Freeletics: Mein Zwischenfazit nach Woche 4

Kamal Nicholas 14

Vor ca. 4 ½ Wochen habe ich damit angefangen, hochintensiven Sport zu betreiben. Das Programm nennt sich Freeletics, die Ergebnisse lassen sich wirklich sehen und vor allem fühlen.

Freeletics: Mein Zwischenfazit nach Woche 4

Sport ist ja immer so eine Sache. Viele wollen eine „Sommerfigur“ haben oder sich besser in ihrer eigenen Haut fühlen, allerdings sind viele schlicht und einfach zu faul dazu, wirklich etwas dafür zu tun. Stattdessen wird immer wieder auf vermeintliche Wundermittel zurückgegriffen, neue „unglaublich effektive“ Geräte werden gekauft oder aber die Anmeldung im Fitness-Studio wird ausgefüllt. Beliebt sind auch Diäten, die leider in den seltensten Fällen irgendetwas bringen. Vor allem wird man dadurch auch nicht fitter. Ein paar Wochen später sieht die Sache dann oftmals ganz anders aus. Man verfällt wieder den alten Gewohnheiten, macht mal eine Pause von seinem Programm (weil man müde, lust- oder energielos oder einfach nur faul ist) und fängt dann irgendwann (vielleicht) wieder von vorne an.

Bis vor kurzem ging es mir da ganz ähnlich. Mein „Problem“: Ich habe keine Lust auf Fitness-Studios, will mich nicht in einem Verein anmelden und störe mich an festen Terminen, an denen ich mit anderen Sport machen muss. Deshalb habe ich nach einer Alternative gesucht, bei der ich alleine, flexibel und ohne teure Geräte trainieren kann. Im vergangenen Jahr bin ich mit meinem Mini iTry so auf You Are Your Own Gym gestoßen, vor etwas mehr als einem Monat wurde ich dann auf Freeletics hingewiesen.

Freeletics: Alles nur Körpergewicht

Nur mit dem eigenen Körper trainieren und damit auch noch innerhalb kürzester Zeit Erfolge sehen und spüren soll funktionieren? Und ob. Aber noch besser als das: Die Motivation stimmt. Seit 4 ½ Wochen trainiere ich etwa 4 Mal die Woche zwischen 20 und 40 Minuten, nach jeder Session bin ich sowas von kaputt und fühle mich gleichzeitig extrem gut. Jede neue Trainingseinheit kann ich einerseits kaum erwarten, andererseits habe ich ein wenig Angst davor.

Freeletics Screenshots

 

Während der Anfang schon hart war, scheint es mit jeder neuen Trainingseinheit und neuen Trainingsabläufen „schlimmer“ zu werden. Das liegt zum einen daran, dass man seine persönliche Bestleistung steigern will, zum anderen werden aber auch die Übungen immer brutaler (Kentauros ist echt gemein). Und dennoch geht es mir extrem gut mit der ganzen Sache. Während ich vor meiner ersten echten Session (Aphrodite) noch regelrecht Angst hatte (ohne wirkliche Vorfreude) habe ich bezüglich des Trainings (und interessanterweise auch in anderen Lebenslagen) ein besseres Selbstbewusstsein erlangt: Wenn ich mir etwas vornehme, dann kann ich das auch schaffen. Und ich bin immer noch eher am Anfang.

Freeletics-Woche-4

Es ist beeindruckend zu sehen, wie schnell man fitter wird, wenn man sich nur selbst in den Allerwertesten tritt. Ich esse normal, achte aber darauf, dass ich mir keinen Müll reinschaufle (was ich generell aber zu vermeiden versuche). Ausreden, nicht zu trainieren, gibt es nicht, außer natürlich man ist wirklich krank oder verletzt. Müdigkeit, Faulheit, Bequemlichkeit oder die Ansicht, man sei noch nicht fit genug für ein Training wie Freeletics sind selbstgeschaffene Gründe, um nichts zu tun. Und darauf habe ich keine Lust mehr. Deshalb mache ich den Sport jetzt weiter, insgesamt umfasst das Programm 15 Wochen. Und wenn ich mal keine Lust habe, mache ich es einfach ohne.

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