Diese Wolke ist ein schwebender Bluetooth-Lautsprecher

Stefan Bubeck

Ja genau: Eine magisch schwebende Wolke, die mit Sound und Licht für Stimmung sorgt. Wir zeigen euch das neueste Projekt von Richard Clarksons Kunst- und Designlabor.

Schwebender Bluetooth-Lautsprecher „Making Weather“ von Richard Clarkson.

Da sind keine Fäden und auch kein gut versteckter Halter: Dieses Lautsprecher-Lampe-Kunstobjekt schwebt tatsächlich einige Zentimeter über einer spiegelnden ovalen Plattform. Möglich ist das mit Hilfe der patentierten Magnet-Technologie des niederländischen Ingenieurbüros Crealev. Das Team um Richard Clarkson hat sich das zu Nutze gemacht und so entstand die Kollaboration „Making Weather“.

Musik und Licht aus der Luft

Die Bodenplatte muss am Stromnetz angeschlossen sein. In der Wolke hingegen steckt ein Lithium-Ionen-Akku, so dass sie ganz ohne Verbindungskabel die Power zum Schweben hat. Sobald man die Konstruktion einschaltet, fängt die Wolke an, langsam zu rotieren. Wenn man sie anstupst, dann federt sie in vertikaler Richtung nach. Die eingebauten LEDs und der Bluetooth-Lautsprecher geben dem Objekt nützliche Eigenschaften.

Making Weather: Schwebender Bluetooth-Lautsprecher in Wolkenform.
Making Weather: Schwebender Bluetooth-Lautsprecher in Wolkenform.

Das Licht reagiert auf die abgespielte Musik und im Zusammenspiel mit der realistisch wirkenden Wolkenform soll ein einzigartiges Erlebnis erzeugt werden. Noch handelt es sich dabei um einen Prototypen – die Kollaborationspartner hoffen auf den Release eines kommerziellen Produkts. Ein zukünftiger Preis wird nicht genannt, man kann aber getrost von mehreren Tausend Euro ausgehen. Der „Vorgänger“, die von der Decke hängende „Smartcloud“, ist aktuell im Richard-Clarkson-Onlineshop für 3.360 Dollar erhältlich.

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Nicht das erste abgefahrene Projekt

Saber: Music Visualizer von Richard Clarkson.

Richard Clarkson hat schon einige interessante Kreationen hervorgebracht, die sich irgendwo zwischen Dekoration und nützlichem Gegenstand ansiedeln. Da wäre beispielsweise das Lichtröhren-Ensemble „Saber“, das als Grafik-Equalizer fungiert und so Sound in Lichtmuster umwandelt. Oder „Nothing“, ein extrem minimalistisches Regal, das sich einfach zusammenstecken lässt.

Meural: Interaktives Kunst-Display.

Für Kunstliebhaber gibt es Meural, ein interaktives Display, das Arbeiten von Edvard Munch, Franz Marc, Piet Mondrian und vielen anderen ins Wohnzimmer bringt.

Quellen: The Verge, Crealev, Richard Clarkson

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