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Shopify Shop erstellen: In 8 Schritten zum Erfolg!

Wie ihr mit Shopify euren eigenen Onlineshop erstellt, erfahrt ihr hier.
Wie ihr mit Shopify euren eigenen Onlineshop erstellt, erfahrt ihr hier. (© Shopify)

Mit Shopify lässt sich ganz einfach ein eigener Onlineshop einrichten. In unserem Tutorial erklären wir euch ganz genau, wie das funktioniert.

Das Shopsystem Shopify ist in den letzten Jahren zu dem Anlaufpunkt geworden, wenn es um die Erstellung des eigenen Onlineshops geht. 2004 gründete der aus Deutschland ausgewanderte Tobias Lütke gemeinsam mit seinen Freunden das Unternehmen Snowdevil, benannte es dann in Jaded Pixel. Kurz darauf, im Jahr 2006, wurde die Plattform nochmals umbenannt, nun zu Shopify. Im gleichen Jahr ging die Plattform online. Shopify Plus stellt eine E-Commerce-Plattform für Großunternehmen dar. Was viele nicht wissen: Shopify ist viel größer und präsenter als sich zunächst vermuten lässt. Sogar große Marken wie Google und Tesla betreiben einige Bereiche in ihrem Unternehmen mit Shopify Plus. Shopify bietet also starke Voraussetzungen, dass auch ihr mit eurem Onlineshop durchstarten könnt. Natürlich werdet ihr nicht sofort so erfolgreich wie Google oder Tesla, einen Anfang lässt sich aber durchaus mit Shopify machen. Wir beschreiben euch, wie ihr diesen macht.

Auch in Sachen Onlineshops geht alles mehr und mehr in Richtung Nachhaltigkeit. In ihrem Video stellen euch unsere Kollegen von desired.de nachhaltige Onlineshops vor. Vielleicht versteckt sich hier ja etwas Inspiration für euren eigenen Onlineshop:

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Nachhaltige Online-Shops - Beim Shoppen etwas für die Umwelt tun
Nachhaltige Online-Shops - Beim Shoppen etwas für die Umwelt tun

Warum lohnt sich Shopify für Onlinehändler?

Als Shopsystem nimmt Shopify seinen Kunden enorm viel ab. Mit wenigen Klicks könnt ihr euch euren eigenen Onlineshop schnell einrichten. Shopify bietet eine hohe Benutzerfreundlichkeit und ist in seinen Anwendungen und Funktionen simpel gehalten. Des Weiteren wird das Shopsystem regelmäßig geupdatet, sodass ihr mit eurem Onlineshop stetig am Zahn der Zeit bleibt. Shopify hat seine Zahlungsmöglichkeiten in seinem System integriert, sodass ihr diese ganz einfach mit einem Klick in eurem Onlineshop hinzufügen könnt. Zu diesen Zahlungsmöglichkeiten gehören unter anderem PayPal und Kreditkarten. Auf mobilen Geräten zeigt Shopify ebenfalls, was es kann: Es ist mobiloptimiert und holt die Kunden da ab, wo sie sowieso schon sind, nämlich an ihrem Smartphone. Außerdem ist Shopify Multichannel-fähig. Das bedeutet, dass ihr eure Produkte nicht nur über eure Website verkaufen könnt, sondern auch über andere Plattformen wie zum Beispiel eBay. Je nachdem, wie viel Geld ihr in die verschiedenen Abonnements steckt, desto mehr Support, Tipps und Tricks bekommt ihr von Shopify. Ihr könnt Shopify nutzen, egal ob ihr ein physisches oder Online-Geschäft habt. Zusammengefasst nimmt euch Shopify einen großen Anteil der Arbeit ab und ihr könnt mehr Zeit in andere Aspekte eures Onlineshops stecken. Besonders für Leute, die gerade mit ihrem Online-Business starten wollen, bietet Shopify die optimalen Möglichkeiten.

