Wie löse ich bekannte Google Earth Probleme?

Marco Kratzenberg

Google Earth ist eine Software mit relativ hohen Anforderungen an den Rechner. Eingebaut in den Google Earth Download ist z.B. die Unterstützung sehr hardwarenah programmiertet Treiber für DirectX. Generell soll dadurch die grafische Darstellung schneller und flüssiger werden. Doch teilweise führt genau das zu Problemen.

Andere Probleme liegen in der Speicherverwaltung des Programms begründet. So hilft manchmal nur ein Löschung aller Daten im Cache, um Google Earth wieder dazu zu bewegen, die Bilder richtig anzuzeigen. Zwei weitere bekannte Probleme, die Google Earth immer wieder mal hat, liegen in veralteten Grafikkarten und in einer Beschädigung der Datei myplaces.kml.

Google Earth Probleme mit der Grafik lösen

Auf älteren Rechnern macht Google Earth vor allem dann Probleme, wenn zum einen die Grafikkarte nicht in der Lage ist, die Anforderungen des Problems zu erfüllen. Und zum anderen dann, wenn die Treiber der Grafikkarte veraltet sind. In so einem Fall sollte man versuchen, nach den aktuellsten Treibern für die verwendete Grafikkarte zu suchen. Das hat aber häufig auch keine Verbesserung zur Folge, weil die technischen Voraussetzungen einfach nicht gegeben sind.

Anders sieht es aus, wenn es Probleme in der Art bestehen, mit denen Google Earth auf die Grafikkarte zugreift. Unter Windows geht das mittels zweier unterschiedlicher Techniken. Entweder wird die Schnittstelle OpenGL verwendet, oder aber das Windows-eigene DirectX. Es kommt hauptsächlich darauf an, welche der beiden Schnittstellen der Treiber der Grafikkarte am besten unterstützt.

Zum Glück gerät da der Anwender nicht in die Einstellungsfalle, die es bei solchen Programmen manchmal gibt: Man stellt Option A als Standard ein, will starten und das Programm läuft nicht. Leider kann man es nun nicht mehr starten, um Option B auszuprobieren. Bei diesem Problem unterstützt Google Earth den User durch die Möglichkeit, das Programm gleich im Menü mit der einen oder anderen Einstellung zu starten.

Google Earth Probleme DirectX | winload.de

Gibt es Probleme mit dem Treiber, lässt sich Google Earth auch mit anderen Optionen starten

Im Startmenü befinden sich 3 Startoptionen für Google Earth und dort ist es eben möglich, gleich im Modus für DirectX oder OpenGL zu starten. Klappt das eine nicht, wird das andere laufen. In jedem Fall muss das Programm vor einem Neustart aber vorher geschlossen werden!

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25 verrückte Entdeckungen auf Google Earth.

Google Earth Probleme mit dem Speicher beheben

Speicherprobleme sind eine ganz andere Abteilung bei Google Earth. Und in der Regel liegen sie darin begründet, dass irgendetwas in einer vorherigen Darstellung gründlich schief gegangen ist, aber Google Earth hat sich ausgerechnet das „gemerkt“ und es abgespeichert.

Probleme mit dem Cache lassen sich verhältnismäßig einfach lösen. Im Hauptmenü befindet sich unter „Tools“ der Menüpunkt „Optionen“.

Google Earth Probleme Cache | winload.de

Hat Google Earth Probleme mit dem Cache, so kann der Anwender diesen im Optionsmenü löschen

Das Optionsmenü verfügt über mehrere Kartenreiter, von denen der Zweite (Cache) interessant ist. Hier kann der Anwender nicht nur festlegen, welche Mengen an Cache er im Arbeits- bzw. Festplattenspeicher belegen will. Er kann auch beide Arten des Cache löschen und mit Google Earth quasi bei Null beginnen. Diese Vorgehensweise empfiehlt sich immer dann, wenn es zu seltsamen Darstellungen kommt und sich Ansichtseinstellungen nicht richtig zurücksetzen lassen.

Probleme mit myplaces.kml

In der Datei myplaces.kml speichert Google Earth die persönlichen Favoriten des Programms. Kommt es hier zu Problemen, dann startet Google Earth u.U. gar nicht mehr. In diesem Fall hilft nur eine Radikalkur. Wenn die myplaces.kml beschädigt ist, kann Google Earth diese Probleme nicht mehr allein reparieren. Dann muss der Anwender den kompletten Ordner mit den Anwendungsdaten von Hand löschen und alle abgespeicherten Favoriten aus der Datei sind verloren.

Dabei kommt es immer darauf an, wo sich diese Daten befinden. Unter Windows 7 ist das beispielsweise der Ordner „GoogleEarth“ unter „Benutzer / Benutzername / AppData / LocalLow / Google“. Dieser gesamte Ordner muss gelöscht werden und wird beim nächsten Start von Google Earth neu angelegt, womit die Probleme hoffentlich der Vergangenheit angehören.

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