Die zweite Welle hat Deutschland voll erwischt: Täglich erreicht die Zahl der Corona-Neuinfektionen neue Rekorde. Was man selbst gegen die Pandemie tun kann, hat Star-Virologe Christian Drosten verraten – und empfiehlt bestimmte Apps, die auf keinem Handy fehlen sollten.

 

Coronavirus: News und Tipps & Tricks, wie ihr die Zeit zu Hause übersteht

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Es sind Zahlen, die Angst machen: Das Robert-Koch-Institut zählt in Deutschland mittlerweile mehr als 18.000 Corona-Neuinfektionen täglich. Trotz aller Maßnahmen geht das Wachstum ungebremst weiter, weshalb nun sogar ein Teil-Lockdown ab dem 2. November verordnet wurde. Ob der funktioniert und wie Deutschland als Ganzes durch die Pandemie kommt, hängt auch an jedem einzelnen. Neben dem Einhalten der AHA-Regeln und der Nutzung der Corona-Warn-App gibt es aber noch ein drittes Mittel, zu dem auch Christian Drosten rät: Kontakttagebücher.

Christian Drosten empfiehlt Kontakttagebücher: Mit Handy-Apps geht es einfacher

„Jeder Bürger sollte in diesem Winter ein Kontakt-Tagebuch führen“, schreibt der Virologe der Berliner Charité in einem Gast-Beitrag für die Zeit. Damit sollen Menschen ihre Kontakte protokollieren, um im Fall eines Positiv-Tests die Nachverfolgung zu vereinfachen. Vor allem Infektions-Cluster sollen damit besser und schneller erkannt werden.

Theoretisch funktioniert die Erstellung eines Kontakttagebuchs auch mit Zettel und Stift. Einfacher und bequemer geht das aber mithilfe von Apps. Für iPhones bietet sich zum Beispiel die App Cluster Diary an, die im App Store kostenlos verfügbar ist und auf gute Bewertungen verweisen kann. Besitzer von Android-Smartphones können hingegen zu Coronika greifen. Auch diese Kontakttagebuch-App ist gratis und bringt mit 4 von 5 Sternen gute Bewertungen mit.

Die AHA-Regeln in aller Kürze: 

Coronavirus: AHA-Regeln der Bundesregierung

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Das Tragen einer Maske gehört zu den effektivsten Mitteln, die Verbreitung des Coronavirus zu stoppen. Die sogenannten „Community-Masken“ sind jedoch nur effektiv, wenn alle mitmachen. Leider ist das oft nicht der Fall. Eigenschutz versprechen hingegen FFP2-Masken. Worauf man beim Kauf von FFP2-Masken achten muss, hat jüngst das ZDF erklärt.