Stiftung Warentest: Diese Supermarkt-Handytarife sind empfehlenswert

Monika Mackowiak 2

Die Stiftung Warentest hat vor Kurzem Prepaid-Tarife von den Discountern Aldi, Lidl, Edeka und anderen getestet. Wir verraten, welche Anbieter besonders gut bei der Verbraucherorganisation abgeschnitten haben.

Stiftung Warentest: Diese Supermarkt-Handytarife sind empfehlenswert
Bildquelle: getty images/Rohappy.

Günstig, flexibel und an jeder Supermarkt-Kasse erhältlich: Handytarife vom Discounter sind äußerst beliebt und bieten immer mehr für’s Geld. Das hat die Stiftung Warentest dazu bewogen, die Prepaid-Tarife von Aldi, Lidl, Edeka und anderen Supermärkten erneut unter die Lupe zu nehmen.

Aldi, Lidl, Tchibo und Co. – Diese Prepaid-Tarife vom Discounter empfielt Stiftung Warentest

Getestet wurden insgesamt 36 Prepaid-Tarife von 13 Anbietern, die sich in drei Kategorien einteilen lassen:

  • Basistarife: Geeignet für Wenigtelefonierer und Wenigsurfer. Jede Einheit wird einzeln abgerechnet. Hier ist Galeria Kaufhof am günstigsten mit dem Prepiad-Tarif Galeria Mobil. Gesprächsminuten, SMS und 1 MB kosten jeweils nur 5 Cent, während andere mindestens 9 Cent verlangen.
  • Volumentarife: Mit mindestens 300 Minuten und 500 MB Datenvolumen für 4 Wochen (28 Tage), geeignet für Wenigtelefonierer. Auch hier kann Galeria Kaufhof mit dem „Clever L“-Tarif für 7,95 Euro punkten. Neben 400 Frei-Einheiten stehen den Kunden 1,25 GB LTE im Telefónica-Netz zur Verfügung. Wer lieber ein wenig mehr Datenvolumen bevorzugt, greift zum Otelo-Tarif von Rossmann: Hier gibt es 300 Frei-Einheiten und 1,5 GB Datenvolumen im besseren Vodafone-Netz zum gleichen Preis, allerdings ohne LTE.
  • Flatrates: Mit mindestens 1 GB Datenvolumen, geeignet für Vieltelefonierer. Hier empfiehlt die Stiftung Warentest Aldi Talk, zum einen aufgrund des mit 7,99 Euro günstigen Preises für 1,5 GB LTE im Telefónica-Netz. Zum anderen, weil nur bei Aldi Süd und in Tchibo-Filialen eine Identifikation vor Ort möglich ist. Bei allen anderen Läden muss man sich per Post- oder Video-Ident bei Abschluss eines Handyvertrags ausweisen.

Supermarkt-Tarife im Telekom-Netz gibt es übrigens auch sehr günstig, zum Beispiel bei Rewe (ja! Mobil) und Penny. Für nur 7,99 Euro für 4 Wochen bekommen Kunden 1,5 GB, allerdings ohne LTE und SMS müssen für jeweils 9 Cent extra bezahlt werden.

Beim Tarifwechsel die Rufnummer mitnehmen, so klappt es:

Wie kann ich meine Rufnummer mitnehmen?

Stiftung Warentest: Das sind die Vor- und Nachteile von Supermarkt-Handytarifen

Wenig Datenvolumen, kein LTE in bestimmten Netzen: Die günstigen Handytarife vom Discounter sind nichts für Power-User, sondern eignen sich eher für Eltern, die den Handykonsum ihrer Kinder kontrollieren wollen. Während es im Telefónica-Netz durchaus viele Angebote mit LTE gibt, sieht es im Telekom- oder Vodafone-Netz eher mau aus.

Eine Ausnahme stellt Edeka Smart Mobil dar, das schnelles Internet mit bis zu 300 MBit/s im Telekom-Netz bietet. Der Preis für den Flatrate-Tarif ist jedoch alles andere als ein Supermarkt-Schnäppchen. Für 3 GB LTE-Datenvolumen werden stolze 24,95 Euro für 4 Wochen fällig.

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