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Shopify Shops: Erfolgreiche Beispiele

Als Inspiration haben wir für euch vier erfolgreiche Shopify-Beispiele aus Deutschland und Österreich herausgesucht. Aber auch internationale Geschäfte wie zum Beispiel der Onlineshop von Vogue, der Fitness-Anbieter Gymondo oder auch die Kosmetik-Marke Kylie Cosmetics von Kylie Jenner setzen auf das Shopsystem Shopify.

Paper & Tea

Startseite Paper & Tea
Die Startseite von Paper & Tea (© Paper & Tea)
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Die Berliner Teemarke Paper & Tea war tatsächlich einer der ersten deutschsprachigen Kunden von Shopify. Hier kann man gut sehen, dass Shopify sowohl als reiner Onlineshop als auch Hilfe für ein physisches Geschäft sein kann. Paper & Tea betreiben stationäre Geschäfte unter anderem in Hamburg, Berlin und Köln und verkaufen auch online.

xouxou Berlin

Startseite xouxou Berlin
Die Startseite von xouxou Berlin (© xouxou Berlin)

In ihrem Shopify-Shop bietet die Berliner Marke xouxou hochpreisige Handyketten, -hüllen und -Accessoires an. xouxou Berlin konnte einen Trend mit den Handyketten auslösen und mit der Hilfe von Shopify in einem Monat 16.000 Bestellungen generieren.

Waterdrop

Startseite Waterdrop
Die Startseite von Waterdrop (© Waterdrop)

Wer seinem Wasser gerne etwas Geschmack verleiht, dem dürfte Waterdrop ein Begriff sein. Auch dieses Unternehmen glänzt durch seinen Erfolg und betreibt seine Verkäufe ebenfalls durch Shopify. Waterdrop verkauft auch stationär in Geschäften und online. Es gibt bereits über 30 Waterdrop-Läden und die Onlinepräsenz des Unternehmens wächst ständig. Das Design der Seite ist minimalistisch gehalten und begrüßt seine Besucher direkt mit einem Videoeinspieler, um die Aufmerksamkeit zu catchen.

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Beetique

Startseite Beetique
Die Startseite von Beetique (© Beetique)

Die YouTuberin und Unternehmerin Dagmar Kazakov aka Dagi Bee hat ebenfalls Shopify für sich entdeckt. Ihre eigene Mode- und Kosmetikmarke wird von dem Shopsystem betrieben. Besonders hier sieht man die Einfachheit der Shopify-Designs. Unter den simplen Reitern lässt sich schnell das gewünschte Produkt finden.

Wesentliche Fragen zu Beginn

Was brauche ich für die Erstellung meines Shopify-Shops?

Zunächst braucht ihr eine Idee für euren Shop. Welche Produkte möchtet ihr verkaufen? Welches Branding sollen eure Produkte haben? Was wollt ihr an eure Kunden vermitteln? Betreibt vor Erstellung eures Shops intensive Recherche in Bezug auf Produkte, Markt und Zielgruppe. Ihr solltet euch natürlich auch schon mal einen Namen für euren Onlineshop überlegen. Dann benötigt ihr natürlich noch einen Account bei Shopify und ihr solltet euch schon ein separates Geschäftskonto eingerichtet haben, auf welchem ihr alle Einnahmen und Ausgaben eures Unternehmens verwalten werdet. Zudem solltet ihr euch möglichst schnell und ausführlich mit dem Rechtlichen auseinandersetzen. Das bedeutet, dass ihr für euren Onlineshop die passenden Rechtstexte vorbereiten solltet. Zu den Rechtstexten zählen unter anderem Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB), ein Impressum, eine Widerrufsbelehrung und eine Datenschutzerklärung. 

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Wie viel Kapital ist für einen Shopify-Shop notwendig?

