Gabe Newell bestätigt: Valve wird nicht von Microsoft gekauft

Alexander Gehlsdorf

Um mit der Konkurrenz von Sony mithalten zu können, denkt Microsoft offenbar über den Kauf ganzer Studios nach. Neben Electronic Arts sind auch Valve und die PUBG Corp. im Gespräch.

Es steht nicht gut um die Xbox One. Zwar will Microsoft keine offiziellen Zahlen bekannt geben, allerdings schätzen Experten, dass gerade einmal 35 Millionen Exemplare der Konsole verkauft wurden. Von der PlayStation 4 wurden mittlerweile mehr als doppelt so viele Einheiten an den Mann gebracht. Zumindest nach aktuellem Stand hat Sony den Konsolenkrieg gewonnen.

Offenbar hat inzwischen auch Microsoft verstanden, dass der ausbleibende Erfolg auf den Mangel an Exklusivtiteln zurückzuführen ist. Während Sony in diesem Jahr mit Spielen Wie Spider-Man, The Last Of Us 2, God of War oder Shadow of the Colossus die Muskeln spielen lässt, sieht das Line-Up von Microsoft mit Crackdown 3, Sea of Thieves und State of Decay 2 hingegen eher mau aus. Zum Launch der Xbox 360 sah die Auswahl an Spielen noch wesentlich beeindruckender aus.

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Das waren die Launch-Titel der Xbox 360.

Wie Joost van Dreunen, CEO des Marktforschungsunternehmen SuperData Research jedoch vermutet, steht eine große Ankündigung von Microsoft bevor. Gerüchten zufolge handelt es sich dabei um den Kauf von Electronic Arts. Allerdings seien auch Unternehmen wie die PUBG Corp. oder Valve im Gespräch.

Die Gerüchte rund um den Steam-Entwickler konnten inzwischen allerdings von Gabe Newell persönlich dementiert werden. Auf Anfrage eines Fans reagierte der CEO mit einer privaten E-Mail, in der er bestätigt, dass ihm keine etwaigen Übernahmepläne bekannt seien. Die E-Mail wurde im Forum resetera.com veröffentlicht.

In der Vergangenheit konnte Microsoft vor allem mit Bungie als Zugpferd überzeugen, die mit der Halo-Reihe erfolgreiche System-Seller für die Xbox und Xbox 360 entwickelten. 2007 trennten sich die Wege allerdings. Bereits 2014 sicherte sich Microsoft die Rechte an Minecraft für 2,5 Milliarden Dollar.

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