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Meilenstein bei Tesla: Ladestationen nehmen große Hürde

Tesla baut sein Netzwerk an eigenen Ladestationen weiter auf. (© Pixabay / Blomst)
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Tesla baut sein Ladenetz weiter aus. Die Zahl der Stationen für die amerikanischen E-Autos wächst immer weiter. Jetzt ist in Europa eine große Hürde gefallen. Deutsche Tesla-Fahrer, aber nicht nur die, stehen besonders gut da.

Tesla nimmt Hürde: Deutschland führt bei Ladestationen in Europa

Für Tesla geht es voran: Der E-Auto-Pionier aus den USA macht nicht nur Fortschritte beim Verkauf seiner beliebten Stromer, sondern webt auch ein immer dichter werdendes Ladenetz weltweit. In Europa hat der Ausbau des Supercharger-Netzes jetzt einen weiteren Meilenstein hinter sich gelassen.

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Über 10.000 Ladesäulen bietet Tesla inzwischen, an knapp 900 Standorten verteilt über 30 europäische Länder. Ganz vorn ist dabei Deutschland mit über 140 Standorten, gefolgt von Frankreich mit mehr als 120 und dem Vereinigten Königreich mit rund 100 Supercharger-Stationen (Quelle: Insideevs). Damit soll rund ein Drittel der weltweiten Supercharger in Europa stehen.

Dass diese Grenze jetzt hinter Tesla liegt, feiet der E-Auto-Hersteller mit einem Twitter-Post, der den Fortschritt in einer Grafik zeigt:

Die Zahlen zeigen aber auch, dass die 30 Länder sehr unterschiedlich abgedeckt sind. Auch der Blick auf Teslas Supercharger-Karte beweist: Im Westen sieht es deutlich besser aus für Tesla-Fahrer, während in osteuropäischen Ländern oder sogar in Skandinavien die Abdeckung viele Lücken hat. Tesla wird beim Ausbau nach starken Absatzmärkten entscheiden. Wo kaum Teslas fahren, braucht man auch kaum Ladesäulen.

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Für Tesla-Fahrerinnen und -Fahrer ist der weitere Ausbau des Ladenetzes eigentlich eine gute Nachricht, die aber längst nicht mehr so positiv aufgenommen werden dürfte wie etwa noch vor einem Jahr. Denn Tesla hat die Preise für Ladestrom seit dem empfindlich angehoben. Zwischen 69 und 71 Cent pro kWh kostet der E-Auto-Strom aktuell in Deutschland.

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Hohe Strompreise vermiesen Tesla-Fahrern den Ladestopp

Doch nicht nur Tesla-Fahrer können inzwischen an den Superchargern laden. Teilweise hat Tesla sein Ladenetz auch für Elektroautos anderer Marken geöffnet. Auf die kommen allerdings noch einmal deutliche teurere Preise von 85 Cent/kWh für spontane Ladestopps zu. So mag der fortschreitende Ausbau für Tesla ein Erfolg sein. Solange E-Auto-Fahrer in der aktuellen Teuer-Phase anderswo aber deutlich günstiger laden können, dürfte die Auslastung der Supercharger nicht im gleichen Maße zunehmen.

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