Xiaomi Mi Band 4: Was diesen Fitnesstracker so interessant macht

Sebastian Trepesch

Xiaomi hat den Fitnesstracker Mi Band 4 auf einem Event vorgestellt – in China, für China. Für europäische Kunden gibt es morgen eine Produktpräsentation, doch über Händler wissen wir bereits, wie Xiaomi an den Erfolg der Vorgänger anknüpfen möchte.

Das chinesische Werbevideo zum Xiaomi Mi Band 4.

Mehr Farbe – das gilt nicht nur für die Produktbilder von Xiaomi, sondern auch für den Fitnesstracker an sich: Erstmals bietet ein Mi Band (siehe auch den Vorgänger im Test) ein Farbdisplay. Es handelt sich um ein AMOLED-Display einer Bildschirmdiagonale von 0,95 Zoll.

Die Ausstattung des Mi Band 4 ist für einen Fitnesstracker unter 50 Euro beeindruckend: Neben dem bunten Display gibt es Herzfrequenzmesser, Bluetooth 5.0 und Wasserschutz bis 50 Meter. So etwas findet man nur selten in dieser Preisklasse. Das alles gibt es mit einer Akkulaufzeit von bis zu 20 Tagen – Herstellerangabe wohlgemerkt. Ob das Gerät diesen Wert in der Praxis erreichen kann, müssen erst Tests zeigen.

Wie üblich wird das Xiaomi Mi Band 4 über ein Smartphone in Betrieb genommen und synchronisiert darüber die Daten. Die App gibt es für Android und iOS.

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Xiaomi Mi Band 4 in Deutschland: Release und Preis

Details für den europäischen Markt werden voraussichtlich erst morgen bekannt, wenn Xiaomi nach der chinesischen Version die weltweit erhältliche Produktversion des Mi Band 4 vorstellt. In diesem Modell soll man übrigens auch die deutsche Sprache einstellen können.

Die Beschreibungen von AliExpress und TradingShenzehen verraten schon Folgendes: Das Mi Band 4 soll in der globalen Version Ende Juni erscheinen. Vermutlich ist hier aber noch nicht die Lieferzeit nach Europa eingeplant, was den Marktstart in Deutschland noch ein paar Wochen verschieben wird. Zum Preis: Es wird wohl (ähnlich wie der Vorgänger zum Marktstart) rund 39 Euro kosten – ein Knaller.

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