Bei Microsoft steht bald nicht nur der Release von Windows 11 an, sondern passend dazu auch das Surface Pro 8. Vorab ist dazu nicht viel aufgetaucht, da Microsoft die Geheimhaltung sehr stark beachtet. Jetzt wurde aber bekannt, dass Microsoft uns beim Display und den Anschlüssen große Wünsche erfüllt.

Surface Pro 8: 120-Hz-Display, Thunderbolt und SSD-Wechsel

Diese Woche ist es soweit: Am Mittwoch wird Microsoft mit dem Surface Pro 8 ein neues High-End-Tablet mit Windows 11 vorstellen. Die Erwartungen an das neue Tablet waren bisher nicht sehr groß. Immerhin hat Microsoft Jahr für Jahr uns immer wieder erklären wollen, wieso man Funktionen nicht einbaut. Beim Surface Pro 8 soll es wohl anders sein. Gleich drei Wünsche werden erfüllt:

  1. So soll das nun etwas größere 13-Zoll-Display im Surface Pro 8 eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz besitzen. Damit würde die Darstellung unter Windows 11 in bestimmten Situationen deutlich flüssiger sein. Ein wirklich nettes Upgrade, das man nicht unbedingt braucht, es aber nicht mehr missen möchte, wenn man es einmal genutzt hat.
  2. Zudem soll Microsoft wohl gleich zwei USB-C-Ports mit Thunderbolt einbauen. Dafür soll aber wohl der vollwertige USB-Anschluss wegfallen.
  3. Die SSD kann wohl ausgetauscht werden. Statt den internen Speicher zu verlöten, wie es bisher immer der Fall war, soll man wie bei einem Notebook Zugriff auf den M.2-Slot erhalten. Damit würde sich die Nachhaltigkeit des Tablets wirklich stark verbessern.

Optisch soll sich auch was tun, wie der Leaker in einem Bild auf Twitter zeigt:

Ansonsten bekommt das Surface Pro 8 natürlich Intel-Prozessoren der 11. Generation. Das Surface Pro 8 wirkt durch den schmalen Rahmen um den Bildschirm etwas kompakter. Zudem lässt sich der Stift jetzt oberhalb des Tastatur-Covers einlegen. Geht bei der Optik also alles eher in Richtung Surface Pro X, was zu begrüßen ist.

Im Video vergleicht Microsoft das Surface-Tablet mit dem MacBook:

Microsoft vergleicht das Surface Pro 7 mit dem MacBook Pro

Surface Pro 8: Wird es teurer?

Wenn man bedenkt, dass das Surface Pro 8 im Vergleich zum Surface Pro 7 (zum Test) ordentlich aufgerüstet wird, muss man fast schon davon ausgehen, dass der Preis steigt. Preise von über 1.000 Euro für die kleinste Version halten wir für realistisch. Am Mittwoch gibts die Antwort darauf.