Android 10 Q: Google will einen der größten Nachteile von Android 9 beheben

Simon Stich 2

Die nächste Version von Android steht vor der Tür und Google arbeitet an letzten Details. Im Vergleich zu Android 9 Pie wird Android 10 Q wohl noch mehr auf Gestensteuerung setzen – und ein nerviges Problem soll endlich aus der Welt geschafft werden.

Android 10 Q: Google will einen der größten Nachteile von Android 9 beheben
Bildquelle: GIGA - Android 9 Pie.

Android 10 Q: Gestensteuerung wird geändert

Mit Android 9 Pie hatte Google vor einem Jahr eine neue und optionale Art der Smartphone-Steuerung eingeführt. Statt auf die drei altbekannten Buttons am unteren Bildschirmrand zu setzen, kam die Gestensteuerung hinzu. Der große Vorteil liegt hier darin, dass der auf dem Display angezeigte Inhalt am unteren Rand mehr Platz bekommt. Allerdings zeigte sich schon nach kurzer Zeit, dass eine bestimmte Wischgeste mit manchen Apps nicht kompatibel ist. Android-Entwickler Chris Banes zufolge hat Google das Problem erkannt und wird es mit Android 10 Q lösen.

So sieht Googles neue Lösung aus:

Bald schon dürfte die fünfte Beta des neuen Androids an Tester verteilt werden. Wie The Verge berichtet, sind die Zurück-Geste beziehungsweise Slider-Menüs hier überarbeitet worden. Für Slider-Menüs muss nicht mehr einfach nur zur Seite gewischt werden. Stattdessen muss der Finger erst den Displayrand kurz berühren, um dann zu wischen. So soll vermieden werden, dass es bei Apps weiter Probleme mit der Kompatibilität gibt. Mit einem einfachen Wisch zur Seite werden bei manchen Apps zum Beispiel Einstellungen geöffnet.

Um weiteren Problemen beim Swipen entgegenzuwirken, wird Google laut 9to5Google eine neue Einstellung einführen. Nutzer können hier die Sensitivität selbst einstellen, falls die gleichen Gesten vom System und einer App quasi doppelt belegt sind.

Android 10 Q: Release im August 2019

Google wird die finale Version von Android 10 Q wohl im August 2019 veröffentlichen. Es ist wieder davon auszugehen, dass Googles Pixel-Smartphones die ersten Android-Handys sein werden, die das Update erhalten. Andere Hersteller werden dann im Laufe der folgenden Monate nachziehen und eine jeweils angepasste Version an die Nutzer verteilen.

Zu den Neuerungen wird unter anderem ein systemweiter Dark Mode, ein Desktop-Modus und überarbeitete Berechtigungen gehören. Auch die Privatsphäre-Einstellungen sollen sich mit Android 10 Q verbessern.

Mehr zum Dark Mode bei Android 10 Q gibt es in folgendem Video:

Android 10 Q: Der "Dark Mode" soll helfen die Akkulaufzeit zu erhöhen.

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Knapp ein Jahr nach dem Release von Android 9 Pie haben offiziellen Zahlen von Google zufolge nur 10,4 Prozent aller Smartphones die aktuelle Version installiert. Viele Handys sind noch mit Android 8 Oreo oder Android 7 Nougat unterwegs. Mit der bald erscheinenden Android-Version 10 Q dürften sich aber immerhin Sicherheitsupdates schneller verteilen lassen.

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