Shopify bietet die Möglichkeit, relativ kostengünstig in das E-Commerce-Business einzusteigen. Trotzdem solltet ihr etwas Eigenkapital haben, um die wenigen laufenden Kosten zu decken. Allerdings ist es schwierig zu sagen, wie viel Kapital ihr genau benötigt. Einmal müsst ihr das Abonnement bezahlen, die Domain, Design- oder Theme-Kosten und gegebenenfalls Gebühren für spezielle Produkte. Außerdem kommt es darauf an, was für Artikel ihr denn verkaufen möchtet. Sind es eher einfache Artikel oder gehen sie in Richtung hochwertiger Luxus? Habt ihr ein eigenes Lager für eure Ware oder wollt ihr mit Shopify ein Dropshipping-Business betreiben?

Es ist ratsam, für den Anfang doppelt so viel Geld wie nötig zu haben, um für den Notfall auf eine Reserve zurückgreifen zu können. Außerdem kann es helfen, einen Businessplan zu erstellen, um einen genauen Überblick über die anstehenden Finanzen zu haben. Wir empfehlen für den Anfang 500 bis 1.000 Euro als Startkapital zu haben.

Wie viele Produkte sollte mein Shopify-Shop haben?

Es gibt keine genaue Anzahl an Produkten oder Größe an Produktgruppen, welche ihr erfüllen müsst. Das alles hängt von euch selbst und euren Kapazitäten ab. Für den Anfang solltet ihr euer Sortiment aber simpel halten. Gerade wenn ihr eines der einfachen Modelle von Shopify gewählt habt. Schließlich steht euer Shop noch ganz am Anfang und ihr könnt ihn immer noch nach und nach ausbauen. Mit der Zeit und Erfahrung werdet ihr merken, welche Produkte gut laufen und welche ihr noch zusätzlich in euer Sortiment aufnehmen könnt. Seid euch darüber im Klaren, an welche Zielgruppe ihr verkaufen möchtet. Was benötigen diese Personen und was könnten sie zusätzlich zu ihrem gewünschten Produkt noch nutzen? Es ist häufiger besser, sich auf die Qualität und nicht auf die Quantität der Produkte zu fokussieren. Gute Qualität der Produkte macht Kunden zufrieden und zufriedene Kunden kehren wieder.

Mit welchen Kosten muss ich bei einem Shopify-Shop rechnen?

Natürlich fallen bei der Erstellung des eigenen Onlineshops auch Kosten an. Der Vorteil an Shopify: ihr könnt das Shopsystem kostenlos testen. Shopify bietet folgende Modelle mit unterschiedlichen Preisen an:

  • Starter (5 Euro/Monat) Verkauf auf Social Media
  • Einzelhandel (79 Euro/Monat) Verkauf im Einzelhandel
  • Basic (36 Euro/Monat) für Einzelunternehmer; sowohl physisch als auch online
  • Shopify (105 Euro/Monat) für kleine Teams; sowohl physisch als auch online
  • Advanced (384 Euro/Monat) für größere Unternehmen; sowohl physisch als auch online

Je nachdem, welches Modell ihr wählt, solltet ihr natürlich in der Lage sein, den monatlichen Beitrag zu zahlen. Hinzu kommen bei Shopify noch Transaktionsgebühren, die sich je nach Modell wie folgt zusammensetzen:

  • Basic: 2,1 % + 0,30 € EUR online und 1,5 % + 0,00 € EUR bei persönlichem Verkauf
  • Shopify: 1,8 % + 0,30 € EUR online und 1,3 % + 0,00 € EUR bei persönlichem Verkauf
  • Advanced: 1,6 % + 0,30 € EUR online und 1,2 % + 0,00 € EUR bei persönlichem Verkauf

Außerdem müsst ihr für eure Domain bezahlen, wenn ihr keine kostenlose nutzen möchtet. Wenn ihr besondere Themes oder Designs für eure Website benutzen wollt, sind diese ebenfalls kostenpflichtig; sie sind aber nicht unbedingt notwendig und die meisten Designs sind kostenlos. Zusätzlich empfehlen wir euch für den Notfall entsprechende Rücklagen zu haben. Inwiefern ihr Marketing betreibt, hängt von euch ab und so auch die entsprechenden Ausgaben.  

