Nicht mal mehr ein Monat trennt uns vom Verkaufsstart von Xbox Series S und Series X. Doch es scheint so, als könnten die Konsolen noch etwas Feinschliff vertragen. Laut neuesten Informationen macht eines der neuen Konsolen-Features noch Probleme. 

 

Xbox Series X

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Xbox Series X: Quick Resume schmeißt ungefragt Spiele aus dem Speicher

Die neuen Konsolen verfügen nicht nur über deutlich potentere Hardware, Microsoft und Sony werben auch mit zahlreichen neuen Funktionen, die PS5 und Xbox Series X noch besser machen sollen. Eines der wohl beliebtesten Features der neuen Xbox ist Quick Resume. Dank der Technologie ist es möglich, blitzschnell zwischen verschiedenen Spielen hin- und herzuwechseln. Anstatt ein Spiel erst beenden und anschließend das neue starten zu müssen, laufen mehrere im Hintergrund. Auf Knopfdruck wechselt der Spieler binnen weniger Sekunden zwischen den Games.

Das Problem: Wie businessinsider berichtet, ist die Anzahl an Slots für das „Quick Resume“-Feature begrenzt. Maximal 6 Spiele finden im schnellen Zwischenspeicher Platz, zuvor war noch von 12 die Rede. Die Krux an der Sache: Die Xbox warnt die Spieler bislang noch nicht, wenn die maximale Anzahl an „Quick Resume“-Slots erreicht ist. Wird nun ein weiteres Spiel gestartet, wird ein anderes aus der Liste geschlossen – und zwar ohne Vorwarnung! Wer zuvor nicht gespeichert hat, kann auf diese Weise große Teiles seines Spielfortschrittes auf einen Schlag verlieren.

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Fehlerhafte Funktion der Xbox Series S: So einfach lässt sich das Problem lösen

Um Frust bei den Spielern zu vermeiden, könnte Microsoft die Funktion mit einem Update versehen. Wird ein Spiel gestartet, wenn alle „Quick Resume“-Slots bereits belegt sind, könnte beispielsweise eine Nachricht erscheinen, welche den Spieler zuvor darauf hinweist, dass ein anderes Spiel geschlossen wird, bevor das neue gestartet werden kann. Im besten Fall kann der Spieler zuvor sogar auswählen, welches Spiel aus der Liste geschlossen werden soll und ggf. zuvor den Spielstand speichern.

Gleichzeitig sollte man anmerken, dass es sich hierbei um ein Nischenproblem handelt. Nur die wenigsten Spieler werden in einer einzigen Session mehr als 6 Spiele auf ihrer Konsole spielen. Kein Wunder, dass Microsoft dieses Problem anscheinend bislang entgangen ist.