Erst kürzlich hat Apple sein neues Smartphone-Flaggschiff öffentlich gemacht, die Vorbestellungen laufen auf Hochtouren. Von der Konkurrenz gab es bereits während der Vorstellung Häme. Samsung stichelt gegen das iPhone 13, dabei hat man gute Gründe, sich zurückzuhalten.

 

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Samsung findet's lustig: iPhone 13 Pro (Max) kriegt 120 Hz

Samsung bietet bereits „seit einer Weile“ eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz auf seinen Top-Smartphones an – das ist Fakt. Unstrittig ist auch, dass man darauf stolz ist und dem großen Konkurrenten aus Kalifornien den technischen Vorsprung in dieser Hinsicht gerne vorhält – zuletzt geschehen während der Vorstellung des iPhone 13.

Via Twitter stellt das Samsung-Team fest: Die große Neuerung bei Apples Flaggschiff genießen Samsung-Kunden schon deutlich länger:

Auch über den bei der neuen iPhone-Generation zwar geschrumpften, aber nicht verschwundenen Notch gibt man sich sehr verwundert: „Man stelle sich vor, in 2021 noch einen Notch zu haben“, heißt es in einem weiteren Tweet. Samsung sieht sich überlegen.

Ob das tatsächlich so ist, sei dahingestellt. Überrascht kann man aber auf keinen Fall gewesen sein. Schließlich stammen die OLED-Panels, die Apple in seinen neuen iPhones verbaut, aus zwei Quellen: von LG und Samsung selbst. Weder deren flexible Bildwiederholrate von 10 bis 120 Hz, noch der vergleichsweise große Ausschnitt für die Frontkameraeinheit (Notch) waren Samsung zuvor unbekannt.

User einig: Apples macht's besser spät, aber ausgereift

Wie bei vorherigen Beispielen, zeigt sich hier: So richtig will die Strategie von Samsung, sich auf Kosten Apples zu amüsieren, nicht verfangen. Die Reaktionen der Twitter-User gehen in eine deutliche Richtung, der Tenor: Apple mag nicht schneller gewesen sein, mache es aber besser als Samsung.

iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max erscheinen mit ProMotion, Apples Version der variablen Bildwiederholfrequenz bis 120 Hz. Was die Top-Modelle noch so können, seht ihr im Video:

iPhone 13 Pro: Neues Top-Smartphone vorgestellt

Was bei Kundinnen und Kunden weniger gut ankommt, nimmt in der Regel eher den anderen Weg: So war es etwa als Apple entschied, die 3,5-mm-Klinkenbuchse loszuwerden oder iPhones kein Ladekabel mehr beizulegen.

Beides war richtungsweisend für den Smartphone-Markt und schwappte zu anderen Herstellern, darunter Samsung, herüber. Zumindest im aktuellen Fall werden die Südkoreaner nicht in einigen Monaten Ähnliches vorstellen wie Apple, 120 Hz haben die Samsung-Handys schließlich tatsächlich schon.