Junk-Food kennen wir alle – und lieben es manchmal. Aber was sind Junk-Dateien? Woher kommen sie und was macht man mit ihnen? Eigentlich am besten das, was man auch mit Junk-Food machen sollte: Wegwerfen!

 

Microsoft Windows

Facts 

Prinzipiell sind Junk-Dateien Datenabfall, der bei der Benutzung eines Computers ständig anfällt. So richtig bemerkt ihr ihn erst, wenn ihr mal wieder ein Programm getestet habt, das euch verspricht, den Computer viel schneller zu machen. Dann werden auf einmal etliche Mega- bis Giga-Byte an Daten präsentiert, die man getrost löschen könnte. Doch stimmt das auch immer?

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Woher kommen die Junk-Dateien?

Der Begriff „Junk-Dateien“ erklärt ja schon, dass es sich dabei im Grunde um Abfall handelt. Diese Dateien waren aber nicht immer Abfall, sondern wurden irgendwann einmal von einem Programm gebraucht. Aus verschiedensten Gründen wurden solche Dateien später nicht ordentlich gelöscht oder für den unwahrscheinlichen Fall aufbewahrt, dass man das Programm demnächst noch einmal startet. Und so müllen sie die Festplatte voll.

Das sind zum Beispiel Sicherheitskopien von Texten, Cache-Dateien des Browsers, gespeicherte Zwischenschritte einer Bildbearbeitung oder einfach nur stetig wachsende Log-Dateien. Bei einigen Programmen kann man einstellen, dass Sicherheitskopien beim Schließen gelöscht werden, aber andere Anwendungen sammeln immer mehr Datenmüll an.

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Kann man alle gefundenen Junk-Dateien gefahrlos löschen?

Die verschiedenen Programme, welche euch nach ihren Scans stolz die langen Listen der gefundenen Junk-Dateien präsentieren, sind zum Teil ziemlich gefährlich! Denn was genau diese Programme als Junk betrachten, unterliegt deren eigenen Regeln.

junk dateien
Sicher ist sicher: Nicht einfach jede angebliche Junk-Datei löschen!

Man sollte sich also nicht blind auf derartige Programme verlassen. Tools, die beispielsweise alle Dateien mit den Endungen DAT oder JS als Junk klassifizieren und löschen wollen, können eine Menge kaputtmachen. Während Programme wie PrivaZer da wesentlich vorsichtiger sind und von einer cleveren Community auch ständig um Dateifilter erweitert werden.

Wenn euch also einer dieser Junk-Datei-Jäger seine Ergebnisse auflistet, solltet ihr mit etwas Geduld durch diese Liste gehen und sie kontrollieren. Und wer einfach nicht weiß, was denn nun wichtig und erhaltenswert ist und was nicht, der sollte die Dateien einfach auf der Festplatte lassen. Denn in der Regel nimmt ihre Summe auf der Festplatte nicht wirklich viel Platz weg. Doch der möglicherweise angerichtete Schaden kostet viel Zeit und Arbeit. Tools wie der Wise Disk Cleaner sind immerhin vorsichtig und haben auch viele Einstellungsoptionen, um einen großen Schaden zu verhindern.

Mark Zuckerberg tut es und der FBI-Direktor rät auch dazu: Kameras abdecken oder zukleben im Namen von Sicherheit und Privatssphäre. Wie siehst du das?

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