Wie lange dauert die Erstellung eines Shopify-Shops?

Die Dauer für die Erstellung eines Shopify-Shops kann stark variieren und hängt von mehreren Dingen ab. Die Erstellung eines Accounts könnt ihr mit wenigen Klicks schaffen; hier braucht es also nicht so lang. Alles andere hängt davon ab, wie viel Vorarbeit ihr geleistet habt und wie aufwendig ihr euren Shop gestalten wollt. Da Shopify viele Funktionen direkt in seinem System verbaut hat, wie zum Beispiel das Hinzufügen von Zahlungsmöglichkeiten, spart das enorm viel Zeit. Innerhalb weniger Stunden sollte euer Onlineshop einsatzbereit sein; es empfiehlt sich aber so viel Zeit wie möglich in den Anfang und die Ausarbeitung der Feinheiten zu stecken. So müsst ihr im Laufe der Zeit weniger nachbessern und seid direkt am Anfang gut aufgestellt.

Shopify-Shop erstellen: Schritt für Schritt zum eigenen Online-Business

#1 Registriere dich bei Shopify

Vor diesen Schritten solltet ihr euch auf jeden Fall im Vorhinein Gedanken zum Namen, Konzept und Produkten eures Onlineshops gemacht haben. Ist eure Recherche beendet und ihr habt einen Plan, so könnt ihr mit der Registrierung bei Shopify anfangen. Momentan hat Shopify ein Angebot, mit welchem ihr das Shopsystem kostenlos testen könnt. Klickt auf den Button „Kostenlos testen“ und beantwortet die Fragen von Shopify. Nachdem ihr das Land, in welchem ihr verkaufen wollt, ausgewählt habt, könnt ihr euch einen Account anlegen.

Registrierung Shopify
Ihr könnt auswählen, ob ihr euch mit eurer E-Mail oder einem schon vorhandenen Account registrieren möchtet. (© Shopify)

Danach folgt ihr einfach den Anweisungen von Shopify. Gebt eure Daten und den Namen eures Onlineshops ein. Dann beantwortet ihr weitere Fragen zur Einrichtung eures Shops. Shopify will unter anderem wissen, ob ihr gerade anfangt, schon verkauft und was eure Pläne sind.

#2 Kreiere dein eigenes Shop-Design

Jetzt ist eure Kreativität gefragt. Wählt zwischen den vielen verschiedenen Themes und Designs aus, welches euch und euren Shop am besten repräsentiert. Ihr könnt zwischen vielen kostenlose, aber auch kostenpflichtigen Themes wählen. Für den Anfang sollten die kostenlosen allerdings vollkommen ausreichend sein. Habt dabei auch im Hinterkopf, wer eure Zielgruppe ist und wie deren Geschmack ausfällt. Stellt euch selbst immer wieder die Frage, ob euer Onlineshop für euch selbst als Kunden ansprechend wäre. Habt ihr ein eigenes Logo, so versucht auch dieses mit in das Design mit einzubetten. So habt ihr ein Alleinstellungsmerkmal, an welchem euch Kunden wiedererkennen können. Wollt ihr euch nicht mit diesem Prozess beschäftigen, so gibt es auch Möglichkeiten euren Onlineshop erstellen zu lassen. Dies sind dann aber wieder zusätzliche Kosten.

