Sowohl in der Corona-Warn- als auch in der CovPass-App habt ihr euren Impfnachweis als QR-Code digital auf dem Smartphone. Tauchen aber zwei unterschiedliche Zertifikate für euch in den Apps auf, liegt ein Fehler vor. Dadurch könnte möglicherweise ein ungültiger Impfstatus ausgegeben werden.

 
CovPass-App
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Nachdem ihr die Booster-Impfung in der CovPass- oder Corona-Warn-App erfasst habt, solltet ihr also sofort prüfen, ob alles in Ordnung ist. GIGA erklärt, worauf ihr genau achten müsst.

Nach Booster: Zwei Impfzertifikate in der Corona-App sind ein Fehler

Scannt ihr das Zertifikat für die Booster-Impfung ein, müsst ihr euch im Normalfall nicht um bereits vorhandene Impfzertifikate kümmern oder die alten Daten gar löschen. Die Nachweise werden für eine Person zusammengefasst dargestellt. Gleichzeitig ermöglichen beide Apps, Zertifikate für mehrere Leute zu speichern. Wurden eure Daten bei der Impfung falsch erfasst und weichen zum Beispiel die Informationen zur Booster-Impfung von den ersten beiden Impfungen ab, liegt ein Fehler vor.

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Im schlechten Fall habt ihr ein ungültiges Impfzertifikat für die Auffrischung auf dem Smartphone. In Deutschland macht das noch nichts aus, könnte aber auf Reisen im Ausland zu Problemen führen. In einigen Ländern wie Israel. Frankreich oder Österreich gibt es zum Beispiel schon ein „Ablaufdatum“ für die Zweitimpfung. Auch hierzulande kann das Impfzertifikat im schlechten Fall nicht mehr als „2G“-Nachweis gelten. Für Personen ohne Booster-Impfung verkürzt sich die Gültigkeit des Impfzertifikats ab dem 1. Februar auf neun Monate.

2 Impfzertifikate in der CovPass-App? Problem beheben

In der CovPass-App muss sich die Booster-Impfung direkt über euer Hauptzertifikat aufrufbar lassen. Wischt ihr über den Bildschirm und könnt Zertifikate verschiedener Personen auswählen, obwohl ihr nur eure eigenen Codes eingescannt habt, liegt ein Fehler vor. Dieser tritt zum Beispiel auf, wenn bei der Digitalisierung der einzelnen Impfnachweise ein abweichender Name oder ein anderes Geburtsdatum erfasst wurde, zum Beispiel durch einen Zahlendreher, gibt. Habt ihr zwischen der zweiten und dritten Impfung euren Namen geändert, geheiratet oder seid umgezogen, solltet ihr einen entsprechenden Nachweis zum Booster-Termin mitbringen, damit die Daten angepasst werden können.

Schon im Impfzentrum oder in der Apotheke solltet ihr also checken, ob alles in Ordnung ist und das ausstellende Personal bei Problemen ansprechen. Stellt ihr erst zuhause fest, dass der QR-Code falsch ausgestellt wurde, wendet euch an eine Apotheke oder das für euch zuständige Gesundheitsamt, um einen korrigierten Nachweis zu erhalten. Gegebenenfalls muss für eine Neuausstellung der Anamnesebogen und die Einwilligungserklärung neu ausgefüllt werden. Kosten entstehen euch hierfür keine.