Ohne WLAN kommen die wenigsten Haushalte klar und die zentrale Komponente dafür ist ein WLAN-Router. Doch der muss erstens zum Anschluss passen und zweitens schnell und sicher arbeiten, bei gleichzeitig einfacher Bedienung. Stiftung Warentest hat Modelle für DSL- und Kabelanschlüsse getestet und sieht dabei vor allem einen deutschen Hersteller weit vorne. Alle anderen WLAN-Router zeigen Sicherheitsmängel.

Früher waren Router ausschließlich das Handwerkszeug von IT-Fachleuten, heute hat fast jeder einen Zuhause stehen. Dabei geht es nicht nur um das „Routing“, sondern WLAN-Router spannen ein Funknetz auf, integrieren zudem ein Modem und bringen so sämtliche Geräte Zuhause per DSL- oder Kabelanschluss ins Internet. Dreingaben wie Telefonanlagen sowie Drucker- und Multimedia-Server haben die Multitalente auch noch eingebaut.

Doch das Angebot ist groß und Stiftung Warentest hat sich in Ausgabe 3/2020 insgesamt 8 WLAN-Router angeschaut. Die gute Nachricht, es gibt keine wirklich schlechten Geräte im Test, das Schlusslicht kriegt immer noch eine befriedigende Gesamtbewertung, dafür gibt es einen sehr guten Testsieger. Doch vor allem bei der Sicherheit müssen viele Geräte noch eine Schippe drauflegen. Ausnahme sind die Fritzboxen von AVM, die im Test dominieren.

Übersicht: Die besten WLAN-Router 2022

Testsieger DSLTestsieger KabelPreistipp bei Amazon
ProduktFritzbox 7590Fritzbox 6591TP-Link TL-WR841N
Preis (ca.)220 Euro250 Euro16 Euro
Gesamtwertungsehr gut (1,5)gut (2,0)nicht von Stiftung Warentest getestet
Vorteile
  • Bester DSL-Route im Test
  • Sehr gutes WLAN bei 5 GHz
  • Starke Filter- und Telefonfunktion
  • Vielseitig
  • Sehr einfach zu bedienen
  • Integriert Mesh- und Smart-Home-Funktionen
  • WLAN bei 5 GHz sehr gut
  • Bei 2,4 GHz gut
  • Starke Filter- und Telefonfunktion
  • sehr einfach zu bedienen
  • Vielseitig
  • Viele Anschlüsse
  • Integriert Mesh- und Smart-Home-Funktionen
  • Sehr günstig
  • Arbeitet auch als Accesspoint
  • Repeater-Modus
  • 4 LAN-Ports
Nachteile
  • WLAN bei 2,4 GHz verbesserungswürdig
  • Hoher Stromverbrauch
  • Nur 2,4 GHz Frequenzband
  • Vergleichsweise langsam
  • Keine USB-Ports

Testsieger DSL: Fritzbox 7590

Die Fritzbox 7591 (bei MediaMarkt anschauen) ist der beste DSL-WLAN-Router im Test und der einzige Kandidat, der eine sehr gute Gesamtbewertung einfährt. Die Note 1,5 lässt schon erahnen, dass die Fritzbox mit ihrem integrierten DSL-Modem sehr viele Dinge richtig gut macht und nur wenig Schwächen zeigt. Auf der Habenseite steht eine Kombination, die es bei WLAN-Routern so nur von AVM gibt: Hohe Funktionsvielfalt und trotzdem einfache Bedienung.

Die Fritzbox 7590 ist der beste WLAN-Router für DSL-Anschlüsse im Test. (Bildquelle: AVM)
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Das WLAN bei 5 GHz ist sehr gut, dazu kommen starke Filter- und Telefonfunktion sowie integrierte Mesh- und Smart-Home-Features. Die Fritzbox kann deutlich mehr als Standard-Router, die grundlegenden Funktionen erledigt sie aber auch fast ohne Tadel: Die Internet-Verbindung klappt richtig gut, die Datenübertragung via LAN-Kabel und auch über den eingebaute USB-Anschluss sind ebenfalls sehr gut. Einzig beim WLAN im 2,4-GHz-Bereich gibt es Verbesserungspotenzial. Erfreulich, auch bei der Sicherheit gibt sich der Testsieger keine Blöße, Telefonie und Handhabung bewerten die Tester ebenfalls mit „sehr gut“. Auch der Stromverbrauch bleibt für die viele Funktionen im Rahmen, 11 Watt nimmt die Fritzbox im Betrieb auf.

