsche Programm bringt so ziemlich alles mit, was man für einen Screen Capture in Windows braucht. Es wird über ein Menü oder über Hotkeys gesteuert. Die Screenshot Tastenkombination könnt Ihr selbst festlegen.

So wird beispielsweise mit der „Druck-Taste“ der gesamte Bildschirm abfotografiert, während mit der Tastenkombination Strg + Druck das momentan aktive Fenster geschossen wird. Es ist aber auch möglich, mit Greenshot einen Bereich des Bildschirms zu markieren und den dann als Screenshot abzuspeichern. Dabei werden sogar Videos im aktuellen Bild gestoppt, damit man es markieren und abschießen kann.

Besonderes Interesse verdient der Speichern-Dialog des Programms. Wie die Screenshots gespeichert werden sollen, könnt Ihr nämlich in den Voreinstellungen festlegen. Das bezieht sich sowohl aufs Grafikformat (JPG, PNG und mehrere andere Formate werden unterstützt), als auch auf den Speicherort und den Standarddateinamen. Der lässt sich aus verschiedenen Variablen zusammensetzen und besteht im einfachsten Fall aus dem Fenstertitel.

Ihr könnt also den Windows Screenshot mit dem voreingestellten Namen abspeichern oder einen normalen Speicherdialog öffnen und für jedes Bild einen eigenen Namen vergeben und ein eigenes Grafikformat wählen. Eine Besonderheit dürfte allerdings der eingebaute Greenshot-Editor sein. Es ist möglich, den Windows-Screenshot nicht sofort zu speichern, sondern ihn vorher an den Editor zu senden. Dort könnt Ihr ihn dann skalieren, auf einen Ausschnitt beschränken, aber auch Text hinzuzufügen oder ihn mit erklärenden Pfeilen zu versehen.

Ein spezielles Werkzeug dient dazu, ausgewählte Bereiche unkenntlich zu machen, um beispielsweise persönliche Daten in einem Screenshot zu verwischen. Außerdem verfügt der Editor über einige nette Effekte und kann das Ergebnis an verschiedene Officeprogramme senden. Die raffinierte Funktion „Zähler hinzufügen“ ist besonders für erklärende Windows Screenshots geeignet. Sie fügt kleine Nummern im Kreis in die Grafik ein, auf die Ihr Euch dann im Begleittext beziehen könnt. Ihr könnt damit also einen Windows Screenshot machen und den gleich nachbearbeiten, ohne ein weiteres Grafikprogramm zu benötigen.

Einige Grafikbetrachter, wie etwa der IrfanView Download, haben übrigens auch eine eingebaute Möglichkeit, mit der man Windows Bildschirmfotos machen kann. Die Taste C öffnet einen Einstellungsdialog mit vielen Optionen. Und dort könnt Ihr auch festlegen, mit welcher Tastenkombination Screenshots gemacht werden. Unter anderem könnt Ihr damit auch den Bildschirm drucken!

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