Der ehemals als Facebook bekannte Meta-Konzern will in den umkämpften Smartwatch-Markt einsteigen. Dazu hat man sich wohl etwas ganz Besonderes überlegt: Display und Kameras sollen sich vom Handgelenk abnehmen lassen. AR und VR stehen anscheinend im Mittelpunkt, passend zum Metaverse.

 
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Facebook Watch mit abnehmbarem Bildschirm

Facebook hat sich bekannterweise in Meta umbenannt und arbeitet jetzt am Metaverse, einer virtuellen 3D-Welt. Beim Eintauchen in diese Welt könnte auch eine Smartwatch helfen, die sich ganz anders gibt als bisherige Modelle der Konkurrenz. Einem Bericht zufolge wird sich das Display mitsamt der Kameras abnehmen lassen. Ein entsprechendes Patent hat sich der Konzern bereits gesichert.

In dem jetzt genehmigten Patent spricht der Hersteller von einem „abnehmbaren Kamerablock für ein tragbares Gerät“. Anscheinend sind gleich zwei Modelle geplant, die sich bei Funktionen und Aussehen unterscheiden. Neben einem quadratischen Display soll eine Variante einen runden Bildschirm erhalten. Beim runden Modell lässt sich das Display anscheinend drehen, um die jeweils passendste Kamera auszuwählen (Quelle: LetsGoDigital).

Das Display der intelligenten Uhr soll sich abnehmen lassen. (Bildquelle: LetsGoDigital)

Kameras werden bei der besonderen Smartwatch eine wichtige Rolle spielen. Drei Linsen sollen es werden, die im Display integriert sind. Beschrieben wird eine Telelinse, ein Weitwinkel und ein Zoom-Objektiv. Beim Abnehmen vom Gehäuse stehen die Kameras also weiter für Fotos und Videos zur Verfügung. Von Streaming-Möglichkeiten ist auszugehen, ebenso wie von einer Unterstützung für andere VR- und AR-Systeme. Dazu könnten Head Mounted Displays (HMD) oder Smart Glasses zählen.

Im Video: Das solltet ihr vor dem Kauf einer Smartwatch beachten.

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Smartwatch von Facebook auch ohne Handy-Begleitung

Die Smartwatch soll wohl auch ohne begleitendes Smartphone alle Funktionen voll ausspielen können und eine eigene Mobilfunkverbindung bieten. Darüber hinaus dürften einige Sensoren zur Überprüfung von Gesundheitswerten verbaut werden. Der Konzern könnte sich hier unter anderem für einen Herzfrequenz- und Körpertemperatur-Sensor entscheiden.