Zumindest in einem Bereich läuft es für Huawei noch hervorragend: HarmonyOS. Das eigene Betriebssystem, das als Android-Alternative auftrifft und auf allen mobilen Geräten laufen kann, erfreut sich weiterhin extrem großer Beliebtheit. Huawei feiert einen wichtigen Meilenstein.

 

Huawei

Facts 

Huawei: HarmonyOS erreicht 100 Millionen Upgrades

Jetzt hat es Huawei wirklich geschafft. HarmonyOS läuft mittlerweile auf über 100 Millionen Geräten. Die Ambitionen waren groß und wurden nun in wenigen Monaten nach der offiziellen Verfügbarkeit des Upgrades in China erreicht:

Das Ziel, 300 Millionen HarmonyOS-Upgrades bis Ende 2021 zu erreichen, scheint absolut machbar, wenn das Tempo so bleibt. Für über 100 Huawei- und Honor-Smartphones und -Tablets steht das Update mittlerweile schon zum Download bereit. Teilweise auch für uralte Geräte, die Huawei so auf das neue Betriebssystem aktualisiert. Besonders für Besitzerinnen und Besitzer von alten Android-Handys, die seit Jahren keine Updates mehr erhalten, ist der Anreiz natürlich groß, auf ein brandneues Betriebssystem umsteigen zu können.

Huawei weicht Frage zur Verfügbarkeit von HarmonyOS aus

Wie oben schon erwähnt, ist das Upgrade auf HarmonyOS von Android bisher nur in China verfügbar. Unter dem Twitter-Post fragen die Nutzerinnen und Nutzer entsprechend nach, wann denn das Update in anderen Ländern veröffentlicht wird. Von Huawei gibt es darauf nur eine Standardantwort, die absolut nichtssagend ist:

Bitte warte auf weitere Informationen zu HarmonyOS.

Huawei weicht Fragen nach dem Release in anderen Ländern also konsequent aus und verrät noch nicht, wann das Update auf HarmonyOS beispielsweise in Deutschland veröffentlicht wird. Wer hier ein Gerät mit HarmonyOS haben möchte, muss beispielsweise das Huawei MatePad 11 kaufen (bei Amazon anschauen), was wir euch im nachfolgenden Video zeigen:

HarmonyOS: So schlägt sich Huaweis eigenes Betriebssystem

Um das Ziel von 300 Millionen HarmonyOS-Nutzerinnen und -Nutzern zu erreichen, wird Huawei das Betriebssystem aber auch in anderen Ländern freigeben müssen. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis wir auch Zugriff darauf erhalten.