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Digitale Produkte: Ideen für dein Onlinebusiness 2024!

Diese Produkte könnten als Inspiration für euren Onlineshop dienen.
Diese Produkte könnten als Inspiration für euren Onlineshop dienen. (© Alexa / Pixabay)

Wer sein eigenes Onlinebusiness aufbauen möchte, braucht Ideen für digitale Produkte. Wir haben für euch Recherche betrieben und einiges an Inspiration rausgesucht.

Im Jahr 2024 ist es so leicht wie nie, sich einen eigenen Onlineshop zu erstellen. Doch Ideen für diesen zu haben ist eine andere Sache, denn die Auswahl ist groß. Die Auswahl der zu verkaufenden Produkte und natürlich auch der Lieferanten sollte gerade im Dropshipping-Business gut überlegt sein. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, digitale Produkte zu verkaufen. Digitale Produkte sind immaterielle Artikel oder Dienstleistungen. Sie bieten den großen Vorteil, dass ihr keine Lagerungs- oder Versandkosten habt, da alles digital läuft. Zudem könnt ihr eure digitalen Produkte von überall aus, wo auch immer ihr Internet habt, anbieten. Auch bei digitalen Produkten stellt sich natürlich wieder die Frage nach Ideen. Wir haben uns ausgiebig mit den verschiedensten digitalen Produktideen auseinandergesetzt und präsentieren euch die besten Inspirationen für euer Onlinebusiness.

Wenn ihr euren Onlineshop nachhaltig gestalten möchtet, könnte das Video unserer Kollegen bei desired.de etwas sein. Sie stellen euch nachhaltige Onlineshops vor. Vielleicht versteckt sich hier ja bereits etwas Inspiration für euch:

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Nachhaltige Online-Shops - Beim Shoppen etwas für die Umwelt tun
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Digitale Produkte: Ideen für dein Online-Business 2024

#1 Online-Kurse

Online-Kurse bieten eine tolle Möglichkeit der Weiter- und Fortbildung in einem bestimmten Bereich. Sie können bequem von zu Hause aus in Anspruch genommen werden und sind deshalb sehr beliebt. Auch für euch als Anbieter bieten sie Vorteile: Es kann über fast jeden Bereich ein eigener Online-Kurs zusammengestellt werden und sie können je nach Preis variiert werden. Wenn ihr also über viele Kenntnisse und Fähigkeiten in einem Bereich verfügt, so solltet ihr überlegen, daraus einen Onlinekurs zu gestalten und in eurem Onlineshop anzubieten. Um euren Onlinekurs zu vertreiben, benötigt ihr noch nicht einmal zwangsweise einen Onlineshop; besitzt ihr bereits Social-Media-Kanäle mit einer Reichweite, so könnt ihr eure Kurse auch darüber anbieten. Eine Reichweite ist gleichzeitig aber auch unbedingt notwendig, um eure Kurse an die Leute zu bringen. Ihr solltet die Marketing- und Werbetrommel für eure Kurse also rühren und regelmäßig die Kanäle bespielen. Am besten bietet ihr direkt Kurse zu unterschiedlichen Themenbereichen oder ein großes Thema, runtergebrochen in mehrere einzelne Kurse an.

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#2 Digitale Assets

Als digitale Assets werden die Nachweise bezeichnet, die den Besitz eines digitalen Produkts anzeigen. Beispielweise könntet ihr als Fotografen die Nutzungsrechte eurer eigenen Fotos verkaufen. Dies geht unter anderem bei Stockphotos oder iStock. Auch ist eine Werbefläche auf eurer Website oder auf euren reichweitenstarken Social-Media-Kanälen ein digitales Asset. Weitere digitale Assets, die ihr anbieten könnt, sind:

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  • eigene produzierte Musik
  • selbst entwickelte Software
  • selbstgeschriebene E-Books und dazugehörige Hörbücher
  • NFTs
  • Nutzung von euren Fotos oder Videos
  • Investition in Aktien oder Kryptowährungen

Es ist wichtig zu beachten, dass ihr bei digitalen Assets genau recherchiert, wie und ob sich die Investitionen lohnen. Gerade bei Sachen wie Aktien, Kryptowährungen und NFTs verändert sich die Sachlage ständig und wer nicht genau weiß, wie der Markt funktioniert, kann auch schnell sein Geld verlieren.

