Steckdosen in Italien: Probleme und Adapter

Marco Kratzenberg

Wenn auch viele Steckdosen in Italien mittlerweile der deutschen Norm entsprechen, gibt es gerade in älteren Häusern, Hotels und Ferienwohnungen immer noch italienische Steckdosen, die unseren Geräten Probleme machen. Erfahrt hier, was man dagegen tun kann...

Steckdosen in Italien: Probleme und Adapter

Seit geraumer Zeit werden bei Neuinstallationen von Steckdosen in Italien die deutschen “Schuko-Steckdosen” verbaut. Und damit begegnen die Italiener der Tatsache, dass auch die meisten Elektrogeräte in ihrem Land mittlerweile so einen Stecker haben. Das war aber früher noch anders.

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Sind die Steckdosen in Italien kompatibel?

Die alten Steckdosen in Italien (und auch noch in Griechenland, Albanien und einigen afrikanischen Ländern) werden als Typ L bezeichnet. Wie unsere Steckdosen auch, haben sie zwei Löcher für den Strom. Aber zusätzlich weisen sie ein mittleres Loch für den Schutzleiter (Erdung) auf.

Mit etwas Glück passen unsere Stecker in die entsprechenden Löcher und wir können die Steckdose nutzen. Die Spannung beträgt, wie bei uns auch, 230 Volt. Insofern gibt es also keine Probleme. Oft genug passen die deutschen Stecker aber nicht in die italienischen Steckdosen und dann muss ein Adapter her. Das ist vor allem der Fall in älteren Häusern, die noch nicht umgerüstet wurden. Allerdings hat sich der Fremdenverkehr in der Regel schon lange darauf eingerichtet.

Dementsprechend leicht ist es auch, in Italien an solche Adapter zu kommen. Denn nicht nur Touristen benötigen sie, um ihre mitgebrachten Geräte zu betreiben. Die Italiener selbst können mit den alten Steckdosen in Italien nicht mehr viel anfangen, weil z.B. der neue TV-Apparat mit einem Eurostecker kommt. Adapter bekommen wir also in jedem Haushaltswarengeschäft, beim Elektriker und in italienischen Supermarktketten bzw. den kleinen Alimentari genannten “Tante-Emma-Läden”.

Sicherheitshalber sollte man die Steckdose mit danebengehaltenem Stecker einfach mal mit der Handykamera fotografieren, um einem Händler das Problem auch ohne Worte verständlich zu machen. In naher Zukunft dürften alle Steckdosen in Italien der Euro-Norm entsprechen, aber bis dahin kann man auf Nummer sicher gehen. Es ist nicht unbedingt nötig, gleich einen dieser Adapter mitzunehmen. Sie kosten auch in Italien nur ein paar Euro und müssen ja nur angeschafft werden, wenn am Zielort tatsächlich noch alte, italienische Steckdosen zu finden sind.

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