Wer in diesen Tagen ein Restaurant oder einen anderen öffentlichen Ort aufsuchen will, muss sich oft mit der luca-App anmelden. Doch wie sieht es aus mit den Kosten der luca-App?

 

Luca-App

Facts 

Fallen für Nutzer oder den Betreiber eines Gaststätte oder sonstigen Location Kosten für die Nutzung der luca-App an?

Ist die luca App kostenlos?

Der Download und die Nutzung der luca-App sind kostenlos. Das gilt sowohl für den Nutzer, der sich mit der App eincheckt, als auch für Betreiber, die registrieren müssen, wer ihr Geschäft besucht.

Ihr könnt die App kostenfrei im Google Play Store oder App-Store von Apple herunterladen. Auch alle Funktionen in der App können ohne Zusatzkosten genutzt werden. In-App-Käufe oder sonstiges gibt es also nicht. Fallt nicht auf Anbieter herein, die den luca-App-Download gegen eine Zahlung anbieten. Diese nutzen die hohe Nachfrage nach der App aus und versuchen durch die Hintertür daran zu verdienen.

luca

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Entwickler: culture4life GmbH
luca app

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Entwickler: culture4life GmbH

Diese Kosten verursacht luca-App

Natürlich gibt es (fast) nichts auf der Welt komplett gratis. Das gilt auch für die luca-App. So haben 13 Bundesländer zusammen 21 Millionen Euro an die Betreiber der App gezahlt, unter anderem für Jahreslizenzen. Das Geld stammt aus Steuergeldern.

So funktioniert die App (Video):

Was ist „Luca“? – So funktioniert die App

Für die Gesundheitsämter, die mit der luca-App arbeiten, fallen zudem Kosten für „die Lizenz, die Infrastruktur, die Zertifikate, den Support und die Wartung an“. Das Geld stammt aus dem Pakt für den öffentlichen Gesundheitsdienst, bei dem das Geld vom Bund zur Verfügung gestellt wird. Das sowie zahlreiche andere Pannen in der App haben für viel Kritik gesorgt. So bezeichnete der „Chaos Computer Club“ die luca-App bereits zu Beginn des Jahres als „staatlich subventioniertes Geschäftsmodell“ und forderte, die App nicht staatlich „zu alimentieren“. Bislang gibt es aber keine großen Alternativen zur luca-App zum Check-In an öffentlichen Plätzen, wenn man nicht die „Corona Warn App“ nutzt oder seine Kontaktdaten handschriftlich auf Zetteln bei den jeweiligen Standorten hinterlässt.