#3 Premium Content

Premium Content ist eine Funktion, die fast schon überall im Internet integriert ist. Bei Online-Magazinen werden zum Beispiel bestimmte Artikel hinter einer Paywall versteckt, um so zusätzliches Geld einzunehmen. Habt ihr einen eigenen Blog, so könnt ihr einige eurer Inhalte auf diese Art und Weise monetarisieren. Auch auf Social Media kann man mit Premium Content Geld einnehmen. Beispielsweise bietet Instagram seit Sommer 2023 auch in Deutschland die Funktion eines Abo-Modells an. Damit können Follower ein Abo bei einem Influencer ihrer Wahl abschließen und genießen so exklusive Inhalte. Natürlich müssen solche exklusiven Inhalte attraktiv für die potenziellen Abonnenten gestaltet werden. Hier ist ebenfalls eine schon existierende Reichweite auf Social Media oder anderen Plattformen von Vorteil. Andernfalls muss diese erst aufgebaut werden.

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#4 Digitale Kunst

Wer sich eine Fähigkeit im künstlerischen Bereich angeeignet hat, kann so ebenfalls Geld verdienen. Beispielsweise ist es als gelernte Illustratorin möglich, digital zu zeichnen oder zu malen und die Werke dann online zu verkaufen. Auch können freiberufliche Auftragsarbeiten angefertigt werden.

#5 E-Books und Hörbücher

E-Books und Hörbücher gehören ebenfalls in die Sparte der digitalen Assets. Ihr könntet eure eigenen Bücher schreiben und sie dann als E-Book beispielsweise auf Amazon Kindle zum Verkauf anbieten. Weiterführend könntet ihr euer eigenes Buch vertonen und dann als Hörbuch vertreiben. 

#6 Digitale Dienstleistungen

Auf Seiten wie fiverr könnt ihr eure eigenen Dienstleistungen als Freiberufler anbieten. Mögliche Dienstleistungen, die ihr anbieten könntet, sind folgende:

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  • Programmieren von Software, Apps oder Websites
  • Webdesign/Grafikdesign/3D-Design
  • Marketing (SEO)
  • Texterstellung/Übersetzungen/Lektorieren von Texten
  • Content-Erstellung (Social Media)
  • Beratung

#7 Apps

Wenn ihr programmieren könnt, so könnt ihr eure Fertigkeiten nutzen und Apps programmieren. Hier ist es von Vorteil, sich mit dem Markt und den dazugehörigen Trends auseinanderzusetzen, um genau zu evaluieren, welche Art von App sich anbietet. Ein großer Vorteil von diesem digitalen Produkt ist auf jeden Fall die Flexibilität. An Apps wird immer etwas benötigt und das Spektrum ist groß. Ihr könnt eure App kostenlos anbieten und über ein Premium-Feature weitere Funktionen gegen Geld von euren Nutzern freischalten lassen. Oder ihr bietet die App direkt kostenpflichtig im Store an. Auch Spiele können lukrative Apps sein. Hier könnt ihr außerdem In-App-Käufe für die Spiele anbieten, um zusätzliches Geld einzunehmen. 

#8 Rezepte

Ihr habt ein Rezept, welches so lecker ist, dass ihr es nur gegen Geld preisgebt? Kein Problem! Falls ihr einen eigenen (Koch-)Blog besitzt, so könnt ihr bestimmte Rezepte hinter einer Paywall verstecken und so monetarisieren. Alternativ bietet ihr einen E-Mail-Service an, mit welchem ihr in regelmäßigen Abständen immer wieder Rezepte an eure Abonnenten verschickt. Solange ihr kochen könnt und eure Gerichte schmecken, könnt ihr die passenden Rezepte anbieten. Der einzige Nachteil: Da es so einfach ist und Kochen ein beliebtes Hobby ist, ist die Konkurrenz riesig.

#9 Newsletter

Wenn ihr mit einem Newsletter Geld verdienen möchtet, so solltet ihr euch ein spannendes aktuelles Themenfeld suchen und dazu regelmäßige Posts erstellen, welche ihr an Abonnenten verschicken könnt. Bei einem Newsletter ist es, wie der Name schon suggeriert, wichtig, zeitlich am Ball zu bleiben. Es bieten sich vor allem neue Erkenntnisse zu eurem gewählten Themenfeld an, die ihr innerhalb eures Newsletters vertreibt. Zusätzlich habt ihr die Möglichkeit, Affiliate-Links mit einzubauen oder auf eure eigenen Produkte zu verweisen. Die Erstellung eines Newsletters ist relativ simpel und erfordert nur wenige Vorkenntnisse. Auch hier bietet es sich an, bereits online eine Reichweite zu besitzen, um so mehr Leute von Anfang an zu erreichen.

