Die besten RSS-Reader – Windows, Android, iOS, Mac und online

Marco Kratzenberg

RSS-Reader sind eine praktische Möglichkeit, sich gezielt über Neuigkeiten aus bevorzugten Quellen informieren zu lassen. Es gibt sie online und für jedes Betriebssystem. Wir stellen euch in dieser Übersicht einige der besten RSS-Reader vor.

Viele Seiten bieten News-Feeds und mit einem RSS-Reader kann man sie bequem abonnieren, um sie in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren und keine News mehr zu verpassen. Dabei geht es nicht nur um Nachrichtenseiten. Ihr könnt auch Kommentar-Threads verfolgen oder einfach checken, ob sich auf eurer Lieblingsseite etwas geändert hat. RSS-Reader gibt es in vielen Ausführungen und auf allen Systemen findet ihr gute kostenlose Vertreter. Hier ein paar Tipps für jede Plattform.

Online-RSS-Reader

Mal abgesehen davon, dass ihr euren Browser mit Add-ons wie Awesome RSS (Firefox) oder Slick RSS (Chrome) schnell zu einem RSS-Reader machen könnt, bieten euch auch einige Seiten so einen Service an.

Die meisten Seiten wollen euch über kurz oder lang zu einem Abo überreden. So einen Online-RSS-Reader zu betreiben, ist keine banale Sache und mit Kosten verbunden. Aber fast überall bekommt ihr einen Basis-Account angeboten, wie etwa bei NewsBlur.

Dort ist das Angebot generell kostenlos, allerdings sind einige Spezialfeatures (wie etwa die Anzeige ganzer Artikel in Textform) zahlenden Kunden vorbehalten. Die Bedienung ist einfach und überschaubar – obwohl die gesamte Oberfläche englischsprachig ist.

Der generelle Nachteil dieser Art der RSS-Reader: Um zu sehen, ob es neue Nachrichten gibt, müsst ihr dauerhaft eingeloggt sein und den Browser geöffnet haben. Ihr bekommt in den meisten Fällen keine Benachrichtigungen und müsst selbst nachsehen, was es neues gibt. Wenn man also ohnehin am Computer sitzt, lohnen sich die RSS-Reader-Programme.

RSS Reader für Windows, Mac OS und Linux

Das Open-Source-Projekt QuiteRSS bietet einen deutschsprachigen, leicht zu bedienenden RSS-Reader, der auf allen Computersystemen zuhause ist. Ihr könnt damit alle Arten von Newsfeeds abonnieren und werdet, während das Programm im Hintergrund läuft, mit kleinen Benachrichtigungsfenstern über neu angekommene Nachrichten informiert.

Das Programm ist intuitiv zu bedienen und funktioniert in der Standardeinstellung bereits sehr gut. Ihr könnt aber darin unglaublich viele Einstellungen vornehmen, um das Programm zu 100 Prozent an eure Wünsche anzupassen. Die Nachrichten lassen sich wahlweise in einem internen Browser oder eurem Lieblingsbrowser lesen. Die Windows-Version ist sogar portabel, sodass ihr diesen RSS-Reader sogar auf einem USB-Stick mit euch führen könnt. Neben Windows, Mac OS X und Linux unterstützt das Programm sogar noch OS/2!

RSS-Reader für Android und iOS

Unter den Newsreadern hat Feedly einen guten Namen. Ihr könnt online auf das Angebot zugreifen oder die RSS-Reader für Android oder iOS nutzen. Hier wie da unterstützen euch die Apps mit praktischen Features – allerdings englischsprachig. Das ist aber eigentlich auch egal, da ihr mit dem Menü nur selten zu tun habt, nachdem eure News-Feeds einmal eingetragen wurden.

Die Apps sind kostenlos und im Gegensatz zu vielen anderen nicht werbefinanziert. Feeds lassen sich einfach durch die eingebaute Suche oder über die Zwischenablage hinzufügen. Die attraktive Oberfläche zeigt euch die einzelnen Artikel mit Bildern an und bietet dann den Sprung zu einem externen Browser, wenn ihr den internen nicht nutzen möchtet. Ihr könnt Nachrichten speichern oder mit vielen anderen Diensten und Apps teilen. Das Login ist mit Facebook- und Google-Konten möglich, alternativ aber auch mit einem Konto bei Feedly.

Feedly - Get Smarter
Entwickler: Feedly Team
Preis: Kostenlos
Feedly - Smart News Reader
Entwickler:
Preis: Kostenlos

Fazit zu den RSS-Readern

Am bequemsten ist das Lesen von News-Feeds vermutlich nach wie vor am Computer. QuiteRSS ist unaufdringlich, aber hält euch informiert. Wer zwischendurch mal etwas stöbern möchte und Google News zu unpersönlich findet, sollte eine der Apps ausprobieren. Die Online-Angebote im Browser braucht man eigentlich nur noch, wenn man unterwegs ist und sein Handy nicht nutzen kann.

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