#3 Füge Produkte hinzu

Danach geht es zu den Produkten. Auch bei diesem Punkt solltet ihr euch schon vorher Gedanken gemacht haben. Beim Dashboard unter der Option „Produkte“ könnt ihr eure Produkte hinzufügen. Wählt Produkte aus, erstellt Titel, Beschreibungen, Bilder und setzt Preise fest. Außerdem könnt ihr Kategorien festlegen, unter denen die Produkte zu finden sind. Das hilft der Übersicht und erleichtert die Suche für die Kunden. Diese könnt ihr unter dem Punkt „Kategorien“ einrichten. Checkt auch aus eurer eigenen Perspektive, ob ihr bei euch selbst mit dieser Produktpräsentation Kunde sein würdet. 

#4 Registriere deine Domain

Eure eigene Domain zu registrieren hat den Vorteil, dass euer Erscheinen im E-Commerce-Business professioneller aussieht. Sie ist ein Bestandteil eurer Marke. Ihr müsst allerdings etwas für die eigene Domain bezahlen. Eine Domain könnt ihr bei den verschiedensten Anbietern kaufen, wie zum Beispiel STRATO oder WordPress.

#5 Binde passende Zahlungsanbieter ein

Auch hier solltet ihr eure Zielgruppe im Hinterkopf behalten: Welches Zahlungsmittel wird von eurer Zielgruppe am meisten genutzt? Fragt euch auch selbst, mit welchem Zahlungsmittel ihr bei euren Onlineeinkäufen am liebsten bezahlt. Schreckt es euch vielleicht sogar von einem Kauf ab, wenn ein Shop euer bevorzugtes Zahlungsmittel nicht anbietet? Ihr könnt zwischen Shopify Payments und Drittanbietern wählen. Die Zahlungsmittel könnt ihr unter „Einstellungen“ und dann unter „Zahlungen“ einrichten. Bei Shopify Payments wird euch die meiste Arbeit durch Shopify selbst abgenommen. Diese müsst ihr in den Einstellungen eigenständig aktivieren.

Bindet am besten so viele Zahlungsanbieter wie möglich ein. Denkt aber auch an die zusätzlichen Transaktionsgebühren, die Shopify verlangt. Wir empfehlen euch, dass ihr auf jeden Fall die Möglichkeiten der Zahlung mit PayPal, Kreditkarten und auf Rechnung anbietet. Vergesst nicht ein Konto anzugeben, auf welches das Geld überwiesen werden soll.

#6 Lege deine Versandeinstellungen fest

In den „Einstellungen“ unter dem Punkt „Versand und Zustellung“ könnt ihr alle Einstellungen auf euren Versand bezogen festlegen. Legt fest, in welche Länder ihr eure Produkte verkaufen wollt und womit ihr versendet. Außerdem könnt ihr die Bearbeitungs- und Versandzeit einstellen und angeben. So sind eure Kunden immer darüber informiert, wie lange sie ungefähr auf ihre Ware warten müssen. Optionen zu den Abholmethoden gibt es ebenfalls.

#7 Teste deinen Shop und nimm erste Optimierungen vor

Versucht euch auch hier in die Rolle eines Kunden hineinzuversetzen und zu sehen, was euch als erstes an eurem Shop auffällt. Führt dann einen Testkauf durch, um zu sehen, ob euer Checkout auch richtig funktioniert. Fällt euch etwas auf, so solltet ihr es direkt beheben. Schließlich ist der Eindruck bei den Kunden wichtig und entscheidet häufig darüber, ob sie wieder bei euch kaufen.

#8 Stelle deinen Shop live

Wenn ihr alle Schritte befolgt habt, so kann eurem Launch nichts mehr im Wege stehen! Nun müsst ihr nur noch einen Abonnement-Plan für euren Onlineshop auswählen. Das tut ihr unter „Einstellungen“ und dann „Plan auswählen“. Habt ihr eine Entscheidung für ein Modell getroffen, könnt ihr euren Onlineshop live stellen. Herzlichen Glückwunsch!