#10 Vorlagen

Der Bereich Vorlagen bietet viele Möglichkeiten und ist sehr flexibel. Ihr könnt Vorlagen für die folgenden verschiedenen Produkte anbieten:

  • für Dokumente (Lebenslauf, Deckblätter, Briefe, Verträge etc.)
  • für Grafiken (Logos, Flyer, Illustrationen etc.)
  • fürs Webdesign (Designs, Themes für Websites etc.)
  • für Videos (Intros, Outros, verschiedene Animationen etc.)

Weitere Ideen für digitale Produkte

Ihr seid noch nicht zufrieden mit unseren Vorschlägen? Vielleicht werdet ihr durch folgende Produktideen inspiriert und findet eine Idee für euren Onlineshop:

  • Schriftarten
  • Design-Elemente
  • Animationen
  • Beratungen & Coaching
  • Fitnesskurse & Trainingspläne
  • Sprachkurse & Lernmaterialien
  • Tutorials
  • Ausmalbilder
  • Rätsel
  • Anleitungen
  • Kalender
  • Bastelvorlagen
  • Notenblätter
  • Presets für Foto- oder Videobearbeitung

Tipps für den Verkauf eurer digitalen Produkte

Ihr seht, dass euren Ideen fast keine Grenzen gesetzt sind. Wichtig ist nur, dass ihr euch mit euren zu verkaufenden Produkten oder Dienstleistungen gut auskennt und euch regelmäßig mit ihnen und den dazugehörigen Entwicklungen auseinandersetzt. Bietet ihr hochwertige digitale Produkte an, so könnt ihr auch einen höheren Preis verlangen. Das gilt besonders in den Dienstleistungs- oder Coaching-Bereichen. Habt ihr beispielsweise jahrelange Erfahrung in einem Bereich, die ihr nachweisen könnt, so vertrauen euch potenzielle Kunden schneller und sind bereit, auch etwas mehr Geld für eure Kurse auszugeben. Versucht ebenfalls ein Alleinstellungsmerkmal für euch und eure Angebote zu finden. Nur so hebt ihr euch von der Masse ab und könnt euch besonders in Bereichen, die von einer hohen Konkurrenz geprägt sind, besser behaupten. Geht mit den Trends und der Veränderung des Marktes, achtet aber gleichzeitig auch darauf, ob ihr nicht vielleicht doch eine unberührte Nische bespielen könnt. Auch bei der Wahl eures Shopsystems sollet ihr überlegt herangehen und dafür sorgen, dass eure Website oder euer Onlineshop professionell gestaltet ist. Zudem müsst ihr auch die rechtlichen Dinge beachten. Beispielsweise benötigt ihr verschiedene Rechtstexte: ein Impressum, Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) und eine Datenschutzerklärung. Zudem solltet ihr gegebenenfalls ein Gewerbe anmelden und eure zu zahlenden Steuern im Blick behalten.

Wo kann ich digitale Produkte verkaufen?

Um eure digitalen Produkte zu verkaufen, benötigt ihr natürlich auch euren Onlineshop. Diesen aufzubauen ist dank vorhandener Shopsysteme ganz einfach. Wir haben euch drei kostenpflichtige Modelle rausgesucht; es gibt allerdings auch kostenlose Shopsysteme. Die können für den Anfang, wenn ihr nur wenig Eigenkapital habt, ganz nützlich sein, für eure größeren Pläne empfehlen wir euch aber eines der drei kostenpflichtigen Shopsysteme. Es ist natürlich nicht unbedingt notwendig, ein Shopsystem zu benutzen. Social Media und einfache E-Mails reichen manchmal, gerade wenn ihr noch am Anfang steht und wenige Kunden habt, auch aus.

