Von der Fast-Pleite zum wertvollsten Unternehmen der Welt: Apples jüngere Geschichte ist beeindruckend. Grundlage des gigantischen Erfolgs ist das iPhone. Doch auch das Kult-Handy wird nicht ewig ein Kassenschlager bleiben. Apple arbeitet bereits am Nachfolger – und der bereitet aktuell Kopfschmerzen.

 
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In seiner Zeit als Apple-Chef hat Tim Cook das Unternehmen breiter aufgestellt: Von der Apple Watch über die AirPods bis hin zu neuen Bezahldiensten wie AppleTV+ oder Apple Arcade. Die Produkt- und Servicepalette des US-Konzerns ist so groß wie nie. Trotz der Diversifikation bildet das iPhone aber noch immer das Brot- und Buttergeschäft bei Apple. Daran dürfte sich auch in Zukunft nicht viel ändern. Denn ausgerechnet das Produkt, das von vielen als iPhone-Nachfolger gesehen wird, kämpft aktuell mit Problemen: Apples AR-Brille.

Apples AR-Brille: Entwicklerteam arbeitet isoliert

Medienberichten zufolge soll die Entwicklung der smarten Brille nicht so vorankommen, wie man sich das in Cupertino wünscht. Die Gründe dafür sind vielfältig: So soll etwa das Entwicklungsteam vergleichsweise isoliert vom Rest der Apple-Belegschaft arbeiten müssen, die Büros seien außerdem mehrere Kilometer weit vom Apple Campus entfernt. (Quelle: The Informationen via Apple Insider). Besuche von Apple-Chef Tim Cook kommen nur „selten“ vor, heißt es. Und Mike Rockwell, der das Team führt, soll innerhalb Apples um die notwendige Hilfe kämpfen müssen.

Jony Ive hat sein Veto eingelegt

Seit 2016 soll Apple an der smarten Brille, die von manchen auch „Apple Glasses“ genannt wird, arbeiten. In der Zeit soll das grundlegende Konzept mehrmals geändert worden sein. Anfängliche Prototypen basierten auf klassischen VR-Brillen wie etwa der HTC Vive. Dagegen soll aber der ehemalige Apple-Chefdesigner Jony Ive sein Veto eingelegt haben. Ive fürchtete, dass eine klassische VR-Brille die Nutzer zu sehr von der Außenwelt abschneiden und alles andere als schick aussehen würde. Das führte schließlich zur Idee der AR-Brille.

Auf technischer Seite wurden ebenfalls Ideen verworfen. Ursprünglich wollte das Team zum Beispiel wechselbare Akkus integrieren, damit die Träger die AR-Brille stundenlang und ohne Unterbrechung nutzen konnten. Davon soll Apple mittlerweile Abstand genommen und einen fest verbauten Akku integriert haben, der eine Laufzeit von „mehreren Stunden“ bieten soll.

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Release 2023 noch immer möglich

Immerhin: Trotz der Probleme sei ein Release in der zweiten Jahreshälfte 2023 noch immer denkbar, glauben die Insider. Zumindest in diesem Jahr erhält also das iPhone wieder die ungeteilte Aufmerksamkeit der Apple-Welt.