Testsieger Kabel: Fritzbox 6591

Der Testsieg lässt sich recht leicht erringen, wenn man der einzige Kandidat ist. Aber auch im Vergleich zu den anderen Routern ist die Fritzbox 6591 (bei Amazon anschauen) eine gute Wahl. Sie integriert ein Kabelmodem, ist also für den Internet-Anschluss via TV-Kabel bestens geeignet. Im Grunde gelten hier die gleichen Punkte wie beim DSL-Testsieger, hohe Funktionsvielfalt trifft auf einfache Bedienung, das passt einfach gut.

Auch beim Kabelanschluss ist eine Fritzbox empfehlenswert, vorn liegt die 6591. (Bildquelle: AVM)

 

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In der Untersuchung der Stiftung Warentest zeigt sich WLAN bei 5 GHz als sehr gut und bei 2,4 GHz immer noch als gut. Dazu gibt es die gleichen starken Filter- und Telefonfunktion, die auch den DSL-Testsieger auszeichnen. Über eine Webseite lässt sich die Fritzbox sehr einfach bedienen und auch die vielen Anschlüsse heben die Tester hervor. Wer sein WLAN erweitern will, kann das über die integriert Mesh-Funktion machen und auf Wunsch wird die Fritzbox auch zur Smart-Home-Zentrale. Leider ist der Stromverbrauch mit 14 Watt im Betrieb etwas hoch.

Über 200 Euro für einen WLAN-Router, das muss doch günstiger gehen. Stimmt, das geht günstiger und nicht jeder braucht auch immer eine Highend-Fritzbox. TP-Link hat mit dem TL-WR841N (bei Amazon anschauen) einen WLAN-Router für unter 20 Euro im Angebot. Der reicht für den Einsatz im Garten, auf der Terrasse, in der Ferienwohnung oder der Studentenbude. Wir wollen ihn nicht schlechter reden als er ist – aber der Preis ist natürlich top, funktional müsst ihr Abstriche machen. So ist der Router schon älter und unterstützt nur 802.11n, also 2,4 GHz. Dieses Frequenzband ist ziemlich überfüllt und auch vom Speed her dürft ihr nicht zu viel erwarten.

Der Preistipp von Amazon ist für unter 20 Euro zu haben. (Bildquelle: TP-Link)
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Ein eingebautes Modem hat der TL-WR841N nicht, doch grundsätzlich funktioniert er hinter allen Anschlüssen. Doch wenn ihr einen richtig schnellen Internet-Zugang habt, dürfte dieses Modell zur Bremse werden. Vier LAN-Ports sind aber vorhanden, außerdem konfiguriert ihr den TP-Link ganz einfach per App. Wer mit anderen Router-Betriebssystemen wie OpenWRT experimentieren will, macht mit dem günstigen Modell nicht viel falsch. Wichtig ist es dabei, genau auf die vorhandene Modellnummer zu achten.

WLAN-Router kaufen: Das solltet ihr beachten

Achtet beim Kauf auf das verbaute Modem. Router für DSL haben ein DSL-Modem eingebaut, Kabel-Router entsprechend ein Kabel und für Glasfaser müsst ihr wieder spezielle Router kaufen. Alternative ist ein WAN-Anschluss, dann braucht ihr aber ein zusätzliches Modem für euren Anschluss. Achtet auf den WLAN-Standard, 802.11ax alias Wi-Fi 6 sollte es bei einem Neukauf sein. Wichtig auch: WLAN-Router kommen auch mit LAN- und USB-Anschlüssen. Achtet darauf, dass es genügend davon für eure Zwecke gibt.

