Für den Pay-TV-Anbieter Sky müssen Kunden ab Dezember tiefer in die Tasche greifen. Ganz so schlimm, wie zunächst befürchtet wurde, ist es dann aber doch nicht. GIGA klärt auf, welche Sky-Kunden von der bestätigten Preiserhöhung betroffen sind.

 

Sky Deutschland

Facts 
Update, 08.10.2020: Zunächst hieß es, dass alle Kunden von Sky Deutschland ab dem 1. Dezember 2020 mehr für den Dienst bezahlen müssen. Nun gibt Sky gegenüber Teltarif bekannt, dass die Preiserhöhung nur für solche Kunden gilt, die derzeit einen Vorteilspreis nutzen. Sky-Ticket-Kunden sind von der Erhöhung ebenfalls ausgeschlossen. Kunden mit Standardpreis wird nach Ende ihrer Vertragslaufzeit angeboten, in die neue Preisstruktur zu wechseln. Wer damit nicht einverstanden ist, der kann vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.

Originalartikel:

Sky erhöht Preise um mehrere Euro

Nach und nach wird immer deutlicher, welche Veränderungen es nun genau bei Sky Deutschland geben wird. Hatte es bei der Ankündigung im Juli noch geheißen, dass die Preise mitunter gesenkt werden sollen, ist jetzt keine Rede mehr davon. Ganz im Gegenteil: Ab dem 1. Dezember 2020 werden Kunden des Pay-TV-Anbieters deutlicher zur Kasse gebeten. Zu Beginn des nächsten Jahres wird es dann nochmal etwas teurer.

Jetzt zu DAZN wechseln

Kunden, die derzeit 34,11 Euro für ihr Paket bezahlen, sollen ab Dezember gleich 36,50 Euro auf den Tisch legen. Pro Monat ergibt sich so ein Zuschlag von 2,39 Euro, auf das Jahr gerechnet sind es 28,68 Euro. Ab dem 1. Januar 2021 könnte es dann erneut eine Erhöhung geben, falls die zwischenzeitlich gesenkte Mehrwertsteuer von 19 auf 16 Prozent wieder angehoben wird.

Sky hat die Preiserhöhung seinen Kunden noch nicht offiziell erklärt, doch laut einem Bericht von Caschys Blog sollen „gestiegene Gesamtkosten“ der Grund dafür sein, warum die Preise nach oben gehen. Man müsse wegen der technischen Infrastruktur und wegen gestiegener Preise bei Lizenzen nun mehr verlangen.

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Sky wird teurer: Kunden erhalten Sonderkündigungsrecht

Falls Stammkunden von Sky mit der Preiserhöhung nicht einverstanden sind, können sie ihren Vertrag kündigen. Dazu wird ihnen ein außerordentliches Kündigungsrecht eingeräumt, das ab sofort und bis zum 30. November 2020 gilt. Ab dem 1. Dezember 2020 ist die Kündigung dann wirksam. Der Pay-TV-Anbieter warnt allerdings davor, dass man Vorteilspreise verlieren würde. Rückholangebote soll es auch nicht geben.

Insbesondere Fußballfans sollten sich überlegen, ob eine Kündigung von Sky und ein Schritt zu DAZN vielleicht lohnenswerter ist. Spiele der UEFA Champions League werden nur zum Teil bei Sky zu sehen sein, während sich DAZN ein sehr viel größeres Paket gesichert hat.