Samsung hat mit der Galaxy Watch 4 eine Smartwatch vorgestellt, mit der ich schon gar nicht mehr gerechnet habe. Eine wirklich gut ausgestattete Smartwatch, die perfekt mit einem Android-Smartphone zusammenarbeiten kann. Für mich gibt es gute Gründe umzusteigen. Eine Analyse von Peter Hryciuk.

 

Samsung Electronics

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Samsung Galaxy Watch 4: Viele Gründe sprechen für den Kauf

Aktuell besitze ich noch die Samsung Galaxy Watch Active 2. Eine wirklich schöne Smartwatch, die ich gerne täglich trage. Damit kann ich meine Radtouren tracken, den Blutdruck messen und sogar ein EKG aufzeichnen. Tizen als Betriebssystem fühlte sich aber immer etwas aufgesetzt an. Mit Wear OS 3.0 ändert sich das. Die neue Samsung Galaxy Watch 4 wird zur Android-Smartwatch und damit perfekt im Zusammenspiel mit einem Android-Handy. Doch es gibt noch mehr Gründe dafür, wieso ich umsteigen werde:

  1. Preis-Leistungs-Verhältnis: Mit einem Preis von ab 269 Euro ist die Samsung Galaxy Watch 4 überraschend „günstig“. Ich hatte jetzt mit Preisen von ab 400 Euro gerechnet. Für die größere Version entsprechend mehr. Doch die Galaxy Watch 4 mit 44 mm und LTE kostet mit 349 Euro (bei Amazon anschauen) in meinen Augen nicht zu viel. Wer vorbestellt, bekommt sogar noch 150 Euro Samsung-Pay-Guthaben. Ein unschlagbares Angebot. Mit der Zeit wird der Preis aber fallen. Der Preisverfall bei Samsung-Produkten ist extrem hoch. Wer wartet, kann also sparen.
  2. Design: Ich finde die Samsung Galaxy Watch 4 einfach schön. Besonders die grüne Ausführung hat es mir sofort angetan. Früher hatte ich eine Samsung Gear S3 mit drehbarer Lünette. Die war mir aber schon immer zu wuchtig, sodass ich die kleinere und zurückhaltendere Samsung Galaxy Watch Active 2 zu schätzen gelernt habe. Ich mag auch das neue Armband, das den Bereich zwischen dem Uhrengehäuse und Armband schließt. Schnörkellos schön. Das gefällt mir.
  3. Android-Ökosystem: Wie eingangs schon erwähnt, läuft die Samsung Galaxy Watch 4 nun mit Wear OS 3.0 und damit Android. Google und Samsung haben das Betriebssystem zusammen entwickelt. Hat man ein Android-Smartphone, werden Smartwatch-Apps automatisch auf der Uhr installiert, wenn man die Handy-App installiert. Vorausgesetzt es ist eine Smartwatch-App vorhanden. Doch auch die Benachrichtigungen und das Zusammenspiel werden einfach besser. Hat man dann noch ein Samsung-Handy, werden sogar Einstellungen der One UI übernommen.
  4. Google-Dienste: Entsprechend hat man auch Zugriff auf alle Google-Dienste – zumindest fast. Der Google Assistant ist noch nicht fertig, kommt aber noch. Bixby ist als Alternative installiert. YouTube Music kommt auch bald. Google Pay ist schon da und Google Maps ebenfalls. Alles, was ich von der Galaxy Watch Active 2 kenne, ist schon da oder kommt bald.
  5. Entwickler wachen auf: Die Zusammenarbeit von Samsung und Google sorgt dafür, dass die Entwickler von Wear-OS-Apps aufwachen. Spotify bietet beispielsweise endlich eine Offline-Funktion an. Ich bin mir sicher, dass da noch viel weitere Apps folgen, die bisher fehlen.
  6. BioActive-Sensor: Die Samsung Galaxy Watch 4 hat mit dem BioActive-Sensor eine neue Funktion erhalten, welche die Körperzusammensetzung messen kann. Alle neuen Gesundheitsfunktionen von Smartwatches begeistern mich und diese ist, genau wie die Messung des Blutdrucks und EKGs, wirklich praktisch.

Im Video stellen wir euch die neuen Samsung-Uhren vor:

Samsung Galaxy Watch 4 im Hands-On

Samsung Galaxy Watch 4: Was gegen den Kauf spricht

Die Samsung Galaxy Watch 4 funktioniert nur noch mit Android-Smartphones, die Google-Dienste unterstützen. Wer also ein Huawei-Handy mit Android hat, aber keine Google-Dienste, kann die Uhr nicht nutzen. Damit wird auch das iPhone ausgeschlossen. Wobei es wohl sehr selten vorkommen sollte, dass ein iPhone-Nutzer eine Samsung-Smartwatch hat.

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