Wix eCommerce

E-Commerce mit Wix zu betreiben ist einfach. Das Shopsystem bietet viele einfach zu bedienende Funktionen, ist im Vergleich zu anderen Shopsystemen relativ günstig und erfordert keine Programmierkenntnisse. Die verschiedenen Designs und Themes sind schon vorgegeben und können je nach Geschmack simpel hinzugefügt werden. Innerhalb von wenigen Stunden könnt ihr euren Onlineshop so startklar machen. Wix eCommerce bietet folgende Modelle und Preise an:

  • Light (13,09 Euro/Monat) Basic-Funktionen
  • Core (26,18 Euro/Monat) Zugriff auf Statistiken fürs Marketing
  • Business (40,46 Euro/Monat) mehr und zusätzliche Funktionen innerhalb der Statistiken und Marketing
  • Business-Elite (177,31 Euro/Monat) alle Funktionen des Marketings, erweiterbare Entwicklungsmöglichkeiten

Shopify

Shopify ist die wohl beliebteste Plattform, wenn es um Onlineshops geht. Das cloudbasierte Shopsystem bietet eine einfache Handhabung und erleichtert gerade Anfängern den Einstieg ins E-Commerce-Business. Es ist daher besonders für Einsteiger und mittelständische Unternehmen ideal. Außerdem gibt es viele Zahlungsmöglichkeiten, einfache Produktverwaltung, einen umfangreichen Support und bei entsprechendem Abonnementmodell auch Tipps und Tricks fürs Marketing. Allerdings verlangt Shopify bei jeder Transaktion von dritten Zahlungsanbietern Gebühren. Shopify bietet folgende kostenpflichtige Modelle an:

  • Starter (5 Euro/Monat) Verkauf auf Social Media
  • Einzelhandel (79 Euro/Monat) Verkauf im Einzelhandel
  • Basic (36 Euro/Monat) für Einzelunternehmer; sowohl physisch als auch online
  • Shopify (105 Euro/Monat) für kleine Teams; sowohl physisch als auch online
  • Advanced (384 Euro/Monat) für größere Unternehmen; sowohl physisch als auch online

WooCommerce

WooCommerce ist der kleine Bruder von WordPress. Es handelt sich hierbei um ein Plug-In, welches für verschiedene Websites benutzt werden kann. Beispielsweise kann das Plug-In ganz einfach bei STRATO mit einprogrammiert werden. WooCommerce ist Open Source; der Quellcode kann also nach Belieben angepasst werden. Das Plug-In selbst ist kostenlos, kann aber nur durch einen Preis bei eurem Anbieter mit in die Website einfügt werden. Die Preise sind hierbei je nach Anbieter und Website unterschiedlich.

Fazit

Online Geld zu verdienen ist einfacher denn je. Beim Vertrieb von digitalen Produkten spart ihr euch den Aufwand von Versand und Lagerung der Produkte. Ihr könnt eure digitalen Produkte oder Dienstleistungen von überall auf der Welt anbieten. Kurz und knapp sind das die digitalen Produkte, die am vielversprechendsten sind:

  • Online-Kurse zu den verschiedensten Themen
  • digitale Assets
  • Premium-Content in verschiedenen Bereichen und Plattformen
  • digitale Kunst (Bilder, Fotos, Videos)
  • E-Books und Hörbücher
  • digitale Dienstleistungen
  • Apps

Alle Bereiche bieten mit ihren Themenfeldern eine hohe Flexibilität, ihr müsst gleichzeitig aber auch mit einer hohen Konkurrenz rechnen. Deswegen ist es wichtig, eine genaue Business-Idee aufzubauen und ein Alleinstellungsmerkmal für sich zu finden. Wählt einen Bereich für euch aus, in dem ihr euch gut auskennt, denn nur so könnt ihr auch höhere Preise verlangen. Außerdem sind potenzielle Kunden eher versucht, eure Produkte oder Dienstleistungen überhaupt in Anspruch zu nehmen, wenn sie sehen, dass ihr euch in einem Bereich bestens auskennt. In vielen Bereichen ist es von großem Vorteil, bereits eine Reichweite auf Social Media zu haben oder sich diese simultan mit aufzubauen. Bewerbt euer Online-Business gleichzeitig also auch auf euren Social-Media-Kanälen. Für Marketing und Werbung ist es allgemein wichtig, eine Online-Präsenz zu haben.

Shopsysteme wie Shopify, Wix eCommerce oder WooCommerce nehmen euch die Arbeit der mühseligen Erstellung einer eigenen Website oder Onlineshops ab. Sie bieten euch eine einfache Möglichkeit, ein professionelles Auftreten für euch und euer Onlinebusiness zu schaffen.

Zudem solltet ihr immer am Zahn der Zeit bleiben und ständig versuchen, euch zu verbessern. Verliert dabei auch nicht das Rechtliche, wie Rechtstexte, Gewerbeanmeldung und Steuern aus den Augen.

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