Ob für den Weg zur Arbeit, bei der Fahrt in den Urlaub oder im alltäglichen Hin und Her – viele Menschen sind auf ihr Auto angewiesen und darauf, dass es zuverlässig funktioniert. E-Auto-Pionier Tesla kann in dieser Hinsicht nicht überzeugen – wie auch einige deutsche Marken.

 
Tesla
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Es gibt heutzutage vieles, was ein Auto können muss. Nur fahren ist längst nicht mehr ausreichend. Diverse Assistenzsysteme, Navigation, Zusatzfunktionen, am besten noch ein umfassendes Multimedia-Erlebnis mit an Bord, das wünschen sich viele Autokäufer. Doch alte Werte sind damit nicht passé. Noch immer weit vorn: die Verlässlichkeit, schließlich muss das Auto funktionieren.

Tesla durchgefallen: Vorletzter Platz in punkto Zuverlässigkeit

Im Test der US-Verbraucherorganisation Consumer Reports fallen die E-Autos aus Kalifornien in dieser Kategorie allerdings krachend durch. Von 28 Marken landet Tesla in diesem Jahr auf dem vorletzten Platz mit 25 von 100 vergebenen Punkten (Quelle: Consumer Reports). Angeführt wird die Liste der verlässlichsten Automarken in den USA von Lexus (76 Punkte), es folgen Mazda (75) und Toyota (71). Als bestplatzierte deutsche Marke schafft es Mini auf Platz 10 (60).

Für die Auswertung greift Consumer Reports dem Namen entsprechend auf Verbraucherumfragen unter den Mitgliedern zurück. Bewertet werden nur Marken mit ausreichender Datengrundlage für mindestens zwei Modelle. Dabei fällt in diesem Jahr auf: Teslas schlechtes Ergebnis ist Teil eines Trends, denn E-Autos schneiden generell schlechter ab. Die Kalifornier sind die einzige reine Elektro-Marke im Ranking.

E-Autos sind fehleranfälliger, aber das liegt nicht am Antrieb

Als Grund für die miese Performance, speziell von E-SUVs – über verschiedene Marken hinweg die unzuverlässigste Fahrzeugklasse –, gilt allerdings nicht der Elektroantrieb. Stattdessen führt Consumer Reports das schlechte Abschneiden auf die sonstige Elektronik zurück. E-Autos speziell aus dem Premium-Segment seien so voll mit zusätzlichen Komponenten und den neuesten Extrasystemen, dass die Fehleranfälligkeit steige.

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Tesla ist allerdings nicht der einzige große Name auf den hinteren Plätzen. Auf Platz 28 von 28 landet erstaunlicherweise Lincoln, bekannt für die Staatskarossen des US-Präsidenten. Auch deutsche Hersteller bekleckern sich nicht unbedingt mit Ruhm: Mercedes schafft nur Platz 23, eine Position vor VW auf 24, Audi und BMW liegen im Mittelfeld. Im Durchschnitt gelten asiatische Marken als zuverlässigste Wahl beim Kauf eines neuen Autos.