Amazon Flex: So meldet ihr euch an, das verdient ihr

Selim Baykara

Amazon Flex ist das neueste Projekt des Online-Händlers. Die Idee: Privatpersonen können Pakete für Amazon ausliefern und sich damit ein kleines Nebeneinkommen dazu verdienen. Hier erfahrt ihr, wie das Ganze funktioniert, wer mitmachen darf und wie viel man dabei verdient.

So findet ihr eine Amazon-Sendung, die nicht zugestellt wurde:

Amazon Hilfe: Eine nicht erhaltene Sendung finden.

Die Arbeitswelt wird immer flexibler: Privatleute können sich schon länger als Taxifahrer, Reinigungskraft oder Teilzeitfotograf verdingen. Jetzt steigt auch Amazon in den boomenden Markt ein und bietet Privatpersonen die Möglichkeit, Pakete für den Online-Händler auszuliefern. Amazon will sich damit wohl ein Stück weit von dem Paketdienst DHL unabhängiger machen. Schon seit längerem arbeitet man deshalb mit Diensten wie Hermes, UPS und DPD zusammen – und jetzt eben auch mit privaten Helfern.

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Amazon Flex startet in Berlin

Amazon Flex ist zum Start in Deutschland zunächst nur in der Hauptstadt Berlin verfügbar. Weitere Adressen und Standorte sollen in Zukunft verfügbar gemacht werden. Ihr könnt euch auf der aber auf einer Warteliste eintragen lassen und werdet dann gegebenenfalls benachrichtigt.

Amazon Flex startete bereits 2015 in den USA. Die erste Stadt in der das Projekt startete war Seattle, inzwischen ist das Angebot aber in Amerika recht gut ausgebaut und wird auch genutzt. Daneben ist der Dienst auch schon in Großbritannien, Spanien und Singapur verfügbar.

So meldet ihr euch mit der Amazon-Flex-App an

Um Amazon Flex zu nutzen, müsst ihr diese Voraussetzungen erfüllen:

  • Ihr müsst mindestens 18 Jahre sein.
  • Ihr braucht einen Führerschein und ein Auto.
  • Ihr benötigt ein Smartphone für die Amazon-Flex-App.

Die Anmeldung für Amazon Flex ist recht unkompliziert gehalten. Ihr besucht einfach die und beantwortet dort einige Fragen. Anschließend ladet ihr euch die Amazon-Flex-App für euer Android-Smartphone herunter und registriert euch mit euren persönlichen Daten. In der App könnt ihr dann auch die Lieferaufträge anschauen und annehmen.

Mit der App scannt ihr die Pakete im Amazon-Lager und stellt sie anschließend an den Zielort zu. Um euch den Weg zu zeigen, gibt es Navigationsanweisungen. In der App könnt ihr auch einen Zeitplan festlegen und Amazon mitteilen, zu welchen Terminen ihr Zeit habt.

Was kann man mit Amazon Flex verdienen?

Spannend ist natürlich die Frage: Was kann man eigentlich verdienen? Amazon zahlt 64 Euro für einen 4-Stunden-Block – das macht also 16 Euro Stundenlohn. Davon gehen dann noch die Kosten für den Sprit ab, da ihr ja mit eurem eigenen Fahrzeug zustellt. Einen Vollzeit-Job – oder auch nur einen regelmäßigen Nebenverdienst – garantiert Amazon natürlich nicht. Schließlich hängt es von der Anzahl der Bestellungen ab, wie viele Lieferkräfte benötigt werden. Gerade vor Feiertagen, Weihnachten oder besonderen Anlässen wie dem Black Friday kommt es erfahrungsgemäß aber zu einem erhöhten Aufkommen.

Was haltet ihr von Online-Shopping?

Online-Shopping oder doch lieber ganz klassisch durch die Stadt bummeln, sich die Sachen anschauen und im Geschäft einkaufen? Was ist euer Favorit, wenn ihr euch neue Sachen holt? Teilt uns eure Meinung in unserer Umfrage zum Thema mit!

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