Der neue iMac 2021 ist zwar eine Augenweide, jedoch eine „Unart“ hat Apple dann doch vom Vorgänger übernommen. Ein Zubehörhersteller zeigt nun, wie es besser geht und bietet geplagten Nutzerinnen und Nutzern eine praktische Lösung an.

 

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Noch immer befinden sich die Anschlüsse auch beim aktuellen iMac mit M1-Chip grundsätzlich auf der Rückseite – mit Ausnahme des Kopfhöreranschlusses, der jetzt seitlich im Gehäuse steckt. Schaut so zwar schick und aufgeräumt aus, ist in der Praxis aber eher lästig, denn „blind“ benutzen können wir die Ports so nicht oder kaum. Besser wäre es doch, häufig benutze Anschlüsse direkt auf der Vorderseite zu haben.

Für den neuen iMac: Hub verlegt Anschlüsse nach vorn

Dies dachte sich auch der Zubehörhersteller Hyper und stellt jetzt gleich zwei passende USB-C-Hubs für den iMac 2021 vor (Quelle: Hyper). Die werden direkt unterhalb des Displays angebracht und verlegen die Anschlüsse so kurzerhand nach vorn. So muss der jeweils benötigte Port nicht lange gesucht werden und steht direkt zur Verfügung. Damit es sich auch perfekt ins Bild einfügt, werden beide Hubs gleich mit farblich passenden Blenden ausgeliefert.

Nicht nur farblich passend: Hier zu sehen der 6-in-1-Hub mit HDMI und SD-Kartenleser (Bild: Hyper).

Der 5-in-1-Hub verfügt über folgende Anschlüssen: 2 x USB-C 5Gbps, 2 x USB-A 5Gbps und 1x USB-A 5Gbps mit der Unterstützung von 7,5 Watt. Kostenpunkt knapp 50 US-Dollar. Etwas spezieller und auch leicht teurer (knapp 80 US-Dollar) ist da schon der 6-in-1-Hub. Der bietet nämlich nicht nur leistungsfähigere USB-C und USB-A-Anschlüsse mit 10Gbps, sondern auch einen HDMI-Port (4K60Hz) und einen SD-Kartenleser für SD UHS-I und MicroSD UHS-I. Letzteren hatte Apple ja beim neuen iMac kurzerhand „vergessen“ mit einzubauen. Aktuell gibt's die USB-C-Hubs direkt beim Hersteller, demnächst sicherlich auch hierzulande bei Amazon und Co.

Was der aktuelle iMac so alles bietet, sehen wir im folgenden Video:

Im Video: Apple präsentiert den iMac 2021

Das Prinzip ist schon bekannt

So ganz neu ist das Prinzip aber nicht, denn schon für den Vorgänger gab es beispielsweise von Satechi (bei Amazon ansehen) eine vergleichbare Hub-Lösung, die Anschlüsse direkt nach vorne verlegt. Jetzt gibt's die praktische Option endlich auch für den modernen Nachfolger des All-in-One-Rechners.