Apple und Samsung sind als Schwergewichte auf dem globalen Technikmarkt schon alte Rivalen. Während etwa in den jeweiligen Heimatmärkten die Entscheidung der Kunden meist ganz klar ist, sieht es in Deutschland anders aus. Macht Apples iPhone die Besitzer glücklicher oder die Android-Smartphones von Samsung?

 
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Neben Preis, Ausstattung und Leistung ist der Kauf eines neuen Smartphones oft auch eine Glaubensfrage – die von den Herstellern gewünschte Markenbindung lässt grüßen. Geht es um moderne Handys kämpfen in Deutschland mehrere Hersteller um die Vormachtstellung und darum, ihre Kunden möglichst zufrieden zu stellen, damit sie bleiben.

Apple und Samsung bei Kundenzufriedenheit fast gleich auf

Auch wenn jüngere Hersteller wie etwa Xiaomi inzwischen kräftig mitmischen, spielt sich vieles zwischen den „alten Hasen“ Apple und Samsung ab. Aber wer hat bei der Kundenzufriedenheit die Nase vorn? Ein recht deutliches Bild zeigt sich beim Blick auf die „sehr zufriedene“ Kundschaft: In der Top-Kategorie kann Apple 68 Prozent der iPhone-Besitzerinnen und -Besitzer überzeugen. Samsung hingegen kommt „nur“ auf 53 Prozent (Quelle: Statista Global Consumer Survey).

„Nur“ zufrieden sind bei Samsung 40 Prozent, bei Apple 26 Prozent der Kunden. Bei den positiv eingestellten Kunden liegen Apple und Samsung also fast gleich auf mit 94 Prozent für den Hersteller aus Cupertino und 93 Prozent für die Südkoreaner:

So zufrieden sind Kunden von Apple und Samsung mit ihren Smartphones (Bildquelle: Statista)

Bei Apple und Samsung dürfte man mit diesen Zahlen ebenfalls zufrieden sein. Immerhin gibt es kaum Kunden, die ernsthafte Probleme mit den Geräten und ihrer Nutzungserfahrung haben. Beim Marktanteil in Deutschland liegt Samsung übrigens deutlich vor Apple mit 39 zu 28 Prozent. Für ein Viertel der Apple-Nutzer kommt ein Wechsel infrage, bei Samsung sind es 23 Prozent.

Bei Samsung gibt es viel mehr als nur Smartphones:

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Konkurrenten und Partner: Samsungs Anteil am iPhone

Dabei konkurrieren die beiden Hersteller nicht nur im Bereich der Smartphones. Auch abseits von iPhones und der Galaxy-Reihe gibt es Reibungspunkte, etwa durch die jeweiligen Smartwatches. Hier macht es für Kunden aufgrund der aufeinander abgestimmten Ökosysteme natürlich Sinn, die Wahl der Smartwatch nach der präferierten Handy-Marke zu treffen – oder anders herum.

Aber nicht nur Konkurrenz spielt eine Rolle zwischen Apple und Samsung, die Hersteller arbeiten auch im großen Stil zusammen. So stammen aktuell etwa die 120-Hz-Displays im neuen iPhone 13 von Samsungs Display-Sparte.