Manchmal hat ein kleiner Streit zwischen zwei Messengern wie Telegram und WhatsApp große Folgen. In diesem Fall hat WhatsApp sehr schnell auf die berechtigte Kritik der Konkurrenz reagiert und macht den Messenger so weniger angreifbar. Das freut besonders die WhatsApp-Nutzer und -Nutzerinnen.

 

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WhatsApp-Backups können bald verschlüsselt werden

Erst vor zwei Tagen hat Telegram WhatsApp vorgeworfen, dass der Messenger Google und Apple ohne Probleme den Zugriff auf die Daten der Nutzer und Nutzerinnen erlaubt, wenn diese ihr Backup auf Google Drive oder in der iCloud speichern. Tatsächlich sind die Backups dort nicht verschlüsselt. Genau das ändert sich bald. In der Beta 2.21.11.5 von WhatsApp für Android hat das Unternehmen nämlich die Verschlüsselung der Backups weiterentwickelt. Vor einigen Tagen wurde schon bekannt, dass WhatsApp an dieser Funktion arbeitet, jetzt wurde ein Prozess zur Wiederherstellung des Passworts und Ansicht des Entschlüsselungsschlüssels integriert. Solltet ihr diese nach der Einrichtung verlieren und eure Backups auf einem neuen Handy wiederherstellen wollen, könnt ihr die Informationen so wiederholen.

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WhatsApp macht damit einen großen Schritt, damit die Daten der Nutzer und Nutzerinnen wirklich immer Ende-zu-Ende verschlüsselt sind. Das ist bei der direkten Kommunikation schon der Fall, sobald man die Daten aber in der Cloud sichert, liegen sie dort ungeschützt. Der Druck von Außen dürfte dazu beigetragen haben, dass diese Funktion jetzt so schnell wie nur möglich integriert wird.

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WhatsApp hat es aktuell nicht leicht

Die Einführung der neuen Nutzungsbedingungen zum 15. Mai haben für viel Ärger bei den Nutzern und Nutzerinnen gesorgt. Viele wollen umsteigen und tun das aktuell auch. In den App-Stores ist Signal wohl die erste Wahl, wenn es um eine WhatsApp-Alternative geht. Telegram ist aber auch sehr beliebt. Erste Einschränkungen des Messengers machen die Runde, sind aber bisher noch nicht durchgeführt worden. Die Stimmung ist in jedem Fall aufgeheizt.

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