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Wem gehört WhatsApp? Dieser Tech-Gigant steckt hinter dem Instant-Messaging-Dienst

Dieser Tech-Konzern steckt hinter WhatsApp.
Dieser Tech-Konzern steckt hinter WhatsApp. (© IMAGO / NurPhoto)
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Für die meisten Europäer, vor allem in Deutschland, ist WhatsApp vom Smartphone nicht mehr wegzudenken. Doch wem gehört der Messaging-Dienst eigentlich?

Text- und Sprachnachrichten schicken, Video-Messages erstellen, Bilder und Dokumente teilen, Standort schicken oder telefonieren, all das kann WhatsApp. Der Messaging-Dienst ist für viele, auch hierzulande, kaum mehr vom eigenen Smartphone und aus dem Alltag wegzudenken. Der Dienst ist besonders in Lateinamerika, Indien und großen Teilen von Afrika und Europa das Hauptkommunikationsmittel. Weltweit gilt die App als populärster Messanger mit jeder Menge Funktionen und Möglichkeiten der Nutzung. Doch welches Unternehmen steckt eigentlich hinter der erfolgreichen App?

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WhatsApp bietet jede Menge Funktionen an, unter anderem die Möglichkeit, Videonachrichten zu verschicken. Wie das funktioniert, zeigen wir euch im Video.

WhatsApp: Videobotschaften verschicken Abonniere uns
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Wem gehört WhatsApp?

WhatsApp entstand, wie viele andere populäre Software- und Hardware-Produkte, in Kalifornien. In Mountain View, wo aktuell Microsoft und Google-Konzern Alphabet ihre Firmensitze haben, hat auch WhatsApp seinen Ursprung. Die zwei ehemaligen Yahoo-Mitarbeiter Brian Acton und Jan Koum hatten die Idee, aus der 2009 WhatsApp entstand. Der Name geht auf die amerikanische Phrase „What’s up?“ zurück.

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Mittlerweile gehört die damals gegründete WhatsApp Inc. aber nicht mehr Koum und Acton. Denn die beiden Erfinder des Messaging-Dienstes verkauften 2014 ihre App zu einem spektakulären Preis von knapp 19 Milliarden US-Dollar. Der Käufer der App war kein Geringerer als Tech-Gigant Facebook. 2021 firmierte sich Facebook zum Konzern Meta Platforms Inc, kurz Meta, um. Dem Tech-Unternehmen Meta gehört also aktuell WhatsApp.

Schon länger weitet Meta seinen Einfluss im Tech-Bereich aus. Das Unternehmen, was 2004 mit Facebook seine Anfänge nahm, besitzt mittlerweile auch die Foto-Plattform Instagram, den X-Konkurrenten Threads, VR-Brillenhersteller Oculus und eben WhatsApp. Damit gehört Meta zu den sogenannten Big-Five-Firmen im Tech-Bereich zusammen mit Alphabet, Amazon, Apple und Microsoft. Seit dem Meta medienwirksam WhatsApp gekauft hat, ist der Messenger-Dienst mit einer der erfolgreichsten Dienste des Konzerns, wenn es um die reine User-Zahl geht. Doch Facebook-Gründer und Meta-CEO Mark Zuckerberg macht mit WhatsApp aktuell nicht viel Umsatz. Die Monetarisierung der beliebten App ist daher Hauptfokus des Meta-Konzerns. Mit dem kostenpflichtigen Dienst WhatsApp Business, der es Unternehmen ermöglicht, mit seinen Kunden zu kommunizieren, versucht Meta das seit 2018 zu ändern.

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Darum ist WhatsApp so wichtig für Meta

Auch wenn WhatsApp fast zehn Jahre nach dem Kauf durch Meta kaum das ausgegebene Budget wieder hereingeholt hat, ist der Messenger-Dienst trotzdem wertvoll für den Mutterkonzern. Mit knapp zwei Milliarden aktiven Nutzern weltweit ist WhatsApp eine der Apps mit der größten Nutzerbasis. Generell wird die App in Verbindung mit der Handynummer benutzt, kann aber auch ganz ohne Smartphone oder Handynummer verwendet werden.

Auch in puncto Sicherheit rollt WhatsApp kontinuierlich neue Funktionen aus, um seine User zu schützen und setzt in Europa auf Server, die in Irland liegen, statt wie üblich im heimatlichen Nordamerika. So hofft das Tech-Unternehmen, Nutzer langfristig an sich zu binden und die Anzahl an aktiven App-Usern weiter auszubauen. Es ist diese große Reichweite, die für Meta gerade besonders wichtig ist, da insbesondere bei Facebook die Nutzerzahlen bröckeln.

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Aber es gibt noch einen weiteren Faktor, der WhatsApp so wichtig für Meta macht. Denn Tochterunternehmen Facebook und Instagram haben langsam aber sicher eine Reichweite entwickelt, die kaum noch großes Wachstum zulässt. Anders sieht es bei WhatsApp aus. Denn obwohl der Messaging-Dienst eine riesige User-Basis hat, ist er in Metas Heimatland den USA eher weniger verbreitet. Das liegt unter anderem daran, dass Amerikaner mit Vorliebe iPhones nutzen und damit auf iMessage setzen. Amerikanische Android-User nutzen gar noch die gute alte SMS statt einen Messenger-Dienst wie WhatsApp oder die Konkurrenz-Apps. Schafft es Meta die Nutzer im eigenen Land zu aktivieren, könnte die App und das damit verbundene WhatsApp Business gewinnbringend wachsen. So könnte Meta weiter sein Standing im Social-Media-Bereich ausbauen.

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