Elitepartner-Erfahrung und Bewertung: Wie seriös ist das Portal?

Selim Baykara

Elitepartner verspricht viel: Immerhin soll man hier nicht bloß irgendjemanden finden, sondern den Traumpartner fürs Leben. Aber was taugt die Single-Börse wirklich? Und welche Erfahrungen machen andere Nutzer von Elitepartner? Wir haben uns die Seite einmal angeschaut.

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Elitepartner versteht sich, wie der Name schon sagt, als elitäre Veranstaltung. Das Dating-Portal spricht Singles und Akademiker mit Niveau an und wirbt damit, dass 70% der Mitglieder einen akademischen Hintergrund haben. Ganze 42% sollen sogar ihren Lebenspartner finden. Das klingt alles erst einmal sehr vielversprechend. Leider sprechen die Erfahrungsberichte im Netz eine etwas andere Sprache.

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Elitepartner: Erfahrung mit dem Portal durchwachsen

Dass Online-Dating nicht ganz so einfach funktioniert, wie in der Werbung suggeriert wird, ist klar. Dementsprechend finden sich im Netz auch viele enttäuschte Nutzer von Elitepartner. Als Kritik wird häufig genannt:

  • Keine Kontaktaufnahme mit anderen Mitgliedern in der kostenlosen Version.
  • Fotos von anderen Mitgliedern müssen erst freigeschaltet werden und sind zunächst verschwommen.
  • Schwierig, jemanden anzuschreiben und kennenzulernen, wenn man kein Bild im Kopf hat.
  • Personen sehen in Wirklichkeit nicht so attraktiv aus, wie auf dem Foto.

Natürlich treffen diese Punkte in gewissem Maße auch auf andere Dating-Portale zu, die ähnlich funktionieren. Es sind aber nicht einfach nur enttäuschte Singles, die sich jetzt im Netz darüber beschweren, dass sie niemanden gefunden haben. Elitepartner zieht noch aus einem anderen Punkt Kritik auf sich.

Elitepartner: Schlechte Bewertung wegen Preispolitik

Um Elitepartner voll zu nutzen und anderen Leuten auch eine Nachricht zu schreiben, benötigt man eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft, die recht teuer ist. Viele Nutzer bemängeln, dass die dafür gebotenen Leistungen in keinem Verhältnis zu den hohen Kosten stehen.

Dazu kommt, dass Elitepartner offenbar Wertersatz verlangt, wenn man von seinem Recht auf Widerruf Gebrauch macht und aus dem Vertrag aussteigt. Benutzer berichten, dass sie für jeden Kontakt, der bis dahin über die Börse zustanden gekommen ist, bei Elitepartner bezahlen sollen.

Ebenfalls bemängelt werden die lange Kündigungsfrist von drei Monaten sowie zusätzlich anfallende Kosten. Wer beispielsweise den Betrag monatlich zahlen und nicht alles auf einmal überweisen will, muss eine Zusatzgebühr zahlen. Auf dem Verbraucherportal Trustpilot hat Elitepartner dementsprechend die schlechte Bewertung „Ungenügend“ und einen „TrustScore“ von 1,7/10 Punkten.

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Fazit

Es gibt durchaus Erfolgsgeschichten und Paare, die sich über Partnerbörsen wie Elitepartner kennenlernen und ineinander verlieben. Wir empfehlen zum Einstieg allerdings unbedingt die kostenlose Testversion. Wenn man einen guten Eindruck hat, kann man dann überlegen, sich für eine kostenpflichtige Mitgliedschaft zu entscheiden. Die oben erwähnten Kritikpunkte sollte man dabei allerdings immer im Hinterkopf behalten. Vor allem die lange Kündigungsfrist von drei Monaten ist 2018 einfach nicht mehr zeitgemäß und ein Grund, sich nach einer alternativen Dating-Börse umzusehen.

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