Netflix bietet jetzt auch ein günstiges Abo an, das 4,99 Euro im Monat kostet. Dafür müssen Nutzer Werbung über sich ergehen lassen – und einen weiteren Nachteil gibt es auch, wie eine neue Untersuchung zeigt: Es stehen deutlich weniger Filme und Serien im Netflix-Werbeabo bereit, als zuvor noch gedacht.

Netflix-Werbeabo ohne Netflix Originals

Seit Anfang November steht in Deutschland eine neue Variante des Netflix-Abos bereit. Für 4,99 Euro im Monat lassen sich Filme und Serien auf der Streaming-Plattform mit kleineren Werbeunterbrechungen anschauen. Werbespots mit einer Länge zwischen 15 und 30 Sekunden sind hier vorgesehen. Zudem ist die Auflösung geringer als bei den teureren Abos.

Davon abgesehen zeigt sich jetzt immer deutlicher, dass einige Filme und Serien im Netflix-Werbeabo schlicht fehlen. Einer neuen Untersuchung zufolge stehen viele Netflix Originals, also Eigenproduktionen, nicht zur Verfügung. Laut dem Portal JustWatch fehlen 71 Serien und fast 1.000 Spielfilme beim Werbeabo. Serien wie Arrested Development, House of Cards oder Spy Kids sind ebenso wenig zu finden wie Produktionen von Dreamworks Animation (Quelle: Golem.de).

Netflix hatte zuvor noch erläutert, dass beim Werbeabo aus lizenzrechtlichen Gründen manche extern eingekauften Filme und Serien nicht zur Verfügung stehen können. Das passt allerdings nicht damit zusammen, dass anscheinend auch einige Netflix Originals nicht Titel des günstigen Abonnements sind.

Es muss nicht immer Netflix sein, wie der große Streaming-Vergleich zeigt:

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Günstiges Netflix-Abo: Weniger Inhalte als gedacht

Einer anderen Untersuchung von Werstreamt.es zufolge soll der Katalog beim Werbeabo nicht ganz so löchrig sein. Hier ist nur von 80 Serien und 102 Filmen die Rede. Beide Streaming-Portale stimmen nicht nur miteinander nicht überein, sondern es finden sich wohl auch einige Fehlinformationen. Das ist allerdings kein Wunder, bedenkt man, dass Netflix seine Kataloge laufend aktualisiert und die Untersuchungen nur Momentaufnahmen sind. So oder so, Netflix-Chef Ted Sarandos hatte zuvor angegeben, auch beim günstigen Abo möglichst viele Filme und Serien anbieten zu wollen.