So viel bekommt ihr für euer Geld

Auch wer sparen will, ist bei einer Fritzbox richtig, die 7530 ist der Budget-Tipp im Test. (Bildquelle: AVM)

Qualität kostet bei WLAN-Routern Geld, die beiden Testsieger von AVM sind die teuersten Geräte im Test, doch der Kauf für derzeit rund 220 bzw. 250 Euro lohnt sich. Dass es auch einen Tick günstiger und trotzdem gut geht, zeigt das DSL-Schwestermodell Fritzbox 7530 für rund 170 Euro (bei Amazon ansehen). Es bietet etwas geringere WLAN-Leistung, unterstützt kein ISDN und bietet nur einen USB-Anschluss. Einen detaillierten Vergleich machen wir in diesem Beitrag, unter dem Strich kommt dabei eine gute Bewertung mit Note 1,6 raus. Beim Preistipp von Amazon sieht man aber, dass es auch einen Bedarf an sehr günstigen Routern gibt. Für unter 20 Euro könnt ihr also auch schon dabei sein.

Der WLAN-Router Speedport Smart 3 von der Telekom ist das günstigste Modell im Test. (Bildquelle: Telekom)

Das günstigste Modell im Test ist der Telekom Speedport Smart 3 für rund 105 Euro (bei Amazon ansehen). Er überzeugt mit gutem (2,4 GHz) bis sehr gutem (5 GHz) WLAN, leider funktionieren die Auto-Updates nur an Telekom-Anschlüssen. Mesh-WLAN und Smart-Home-Vernetzung sind möglich, aber kein VPN. Als Schnittstelle steht auch nur USB 2.0 bereit, das ist nicht mehr zeitgemäß. Weiterhin fehlen Anrufbeantworter und Anrufsperren. Trotzdem bleibt die Note 2,8, die Telekom liefert also ein solides Gerät ab.

Nachfolgemodelle für Testsieger vorgestellt

Achtet beim Kauf auf Nachfolgemodelle von AVM, die bereits Wi-Fi 6 beherrschen. (Bildquelle: AVM)

Der hier besprochene Testbericht von Stiftung Warentest stammt aus dem Jahr 2020 – seitdem hat sich die Welt der Router ein Stück weiterentwickelt und AVM hat neue Modelle mit Wi-Fi 6 vorgestellt, die den Testsiegern nachfolgen.

 

Diese neuen WLAN-Router gibt es von AVM

Im Test waren Modelle mit Wi-Fi 5, der neuere Standard ist Wi-Fi 6. Es ist überlegenswert, bei einem Neukauf gleich auf diesen Standard zu setzen.

  • Fritzbox 7590 AX: Zwei Buchstaben zeigen hier eine große Wirkung. Statt der Fritzbox 7590 sollten Sie sich die neue Fritzbox 7590 AX (bei Amazon ansehen) überlegen. „AX“ steht dabei für den WLAN-Standard 802.11ax alias Wi-Fi 6. Der arbeitet schneller und verkraftet mehr Geräte auf einmal.
AVM FRITZ!Box 7590 AX (Wi-Fi 6 Router)
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  • Fritzbox 6690 Cable: Beim Kabelmodell heißt es auf die richtigen Ziffern achten. Die Fritzbox 6690 (bei Amazon ansehen) ist der Nachfolger des Kabel-Testsiegers mit Wi-Fi 6. Die restliche Ausstattung sowie die Software ist auf dem Niveau des von Stiftung Wartentest durchleuchteten Routers.

WLAN-Router mit bestem WLAN

Wenn man an Fritzboxen etwas kritisieren kann, dann dass die Konkurrenz teilweise beim WLAN die Nase vorn hat. Die Modelle von Telekom und Asus zeigen dem DSL-Testsieger beim WLAN-Datenübertragung im 2,4-GHz-Bereich, dass es noch einen Tick besser geht. Im Bereich von 5 GHz gibt es aber an den AVM-Modellen nichts zu deuteln. Ohnehin ist es eine gute Idee, falls eure Geräte es hergeben, in den Bereich von 5 GHz auszuweichen, weil dort die Funknetze noch nicht so überfüllt sind. Jedoch bietet sich 2,4 GHz WLAN an, wenn man weiter weg vom Router sitzt.

