Während die genannten Hersteller das neue Format als „handfreundlich“ feiern, gibt es durchaus auch Nachteile. Videos und Fotos liegen zu einem Großteil (noch) nicht in 18:9 vor. In der Praxis bedeutet das, dass wir mit abgeschnittenen Inhalten und schwarzen Balken leben müssen.

Hinzu kommt die Tatsache, dass ein Großteil der Apps für Android und iOS mit 16:9 im Hinterkopf erstellt wurden. Schmalere Displays haben manchmal mit Darstellungsproblemen zu kämpfen. Je mehr sich 18:9 durchsetzen wird, desto seltener werden die Probleme auftreten. App-Programmierer haben schlicht keine Wahl mehr und müssen sich an das neue Format anpassen.

Vom Trend zum neuen Displayformat sollten wir uns als Nutzer aber auch nicht zu sehr blenden lassen. Gerade die langjährig erlernte Fokussierung auf die Displaydiagonale als entscheidende Größenordnung ist nicht mehr allzu relevant. Stattdessen wird die Displayfläche zu einem immer wichtigeren Faktor, um die Größe von Displays überhaupt vergleichen zu können. Datenbanken wie GSMArena.com haben die Zeichen der Zeit erkannt und zeigen die Displayfläche mitsamt Verhältnis von Display zu Gehäuse an.

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GIGA-Leser sind sich übrigens weiterhin uneinig, was vom neuen 18:9-Format zu halten ist. Bei einer Umfrage im Juli sprachen sich 533 Nutzer dafür und 535 dagegen aus. Knapper geht es kaum. Die Hersteller haben also noch etwas an Überzeugungsarbeit zu leisten. Wie sieht es heute aus? Wurdet ihr mittlerweile überzeugt? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.