Doch die Arbeit endet hier noch nicht, sondern geht erst richtig los. Denn jetzt geht es daran, Kunden zu gewinnen. Das tut ihr durch schlau platziertes Marketing: Auch hier ist eure Zielgruppe wieder relevant. Wo halten sich diese auf und wo lohnt es sich entsprechend Werbung zu platzieren? Euer Ziel sollte es sein, eure Conversion Rate so hoch wie möglich zu halten. Die Conversion Rate beschreibt die Wahrscheinlichkeit, mit der Kunden, die euren Onlineshop besuchen, auch wirklich etwas von euren Produkten kaufen.

Shopify-Shop erstellen: Die Checkliste für Eilige

Wir haben für euch noch mal alle Punkte kurz und knackig in unserer Liste zusammengefasst:

  • Registrierung bei Shopify: Erstellt einen Account bei Shopify mit eurer E-Mail-Adresse oder einem anderen Account. Beantwortet anschließend einige Fragen zu eurem Stand und euren Plänen mit eurem Onlineshop.
  • Shop-Design erstellen: Wählt ansprechende Themes und Designs aus, die zu euch und eurem Shop passen. Fügt gegebenenfalls euer eigenes Logo mit ein.
  • Produkte hinzufügen: Wählt eure zu verkaufenden Produkte aus, erstellt Titel, Beschreibungen und Bilder. Legt anschließend Preise fest.
  • Registrierung der eigenen Domain: Um auf Kunden professioneller zu erscheinen, solltet ihr euch eine eigene kostenpflichtige Domain zulegen. Dies könnt ihr bei Anbietern wie STRATO oder WordPress machen. 
  • Zahlungsanbieter einbinden: Ihr habt die Wahl, ob ihr Drittanbieter als Zahlungsmöglichkeiten anbieten wollt, diese würden Transaktionsgebühren bedeuten oder ob ihr über Shopify Payments eure Abrechnungen machen möchtet. Es bietet sich für die Kundenfreundlichkeit an, ein großes Spektrum an Zahlungsmöglichkeiten anzubieten.
  • Versandeinstellungen: Legt fest, mit welchem Anbieter ihr eure Produkte versenden möchtet und wohin überall geliefert werden soll (nur innerhalb von Deutschland oder auch ins Ausland?). Hier könnt ihr auch die Versand- und Bearbeitungsdauer festsetzen.
  • Shop testen: Nehmt einen Testkauf vor, um zu prüfen, ob euer Shop richtig funktioniert.
  • Shop launchen: Nachdem ihr ein passendes Shopify-Abonnement ausgewählt habt, könnt ihr euren Shop live stellen. Danach solltet ihr euer Marketing und eure Conversion Rate ankurbeln.

Fazit

Einen eigenen Onlineshop zu erstellen ist gar nicht so einfach, doch mit Shopify wird euch ein Großteil der Arbeit abgenommen. Wichtig ist, dass ihr euch am Anfang ein genaues Konzept überlegt und gegebenenfalls einen Businessplan anlegt. Vorbereitung ist alles und macht den Einstieg in das E-Commerce-Business noch einfacher. Besonders solltet ihr euch mit den Rechtstexten auseinandersetzen, um diese richtig in euren Onlineshop einzubinden. Erstellt euch dann einen Account bei Shopify und arbeitet nacheinander alle Punkte unserer Auflistung ab. Habt ihr alles erfüllt, so behaltet euren Onlineshop und den Markt, auf welchem ihr verkauft, immer im Blick, um Optimierungen vornehmen zu können. Behaltet den Überblick und wenn euer Unternehmen wächst, könnt ihr sogar eine Stufe höher im Abonnementplan bei Shopify rutschen und so noch mehr Funktionen in Anspruch nehmen. Shopify ist in jedem Fall eine gute Möglichkeit, in das E-Commerce-Business einzusteigen, das haben schon viele prominente Beispiele bewiesen. Wer weiß, vielleicht ist euer Onlineshop ja das nächste große Ding!

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