Sicherheitslücken aufgedeckt

Bei den geforderten Sicherheitsfunktionen behalten nur die Fritzboxen eine weiße Weste. Alle anderen WLAN-Router patzen an der ein oder anderen Stelle. Beispielsweise beim Schutz vor unbefugtem Zugriff. Darunter fallen laut Stiftung Warentest automatische Updates, sowie sichere WLAN-Verschlüsselung und guter Passwortschutz im Auslieferungszustand. Ein WLAN-Passwort sollte mindestens 20 Stellen haben, das bieten nicht alle Router. Verwunderlich: Nur die Fritzboxen sowie ein TP-Link-Modell überzeugen mit Auto-Updates ohne Einschränkungen. Beim Asus-Modell wurde sogar eine Sicherheitslücke entdeckt, die es Angreifern unter Umständen erlaubt, die Kontrolle über den Router zu übernehmen.

Passender Router für jeden Anschluss

Auch wenn man es rein äußerlich nur schwer sieht, auch für Glasfaseranschlüsse sind spezielle Router nötig. (Bildquelle: AVM)

Wichtig ist, dass der WLAN-Router zum Internet-Anschluss passt. Bei DSL ist ein DSL-Router nötig, für Kabel entsprechend ein Kabel-Router. Hintergrund: Die Geräte im Test haben die nötigen Modems für den Internet-Zugang bereits eingebaut. Was aber auch möglich ist: Ihr könnt einen WLAN-Router mit WAN-Anschluss (Wide Area Network) auch hinter ein beliebiges Modem klemmen, das ihr vom Provider kostenlos bereitgestellt kriegt. So funktioniert dann auch die Fritzbox 7590 hinter einem Kabelanschluss.

Es gibt aber auch noch Feinheiten zu beachten, denn DSL ist auch nicht gleich DSL. Schnellere Anschlüsse mit Super-Vectoring brauchen spezielle Modems. Von den getesteten Modellen haben Asus und TP-Link diese nicht eingebaut. Auch bei Kabelanschlüssen ist wichtig, dass die Router den verwendeten Docsis-Standard unterstützen. Klärt diese Frage unbedingt vor dem Kauf, sonst kann es sein, dass ihr den WLAN-Router nicht nutzen könnt oder ihr Geschwindigkeit verschenkt.

3 Tipps für schnelles WLAN

WLAN ist tricky und in jeder Wohnung verhält es sich anders. Doch ein paar allgemeine Tipps für schnelles WLAN gibt es, die ihr beachten solltet:

  • Zweigleisig fahren: 2,4 oder 5 GHz, ihr müsst euch nicht für einen WLAN-Bereich entscheiden, die Router schalten auf Wunsch beides ein und bieten dafür auch nur einen Netzwerknamen an. Je nach Verfügbarkeit landen Geräte dann in einem der zwei Netze und können auch untereinander problemlos kommunizieren.
  • WLAN-Automatik nutzen: Erst schauen, wo die Nachbar-WLANs funken und dann die eigenen Funkkanäle wählen, das war früher mal ein guter Tipp. Heute ist so viel los in den WLAN-Bereichen, dass die Router-Automatik am besten dynamisch die Kanäle anpasst. So habt ihr immer optimalen Empfang.
  • WLAN verstärken: Bei größeren oder verwinkelten Wohnungen sowie in Häusern reicht ein WLAN-Router allein meist nicht aus. Per Repeater könnt ihr das WLAN verstärken und so auch in entferntere Zimmer oder in den Garten bringen.

 

WLAN-Router als Telefonzentrale

WLAN-Router können auch schnurlose Telefone anbinden. (Bildquelle: AVM)
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Die WLAN-Router im Test unterstützen alle IP-Telefonie. Da die meisten privaten Anschlüsse mittlerweile alles über eine Leitung bringen, ist das eine gute Idee. An den Routern lassen sich dann entweder schnurgebundene Telefone oder auch schnurlose Modelle koppeln. Die Fritzboxen bieten die besten Sprachqualität und viele Einstellungsmöglichkeiten. Es gibt aber auch deutlich abgespeckte Modelle: Wichtig sind Anrufsperren und Anrufbeantworter als Zusatzfunktionen.

