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Speichert der Router meinen Internet-Verlauf?

Der Router speichert Informationen über eure Internetverbindung. (© Getty Images / simpson33)
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Speichert der Router meinen Internet- oder WLAN-Verlauf? Wir erklären euch, wer welche Daten über euer Surf-Verhalten speichert.

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Speichert der Router meinen Verlauf?

Das kommt drauf an: Standardmäßig speichert der Router nicht, welche Webseiten ihr im Internet angeschaut habt, sondern nur, wann und für wie lange die Internetverbindung aufgebaut wurde.

Manche Router haben aber eine Firewall-Funktion integriert, über die man besuchte Webseiten speichern kann. Diese Funktion haben allerdings nicht alle Router.

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Falls ihr oder jemand anders die Kindersicherung im Router aktiviert hat, wird gespeichert, wann versucht wurde, eine gesperrte Webseite zu öffnen. Diese Informationen lassen sich in den Router-Einstellungen ansehen.

Lässt sich der Internetverkehr trotzdem mitscheiden?

Ja. Man kann beispielsweise in der Fritzbox den Datenverkehr mitschneiden und danach mit dem Programm Wireshark auswerten. Alternativ funktioniert es auch, wenn an dem PC, an dem ihr sitzt, eine Art Überwachungsprogramm installiert wurde, das die besuchten Internet-Webseiten speichert.

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Meistens benötigt man bei unvorsichtigen Nutzern aber nicht mal das. Denn der Browser speichert alle besuchten Webseiten in einem Verlauf (Historie):

Wenn ihr also einen PC mit anderen teilt, solltet ihr euren Browser-Verlauf löschen, damit andere nicht sehen können, welche Webseiten ihr besucht habt.

Euer Internet-Provider weiß, welche Webseiten ihr besucht habt

Eurer Internetanbieter weiß genau, welche Webseiten ihr geöffnet habt. Dieser Internetverlauf wird dort für 6 Monate gespeichert. Die offizielle Begründung dafür lautet, dass so kriminelle Aktivitäten im Internet verfolgt werden können. Allerdings lässt sich so ein System auch ausnutzen, um „gute Aktivitäten“ zu verfolgen.

Falls ihr eurem Internet-Provider nicht traut, könnt ihr einen VPN-Anbieter nutzen. Allerdings weiß dann der VPN-Anbieter welche Webseiten ihr besucht habt. Um eure Privatsphäre zu schützen solltet ihr einen VPN-Anbieter wählen, wo man anonym bezahlen kann und keine Personalien angeben muss. Denn wenn dieser eure Personalien nicht kennt, kann er diese auch niemandem weiterleiten oder verkaufen.

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