Während man die meisten Unterschiede zwischen dem iPhone 14 und der alten iPhone-Generation mit der Lupe sucht, fällt ein neues Feature der Pro-Versionen schnell ins Auge: Die sogenannte „Dynamic Island“.

 
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So wird der neu designte Bereich genannt, der die „Notch“ ersetzt. Hinter der „Dynamic Island“ versteckt Apple die Frontkamera und andere Sensoren. Anders als bei der bisherigen Notch, handelt es sich aber nicht nur um einen dauerhaft schwarzen Balken.

iPhone 14 Pro: So funktioniert die „Dynamic Island“

Auf den ersten Blick ist die „Dynamic Island“ ebenfalls lediglich eine schwarze Aussparung in der oberen Bildschirmmitte. Hier sind ebenfalls Sensoren für die Kamera und Face-ID versteckt. Der Spalt wurde aber im Vorgängervergleich um rund 30 Prozent verkleinert. Anders als bei der Notch ist der Balken zudem nicht dauerhaft schwarz. Stattdessen werden hier verschiedene Funktionen und Informationen abgebildet.

Dynamic Island
Die „Dynamic Island“ versteckt Kamera und Sensoren, bietet aber zusätzlich Informationen verschiedener Apps (Bildquelle: Apple)

In einem Teil der Aussparung befinden sich schwarze Pixel, die bei Bedarf bestimmte Inhalte anzeigen können. Dazu gehören unter anderem Richtungsanweisungen in Apple Maps, Anrufinformationen, den Akku-Status verbundener AirPods oder Angaben zur aktuellen Musikwiedergabe. Sobald eine App Informationen anzeigen kann, wird das Punchhole vergrößert. Dazugehörige Benachrichtigungen werden dann innerhalb des schwarzen Rahmens angezeigt. Die „Dynamic Island“ bietet also eine neue Multi-Tasking-Option für das iPhone. Im dynamischen Bereich werden auch Informationen zu Apps angezeigt, die im Hintergrund laufen.

Video zur „Dynamic Island“ beim neuen iPhone

Im YouTube-Video stellt Apple die Funktionen der „Dynamic Island“ vor:

Tippt man die „Dynamic Island“ an, wird die Fläche vergrößert und man öffnet weitere Funktionen. Wird hier zum Beispiel ein Album-Cover angezeigt, kann man über den Schlitz direkt zur Musiksteuerung gelangen. Allgemein erhält man hierüber einen Schnellzugriff zu den entsprechenden Anwendung, die die „Dynamic Island“-Funktion unterstützen. Anders als bei bisherigen iPhone-Geräten stört der schwarze Spalt also nicht lediglich die Optik des Bildschirms, sondern nutzt die Fläche für weitere Funktionen aus.

Zum Start des Features wird die „Dynamic Island“ nur mit Apple-Apps zusammenarbeiten. Drittanbieter haben unmittelbar nach der Präsentation der neuen iPhones noch keinen API-Zugriff, um selber Anwendungen für die „Dynamic Island“ zu entwickeln. So konnte Apple die Funktion bis zur Präsentation Anfang September geheim halten. Aus dem Entwicklerforum von Apple geht aber hervor, dass die Dynamic-Island-API im Laufe des Jahres angeboten wird. Das Punchhole wird sich langfristig also auch mit Informationen von Apps füttern lassen, die nicht direkt von Apple stammen.

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