WLAN-Router für draußen

Per WLAN-Repeater könnt ihr das Funknetz bis in den Garten vergrößern. (Bildquelle: AVM)
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Ein klassischer WLAN-Router, wie sie von Stiftung Warentest getestet wurden, ist draußen nicht so leicht zu installieren. Schließlich handelt es sich um Geräte, die über Festnetze die Verbindung ins Internet herstellen. Was aber möglich ist, ist das WLAN so zu vergrößern, dass ihr es zum Beispiel draußen im Garten nutzen könnt. Am besten besorgt ihr euch einen Repeater und bringt den auf Terrasse oder Balkon unter. Es gibt auch spezielle Access-Points, die für den Outdoor-Einsatz gemacht sind. Wenn ihr komplett unabhängig vom Festnetz einen mobilen WLAN-Router braucht, gibt es kleine Modelle mit Akku, die ihr per SIM-Karte ins Netz bringen könnt.

Nicht in den Schrank: WLAN-Fallen vermeiden

Ein Sideboard ist ein guter Platz für einen WLAN-Router. (Bildquelle: AVM)

Auch wenn ihr den WLAN-Router nicht unbedingt schick findet, stellt ihn bloß nicht in den Schrank oder hinter eine Topfpflanze. Damit macht ihr euch das WLAN-Signal kaputt. Am besten stellt ihr den WLAN-Router möglichst dort auf, wo ihr auch mit den elektronischen Geräten am häufigsten seid. Wollt ihr die ganze Wohnung abdecken, sucht euch einen möglichst zentralen Standort. Gut ist möglichst halbe Höhe, also auf einer Kommode oder einem Sideboard. Die Funkwellen breiten sich horizontal aus, stellt den Router also nicht auf den Boden und auch nicht in Zimmerecken.

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WLAN-Router: Schnelle Antworten auf wichtige Fragen (FAQ)

Was für einen WLAN-Router brauche ich?

Das Angebot ist breit, deshalb solltet ihr versuchen, so gut es geht untaugliche Modelle auszusortieren: Wenn ihr einen DSL-Anschluss habt, braucht ihr einen WLAN-Router für DSL, bei TV-Kabel für diesen Anschluss und Glasfaser erfordert wieder andere Modelle. Der Grund ist der verbaute Modem, über das die Internet-Verbindung hergestellt wird. Ansonsten sind auch eingebaute Telefonzentralen sowie Mesh-Funktionen nützlich, um das WLAN auszubauen. Achtet beim Kauf auch auf den WLAN-Standard. Die von der Stiftung Warentest 2020 getesteten Modelle bieten noch Wi-Fi 5, mittlerweile sollte es aber überall Nachfolger mit Wi-Fi 6 geben. Ihr erkennt das auch am oft verwendeten Kürzel „AX“.

Welcher Router hat das stärkste WLAN?

Die getesteten Modelle von Telekom und Asus zeigen bei 2,4 und 5 GHz insgesamt die beste WLAN-Leistung.

Was macht ein WLAN-Router?

WLAN-Router sind heute wahre Multitalente, hauptsächlich übernehmen Sie aber zwei Dinge: Sie spannen ein WLAN bei euch Zuhause auf, über das ihr Computer, Handys, Tablets, TVs und anderen Geräte vernetzen könnt. Außerdem bringt der Router alle angeschlossenen Geräte ins Internet.

Wie kommt man zu WLAN ohne Vertrag?

Internet-Anschlüsse ohne längere Vertragslaufzeiten findet man bei den meisten DSL-Anbietern. In diesen Flex-Tarifen können Sie in der Regel monatlich kündigen. Doch Vorsicht, für diese Flexibilität zahlen Sie auch einen saftigen Aufschlag.

 

So testet die Stiftung Warentest WLAN-Router

Die Fritzboxen überzeugten mit der einfachsten Bedienung. (Bildquelle: GIGA)

Datenübertragung und Handhabung waren mit je 25 Prozent im Test am wichtigsten. Neben WLAN-Geschwindigkeit wurde auch die Datenrate ins Internet sowie über LAN-Kabel und USB getestet. 20 Prozent zahlten auf den Punkt „Sicherheit“ ein, also wie gut die Geräte vor unbefugtem Zugriff geschützt sind, ob es automatische Updates sowie soliden Passwortschutz im Auslieferungszustand gibt. Auch Filter- und Kinderschutzfunktionen fallen in diesen Bereich. Die restliche Note teilen sich Telefonie (10 %), Stromverbrauch (5 %) und Vielseitigkeit (15 %). Verwendete Quellen: Stiftung Warentest (Ausgabe 03/2020)