Was haben BMW, Arnold Schwarzenegger und der griechische Göttervater Zeus gemeinsam? Könnte vieles sein, in diesem Fall aber ist es der neue Werbespot des Autobauers. Beim Super Bowl heute Nacht sollen E-Autos gezeigt werden, die – so der Tenor – selbst die Götter zufriedenstellen.

 
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Governator wird zu Zeus: BMW macht Schwarzenegger zur Ladesäule fürs E-Auto

Für manche Fans von epischen Monumentalfilmen a la „Exodus“ oder „Zorn der Titanen“ dürfte es ein ordentlicher Wermutstropfen sein, aber inzwischen ist klar, warum Arnold Schwarzenegger – wie unter anderem via Twitter angekündigt – zu Zeus wird:

Der Terminator wird die Hauptrolle im neuen Werbespot von BMW spielen, den der deutsche Autobauer speziell für den Super Bowl in Auftrag gegeben hat. Damit stellen die Bayern neben Schwarzenegger als Zeus, Ralf Moeller als Poseidon und Salma Hayek Pinault in der Rolle der Hera gleich zwei neue Elektroautos für den amerikanischen Markt vor.

Aber zurück zum Spot, zu sehen oben im Video: Zeus und Hera verbringen ihren wohlverdienten Ruhestand vom anstrengenden Götterdasein in Kalifornien. Dort braucht der griechische Göttervater seine mächtigen Blitze nur noch, um hin und wieder den Nachbarn die Akku-Heckenschere oder das Elektro-Golfcart aufzuladen. Da kann einem das Renterleben schon mal öde werden.

Die Lösung – ihr ahnt es schon – ist ein nagelneuer Elektro-BMW, genauer das E-SUV iX. Nach BMWs Bezeichnung ist dieser streng genommen ein SAV (Sports Activity Vehicle). Die Implikation ist klar: ein E-Auto für den aktiven Lifestyle, mit dem Hera ihrem Göttergatten Energie und Lebensfreude zurückgibt – ganz schön viel verlangt von einem Auto.

BMW wählt für Elektroautos die ganz große Bühne

Dem US-Marktstart hätte man kaum eine größere Bühne geben können. Die Übertragung des Super Bowls ist Jahr für Jahr eines der größten Medienereignisse der Welt. „Es gibt nur eine Person auf dem Planeten, der von sich sagen könnte, Zeus zu sein, und das ist Arnold. Und es gibt nur eine Marke, die würdig ist, die ultimative E-Auto-Maschine genannt zu werden, und das ist BMW“, meint Rich Silverstein, Mitgründer der Produktionsagentur für den BMW-Werbespot (Quelle: BMW).

Mit weniger Superlativen will man sich bei BMW offenbar nicht zufrieden geben. Ob die neuen BMW-Modelle – Marktstart ist im nächsten Monat auch für den BMW i4 Gran Coupé – die amerikanischen Kunden zufriedenstellen, muss sich zeigen.

In Deutschland können beide Stromer bereits bestellt werden. BMW-Kunden müssen allerdings wegen der Chipknappheit auf manche Funktionen verzichten. Das inzwischen älteste E-Auto soll im Sommer vom Markt genommen werden.