Fitness-Tracker und Smartwatches – sogenannte Wearables – erfreuen sich einer steigenden Beliebtheit, so möchte man meinen. Doch wie hoch ist die Akzeptanz beim Nutzer von Apple Watch und Co. tatsächlich? Jetzt kommt die ganze Wahrheit ans Licht.

Aufklärung verschafft uns eine aktuelle und auch repräsentative Umfrage des Pew Research Center aus den USA. Wenngleich nur US-Amerikaner befragt wurden, so sind die Ergebnisse sicherlich in der Tendenz auch hierzulande übertragbar. Wie viele Menschen nutzen also schon Apple Watch, Fitbit und Co.?

Smartwatch und Fitness-Tracker: Die Wahrheit über die Nutzerbasis

Mehr als ein Fünftel der Befragten tun dies, denn ganze 21 Prozent haben eine Smartwatch oder einen Fitness-Tracker im Einsatz. Damit dürften die Wearables die Nische verlassen haben, sind aber noch lange nicht so populär wie beispielsweise Smartphones. Und wer nutzt die smarten Armbänder?

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Die Chancen stehen ganz gut, wenn man eine junge, gebildete Frau ist und über genügend monetäre Mittel verfügt. Klingt irgendwie nach Klischee der Werbewirtschaft, ist aber tatsächlich so. So verwenden 25 Prozent der Frauen, aber nur 18 Prozent der Männer derartig Geräte. Unter den College-Absolventen sind es 27 Prozent, wer hingegen nur ein High-School-Diplom oder überhaupt keinen Abschluss hat, der besitzt nur mit fünfzehnprozentiger Wahrscheinlichkeit eine Apple Watch oder ein ähnliches Wearable. Auch erhöht sich die Aussicht auf Smartwatch-Nutzung mit dem zur Verfügung stehenden Haushaltseinkommen. 31 Prozent der Befragten die mehr als 75.000 US-Dollar im Jahr zur Verfügung haben, besitzen auch Fitness-Tracker oder Smartwatch. Interessant: Bei den Befragten über 50 haben nur 17 Prozent solche „Spielzeuge“.

Was lernen wir daraus? Wir müssen uns wohl von der Vorstellung verabschieden, dass männliche Nerds und Geeks das Gros der Wearable-Kundschaft ausmacht. Das Gegenteil trifft eher zu. Jung, weiblich, gebildet und finanziell unabhängig. So schauen die Kunden aus.