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Agnès Varda: Wer ist das auf der Google-Startseite heute?

© IMAGO / teutopress
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Öffnet ihr heute, am Mittwoch, den 13. Dezember die Google-Suche, seht ihr dort über dem Suchfeld ein buntes Motiv. Es handelt sich um ein „Google Doodle“, mit dem die Suchmaschinenbetreiber immer berühmte Personen aus der Vergangenheit ehren. Das heutige Motiv ist Agnès Varda gewidmet. Wer war das?

Agnès Varda war eine einflussreiche französische Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Fotografin. Sie galt als Pionierin der französischen „Nouvelle Vague“-Bewegung (Deutsch: „Neue Welle“). Dabei handelt es sich um eine Filmrichtung, die den Weg für das moderne Kino ebnete. Geboren am 30. Mai 1928 in Brüssel, Belgien, wuchs sie in Frankreich auf und begann ihre künstlerische Karriere in den 1950er Jahren. Auf dem Doodle ist sie sowohl links als auch rechts abgebildet. Sie wird heute geehrt, da sie am 13. Dezember 2014 mit dem Ehrenpreis für ihr Lebenswerk von der Europäischen Filmakademie ausgezeichnet wurde. Hier könnt ihr euch das Motiv auf der Google-Startseite ansehen.

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Agnès Varda im Google Doodle heute

Bereits mit ihrem Debütfilm „La Pointe Courte“ gelang ihr 1955 der Durchbruch. Vardas innovative Herangehensweise an die Erzählstruktur und ihre Fähigkeit, gesellschaftliche Themen aufzugreifen, brachten ihr Anerkennung und Respekt ein. In den 1960er Jahren etablierte sie sich mit Filmen wie „Cléo de 5 à 7“ und „Le Bonheur“ (1965) als eine der führenden Regisseurinnen in der Filmwelt.

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So sieht die Google-Suche am 13. Dezember 2023 aus (Bildquelle: GIGA)

Agnès Varda war bekannt für ihren unverwechselbaren Stil, der Elemente des Dokumentarfilms mit fiktiven Erzählungen verband. Sie hatte die Fähigkeit, die Wirklichkeit in poetischer Weise einzufangen und dabei die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen zu lassen. Ihr Werk spiegelte eine starke feministische Perspektive wider. Dabei setzte sie sich in vielen ihrer Filme mit sozialen und politischen Themen auseinander.

Agnès Varda, erfolgreiche Regisseurin aus Frankreich

Sie hat keine Filmakademie besucht. Ihr Handwerk hat sich Varda also selbst beigebracht. Daher konnte die Regisseurin ihren eigenen Stil abseits gängiger Normen entwickeln. Im Laufe ihrer Karriere erhielt Varda zahlreiche Auszeichnungen, darunter den „Goldenen Löwen“ der Filmfestspiele von Venedig und einen Ehren-Oscar für ihr Lebenswerk. Auch im fortgeschrittenen Alter blieb sie aktiv und schuf beeindruckende Werke wie „Die Strände von Agnès“ (2008) und „Augenblicke: Gesichter einer Reise (2017).

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Agnès Varda verstarb am 29. März 2019 im Alter von 90 Jahren, hinterließ jedoch ein nachhaltiges Erbe in der Filmwelt. Ihre künstlerische Integrität, Innovationskraft und ihr Engagement für die Darstellung verschiedener Perspektiven haben sie zu einer Ikone des internationalen Kinos gemacht.

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