Google Nest Hub: Preis, Release, technische Daten, Bilder und Video

Stefan Bubeck

Amazons Echo Show bekommt Konkurrenz: Googles erstes Kombigerät aus Smart-Display und intelligentem Lautsprecher ist da. Eine grundlegende Funktion vergleichbarer Wettbewerbsprodukte wurde beim Google Nest Hub (ehemals „Google Home Hub“) allerdings mit Absicht weggelassen.

Home Hub vorgestellt: Damit darf Google auch ins Schlafzimmer.

Ursprünglich 2018 unter dem Namen „Google Home Hub“ vorgestellt, wurde das Smart-Display auf der Google I/O 2019 in „Google Nest Hub“ umbenannt.

Update: Lest auch unseren Test zum Google Nest Hub.

Die Gerätegattung „Smarter Lautsprecher mit Bildschirm“ ist dank Amazon Echo Show, Echo Spot oder dem Lenovo Smart-Display bereits etabliert. Auch der neue Google Home Hub soll in der Wohnung platziert werden und den Alltag erleichtern, etwa indem das Display in der Küche leckere Kochrezepte per Zuruf anzeigt. Fast schon ein Alleinstellungsmerkmal: Beim Nest Hub ist keine Kamera verbaut, die dem Nutzer das Gefühl des Beobachtetwerdens vermitteln könnte. So eignet sich das Gadget vielleicht auch für die Nutzung im Schlafzimmer.

Google Nest Hub: Smart-Home-Steuerung ja, Video-Telefonate nein

Die fehlende Kamera beim Google Nest Hub führt zu seiner größten Einschränkung, denn Video-Telefonate sind mit dem smarten Display nicht möglich. Dafür muss man sich hinsichtlich der Privatsphäre eine Sorge weniger machen: Wo keine Kamera ist, muss man auch keine Linse abkleben.

Die Display-Diagonale des Touchscreens misst 7 Zoll, also vergleichbar mit einem kleinen Tablet. Zudem sind ein Lichtsensor (zur automatischen Anpassung der Display-Helligkeit) und zwei Mikrofone im Bildschirm des Nest Hub verbaut. Darunter, beziehungsweise dahinter befindet sich das Gehäuse, in dem ein Lautsprecher integriert ist.

Der Nest Hub dient auch als Steuerzentrale für das Smart Home, dabei werden neben den Nest-Geräten (z.B. Nest Hello) auch Produkte von Drittanbietern wie Conrad Connect, Philips Hue, TP-Link oder Smanos unterstützt.

Zu guter Letzt kann man mit dem Google Nest Hub natürlich auch Videos angucken, beispielsweise auf Googles eigener Plattform YouTube. Wenn es sein muss, lässt sich das smarte Display auch als digitaler Bilderrahmen nutzen, auf dem dann die Aufnahmen des Sommerurlaubs auf Dauerschleife laufen.

Google Nest Hub: Personalisierte Informationen dank Google Assistant

Wie von Google zu erwarten, spielt künstliche Intelligenz und damit der Google Assistant eine gewichtige Rolle. Der Nest Hub zeigt dem Besitzer allerlei nützliche Informationen an, etwa Termine im persönlichen Kalender, den Wetterbericht oder die Verkehrssituation auf der Strecke zum Arbeitsplatz. Verschiedene Personen im Haushalt werden anhand ihrer Stimme erkannt, sodass unterschiedliche Infos aufgerufen werden können.

Statt mit Buttons, Schiebereglern oder anderen Hardware-Elementen wird der Nest Hub praktisch ausschließlich per Wischgesten oder Sprachsteuerung bedient.

Der mit Android Things betriebene Nest Hub erinnert sehr an ein Tablet, kann ein solches aber nicht vollständig ersetzen: Er hat keinen Akku und vor allem lassen sich keine Apps aus dem Play Store installieren.

Google Nest Hub: Technische Daten

Display 7 Zoll Display-Diagonale, Touch-Unterstützung
Software Android Things
Konnektivität WLAN 802.11 b/g/n/ac (Wi-Fi 5), dual-band (2.4 GHz, 5.0 GHz); Bluetooth 5.0
Verfügbare Farben in Deutschland Schwarz (Karbon), Weiß (Kreide)
Maße 178,5 × 118 × 67,3 mm
Gewicht 480 Gramm
Sonstiges Zwei Mikrofone, Lichtsensor

Google Nest Hub: Preis und Verfügbarkeit

Seit 28. Mai 2019 ist der Google Nest Hub hierzulande für 129 € (UVP) erhältlich.

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Test

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    Frank Ritter

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