Sound Blaster Roar Bluetooth Lautsprecher Test: Richtig gut, das Teil

Kamal Nicholas 8

Mit dem Sound Blaster Roar hat Creative ein echtes Bluetooth-Lautsrpecher-Schwergewicht im kompakten Maß im Angebot, der es in sich hat. Doch neben dem Klang gibt es noch viele weiteren Features zu entdecken.

Der Markt für Bluetooth-Lautsprecher ist groß, jeder Hersteller sucht verständlicherweise nach Alleinstellungsmerkmalen. Nun ist Creative zwar kein Neuling in diesem Bereich, die Konkurrenz ist dennoch stark. Mit dem Sound Blaster Roar hat das Unternehmen deshalb einen Bluetooth-Lautsprecher im Angebot, der vor allem mit einem überzeugen will: Mit maximaler Lautstärke in einem kompakten Gehäuse. Doch neben dem Klang ist es vor allem auch der große Funktionsumfang des Roar, der ihn zu einem äußerst interessanten Bluetooth-Lautsprecher macht.

Sound Blaster Roar: Features und Funktionen

  • NFC-Funktion: unkomplizierte Kopplung via Bluetooth.
  • Creative Multipoint: Zwei Bluetooth-Geräte können gleichzeitig angeschlossen werden anschließen.
  • Hochauflösende Audio-Codecs: Unterstützt aptX und AAC für Audio-Wiedergabe in gleicher Qualität wie über eine Kabelverbindung.
  • Roar-Audiopower per Knopfdruck: verleiht der Lautsprecherwiedergabe sofort mehr Lautstärke und Klangfülle
  • TeraBass: Optimaler Bass auch bei geringer Lautstärke
  • Freisprecheinrichtung für Telekonferenzen
  • Integrierte Sprach- und Musikaufnahmen direkt auf eine microSD-Karte
  • Integrierter MP3-/WMA-/WAV-Player, Musik kann auch so auch ohne gekoppeltes Mobilfunkgeräte gehört werden
  • microSD-Kartenleser: Der Inhalt der microSD-Karte kann durchblättert oder geändert werden, wenn eine USB-Verbindung zu PC/Mac besteht
  • Sound Blaster USB-Audio: In Kombination mit der Sound Blaster Systemsteuerung für PC/Mac funktioniert der Sound Blaster Roar als externer Sound Blaster mit SBX Pro Studio-Technologien für eine verbesserte Audiowiedergabe in Echtzeit
  • Akku mit Zusatzfunktion: Der integrierte Akku mit 6000 mAh lädt auch Smartphones und Tablet-PCs auf und sorgt für bis zu acht Stunden Audiowiedergabe (abhängig von Nutzungsweise und Einstellungen)
  • Alarm: Per Knopfdruck kann eine (ziemlich laute) Sirene ausgelöst werden
  • Bedtime-Modus: Die Wiedergabelautstärke wird langsam abgesenkt, bis das Gerät automatisch ausgeschaltet wird
  • MegaStereo: Zwei Sound Blaster Roar lassen sich für noch mehr Klang und Stereoleistung miteinander koppeln. Bei Verwendung des MegaStereo-Kabels wird nur die Audiowiedergabe über Bluetooth, microSD-Karte und USB-Audio (PC oder Mac) unterstützt
  • Link Security: Drei Bluetooth-Anschluss-Modi stehen zur Verfügung: Creative Bluetooth Multipoint (LS2) (Standard), „Zugangsfreundlich“ (LS1) und „Freier Zugang“ (LS AUS)

Ziemlich viele Funktionen für einen Bluetooth-Speaker, die sich im Alltag als äußert praktisch erweisen. Kommen wir aber zunächst zum Oberflächlichsten, dem Erscheinungsbild.

Sound Blaster Roar: Das Design

Sound Blaster Roar

In Sachen Gestaltung geht es beim Sound Blaster Roar eher technisch-kühl und minimalistisch zur Sache. Die Kombination aus dunkelgrauer Gummierung (nicht schwarz, wie manche Bilder vermitteln könnten) und silbernen/verchromten Elementen wird ergänzt durch weiße und rote Details (Schrift, Knöpfe). Die abgerundeten Kanten geben dem Gehäuse dabei ein etwas weniger massiges Erscheinungsbild, obwohl der Sound Blaster Roar nicht gerade zu den kleinen USB-Lautsprechern gehört.

Immerhin 20,2 x 11,5 x 5,7 cm groß und ca. 1,2 kg schwer ist das Teil nicht unbedingt etwas für die Handtasche, im Rucksack lässt sich das Gerät aber dennoch sehr gut transportieren. Und gerade für unterwegs ist ein solcher Lautsprecher auch noch interessant. Meines Erachtens nach ist mit dem Roar aber die Obergrenze für einen tragbaren Bluetooth-Speaker erreicht.

Mir persönlich gefällt das Design an sich sehr gut, allerdings hätte mir die Gestaltung noch etwas besser gefallen, wenn anstatt des Dunkelgrau mattes Schwarz zum Einsatz gekommen wäre, was dem Gerät sicherlich einen noch etwas edleren Auftritt verliehen hätte.

Auf der Rückseite finden sich der Großteil der Knöpfe, Schalter, Anschlüsse und Steckplätze. Auch hier hätte man in Sachen Design vielleicht noch ein klein wenig mehr herausholen können, alles in allem gefällt mir das aber ganz gut. Hierbei darf man vor allem auch nicht vergessen, was da alles eingebaut ist und das all diese Features auch ihren Platz in dem kompakten Gehäuse brauchen. Strom-, USB- und microUSB-Port, Aux-In und der Steckplatz für die microSD-Karte, dazu kommen die Bedienelemente für Wiedergabe plus Shuffle-/Wiederholungsfunktion, Aufnahme, Liederwechsel, den Alarm, die  Link Security  und für das Mikrofon. Puh.

Die Bedienelemente (Bluetooth-Pairing und Anrufannahme, Lautstärke, Roar-Funktion und Powerbutton) nebst NCF-Rezeptor, Batterieladestands- und Aufnahmeindikator hat Creative auf die Oberseite gepackt. Jeder einzelne Knopf ist hier sehr gut zu bedienen und die Gestaltung wirkt auch nicht überfüllt, sondern im Gegenteil sehr aufgeräumt. Bei der Verarbeitung gibt es ebenfalls absolut nichts zu bemängeln.

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