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Steam Deck OLED besser als erwartet: Valve hat einen Vorteil geheim gehalten

Das OLED-Modell des Steam Decks hat einen geheimen Vorteil. (© GIGA)
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OLED-Display, ein größerer Akku, eine höhere Bildwiederholfrequenz – Valve hat beim OLED-Modell einige Kritikpunkte des Originals in Angriff genommen. Doch es gibt noch einen weiteren Vorteil, der bislang nicht zur Sprache kam: Das Display bietet im Vergleich zum Original geringeren Input-Lag. 

Steam Deck OLED hat weniger Input-Lag

Auf ein deutlich leistungsstärkeres Steam Deck müssen PC-Spieler zwar weiterhin verzichten, doch mit dem OLED-Modell hat Valve vor einigen Tagen immerhin eine überarbeitete Version des Originals herausgebracht.

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Die Verbesserungen können sich sehen lassen. Neben dem OLED-Display hat Valve auch die Akkulaufzeit verbessert, die Bildwiederholfrequenz von 60 auf 90 Hz erhöht, aktuellere Bluetooth- und WLAN-Module verbaut und dem OLED-Steam-Deck sogar einen stromsparenderen Chip verpasst.

Doch über eine besonders wichtige Verbesserung hat Valve bei der Ankündigung kein einziges Wort verloren: Das OLED-Modell des Steam Decks hat deutlich weniger Input-Lag als die LCD-Variante. Das macht sich dadurch bemerkbar, dass auf dem Bildschirm die Aktion schneller ausgeführt wird, die ihr über euren Knopfdruck ausgelöst habt. Gebt ihr beispielsweise einen Schuss über den rechten Trigger ab, seht ihr den Schuss ein paar Millisekunden eher auf dem OLED-Modell.

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Das Spiel fühlt sich in der Folge etwas responsiver an, was euch vor allem in schnellen Shootern und Action-Spielen einen Vorteil verschaffen kann.

Die Technik-Experten von Digital Foundry sind auf dieses Phänomen gestoßen und haben die mitunter großen Unterschiede in Form eines Videos dokumentiert:

Steam Deck OLED vs. LCD: So groß ist der Unterschied

Bei gleichem FPS-Limit und Bildwiederholfrequenz liegt das OLED-Modell im Schnitt zwischen 10 und 20 ms vor dem LCD-Modell. Wird das OLED-Modell voll ausgefahren – kann also die 90 FPS bei aktiviertem 90-Hz-Modus erreichen – liegt der Unterschied zum 60-Hz-Modus des LCD-Steam-Decks bei maximal 32,5 ms.

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Zur Orientierung: Beim LCD-Modell gab es bei diesem Test insgesamt einen Input-Lag von 97,7 ms, das OLED-Modell erreichte hier einen Wert von 65,2 ms – es reagierte also rund 33 Prozent schneller. Das ist vor allem in Shootern spürbar. Alle Testwerte hat Digital Foundry auf Eurogamer übersichtlich für euch zusammengetragen.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen FPS und Hertz? Wir erklären es euch in den TECHfacts:

TECHfacts: FPS vs. Bildwiederholrate Abonniere uns
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Digital Foundry testete zwei Spiele: Doom Eternal und Crysis 3 Remastered. Wer hauptsächlich langsamere Spiele zockt, wird diesen Unterschied wahrscheinlich nicht so stark wahrnehmen. Für potenzielle Käufer des Steam Decks dürfte dieser Pluspunkt jedoch eine wichtige Rolle spielen.

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